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FAQs Arusha National Park

Lohnt sich der Arusha-Nationalpark?
Ja, allerdings aus anderen Gründen als Serengeti, Tarangire oder Ngorongoro. Der Arusha National Park ist kein klassisches Big-Five-Gebiet und wird selten als eigenständige Safari-Destination besucht. Seine Stärken liegen in der landschaftlichen Vielfalt, der guten Erreichbarkeit und Aktivitäten, die in vielen anderen Parks nicht möglich sind.

Wie weit ist der Park von Arusha entfernt?
Je nach Lage der Unterkunft erreichen Sie den Park in etwa 30 bis 60 Minuten. Dadurch eignet er sich hervorragend für Tagesausflüge oder als Einstieg vor einer längeren Safari.

Kann man hier die Big Five sehen?
Nein. Zwar kommen Büffel vor, die übrigen Big-Five-Arten spielen jedoch keine bedeutende Rolle. Wer primär Löwen, Leoparden oder große Elefantenherden sehen möchte, ist in anderen Nationalparks besser aufgehoben.

Was macht den Park besonders?
Die Landschaft. Auf vergleichsweise kleinem Raum finden sich Kraterseen, Bergwälder, offene Savannen, Feuchtgebiete und die Hänge des Mount Meru. Kaum ein anderer Nationalpark Tansanias bietet eine vergleichbare landschaftliche Abwechslung.

Wie lange sollten Sie im Arusha-Nationalpark bleiben?
Ein Tag reicht in der Regel aus, um die wichtigsten Bereiche kennenzulernen. Wer sich für Vogelbeobachtung, Fotografie oder Wanderungen interessiert, kann auch zwei Tage sinnvoll verbringen.

Insidertipps Arusha National Park

1. Viele Besucher betrachten den Park lediglich als kleine Alternative zur Serengeti. Tatsächlich liegt sein Reiz jedoch ganz woanders. Während andere Parks vor allem über große Tiermengen definiert werden, überzeugt Arusha durch seine Landschaften und die Nähe zur Natur.

2. Besonders eindrucksvoll sind die Momella-Seen. Je nach Wasserstand schimmern sie in unterschiedlichen Farben und ziehen zahlreiche Wasservögel an. Mit etwas Glück lassen sich hier große Flamingogruppen beobachten.

3. Eine Besonderheit des Parks sind geführte Wanderungen. Anders als in vielen Nationalparks Tansanias können Sie bestimmte Bereiche zu Fuß erkunden. Dadurch entsteht ein deutlich intensiveres Naturerlebnis als bei einer reinen Pirschfahrt.

4. Auch der Mount Meru verdient Aufmerksamkeit. Obwohl viele Reisende nur den Kilimanjaro kennen, zählt der Meru zu den schönsten Trekkingbergen Ostafrikas. Der Arusha-Nationalpark bildet seine landschaftliche Kulisse und bietet immer wieder beeindruckende Ausblicke auf den Vulkan.

 

 

 

Planungsfehler Arusha National Park

Zu den größten Missverständnissen gehört die Erwartung einer klassischen Big-Five-Safari. Wer mit diesem Ziel anreist, wird häufig enttäuscht sein. Der Park sollte vielmehr als Natur- und Landschaftserlebnis verstanden werden.

Auch die Tierwelt wird oft unterschätzt. Zwar fehlen einige der berühmtesten Safari-Arten, dafür lassen sich Giraffen, Büffel, Warzenschweine, Zebras, Colobusaffen und zahlreiche Vogelarten häufig in sehr entspannter Atmosphäre beobachten.

Ein weiterer Fehler besteht darin, den Park mit einem kurzen Fotostopp abzuhaken. Gerade Wanderungen, Kanufahrten auf den Momella-Seen und die unterschiedlichen Landschaftszonen machen den eigentlichen Reiz des Gebiets aus.

Nicht zuletzt wird die Nähe zu Arusha manchmal als Nachteil interpretiert. Tatsächlich macht gerade die unkomplizierte Erreichbarkeit den Park zu einer idealen Ergänzung für Reisende mit begrenzter Zeit.

Arusha National Park Hintergrund

Was macht die Region aus?

Der Arusha National Park gehört zu den landschaftlich vielfältigsten Schutzgebieten Tansanias. Auf vergleichsweise kleiner Fläche vereint er Lebensräume, die normalerweise auf mehrere Nationalparks verteilt wären.

Dichte Bergwälder gehen in offene Grasflächen über, dazwischen liegen Seen, Sümpfe und vulkanisch geprägte Landschaften. Diese Vielfalt sorgt für eine ungewöhnlich hohe landschaftliche Abwechslung.

Der Mount Meru als prägendes Element

Der Mount Meru dominiert den gesamten Park. Mit knapp 4.600 Metern Höhe ist er nach dem Kilimanjaro der zweithöchste Berg Tansanias und prägt Klima, Vegetation und Landschaft.

Die bewaldeten Hänge schaffen ideale Bedingungen für zahlreiche Vogelarten und Primaten. Gleichzeitig bildet der Berg eine eindrucksvolle Kulisse für nahezu jede Pirschfahrt.

Bei klarer Sicht eröffnet sich von verschiedenen Punkten des Parks zudem ein spektakulärer Blick auf den Mount Kilimanjaro.

Wann ist die beste Reisezeit?

Der Park kann ganzjährig besucht werden. Da sich die Tierwelt nicht auf saisonale Wanderungen stützt, bleiben Beobachtungsmöglichkeiten während des gesamten Jahres erhalten.

Die trockeneren Monate bieten häufig die klarsten Sichtverhältnisse. Nach Regenfällen präsentiert sich die Landschaft dagegen besonders grün und fotogen.

Welche Tiere sehen Sie im Arusha-Nationalpark?

Der Park ist vor allem für seine Giraffen bekannt. In vielen Bereichen gehören sie zu den häufigsten und auffälligsten Bewohnern.

Daneben kommen Büffel, Zebras, Wasserböcke, Buschböcke, Warzenschweine und verschiedene Primatenarten vor. Besonders bemerkenswert sind die Schwarz-Weißen Colobusaffen, die in den Bergwäldern regelmäßig beobachtet werden können.

Die Vogelwelt ist außerordentlich vielfältig und profitiert von den Seen, Sümpfen und Waldgebieten des Parks.

Warum eine Lodge am Arusha-Nationalpark wählen?

Der Arusha-Nationalpark bietet eine andere Perspektive auf Ostafrika als die berühmten Safari-Gebiete des Nordens. Statt riesiger Tierherden stehen hier Landschaft, Naturerlebnis und Aktivität im Vordergrund.

Die Nähe zu Arusha macht den Park zu einem idealen Ziel für den ersten oder letzten Reisetag. Gleichzeitig eignet er sich hervorragend für Reisende, die bereits andere Safari-Gebiete kennen und eine abwechslungsreiche Ergänzung suchen.

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