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Safari-Lodges und Camps im Kaziranga National Park

Safari-Lodges und Camps im Kaziranga National Park

FAQs Kaziranga National Park

Warum ist der Kaziranga National Park so bekannt?
Der Kaziranga National Park gehört zu den bedeutendsten Nationalparks Indiens und ist UNESCO-Weltnaturerbe. Weltweit bekannt wurde er durch seine außergewöhnlich große Population an Panzernashörnern. Tatsächlich lebt hier der überwiegende Teil aller Großen Einhornnashörner der Erde.

Welche Tiere machen Kaziranga besonders?
Neben den Panzernashörnern beherbergt der Nationalpark eine der höchsten Tigerdichten Indiens. Aufgrund der ausgedehnten, oft mehrere Meter hohen Elefantengrasflächen sind Tiger jedoch deutlich schwieriger zu beobachten als in den Wäldern Zentralindiens. Darüber hinaus leben Asiatische Elefanten, Wasserbüffel, Barasinghas, Sumpfhirsche sowie eine außergewöhnlich große Vielfalt an Vogelarten im Park.

Wann ist die beste Reisezeit?
Die Saison unterscheidet sich deutlich von den Tigerreservaten Zentralindiens. Während Nationalparks wie Kanha oder Pench meist bis Ende Juni geöffnet bleiben, ist Kaziranga in der Regel nur von November bis Ende April beziehungsweise Anfang Mai geöffnet. Während des Monsuns treten der Brahmaputra und zahlreiche Nebenflüsse regelmäßig über die Ufer, wodurch große Teile des Parks überschwemmt werden.

Lässt sich Kaziranga gut mit anderen Naturzielen kombinieren?
Ja. Besonders beliebt ist die Kombination mit dem Hoollongapar Gibbon Wildlife Sanctuary, in dem Indiens einzige Menschenaffen – die Hoolock-Gibbons – leben. Auch Bootsausflüge auf dem Brahmaputra bieten die Möglichkeit, die seltenen Ganges-Flussdelfine zu beobachten.

Wie lange sollten Sie im Kaziranga National Park bleiben?
Zwei bis drei Nächte sind ideal. Dadurch können mehrere Safaris in unterschiedlichen Parkbereichen unternommen werden, die sich hinsichtlich Landschaft und Tierbeobachtungen teilweise deutlich unterscheiden.

Insidertipps Kaziranga National Park

1. Planen Sie Safaris in mehreren Safari-Zonen ein. Die unterschiedlichen Bereiche des Nationalparks unterscheiden sich hinsichtlich Vegetation, Feuchtgebieten und Tierbeobachtungen deutlich, wodurch sich abwechslungsreiche Eindrücke ergeben.

2. Kombinieren Sie Kaziranga mit dem nahe gelegenen Hoollongapar Gibbon Wildlife Sanctuary. Dort bestehen hervorragende Chancen, Hoolock-Gibbons – die einzigen Menschenaffen Indiens – in freier Wildbahn zu beobachten.

3. Unternehmen Sie nach Möglichkeit einen Bootsausflug auf dem Brahmaputra. Mit etwas Glück lassen sich hier die seltenen Ganges-Flussdelfine beobachten, die in den großen Flusssystemen Nordostindiens vorkommen.

4. Erwarten Sie trotz der hohen Tigerdichte keine einfachen Tigerbeobachtungen. Das meterhohe Elefantengras bietet den Raubkatzen ausgezeichnete Deckung, weshalb Nashörner, Wasserbüffel und Elefanten deutlich häufiger zu sehen sind.

Planungsfehler Kaziranga National Park

Viele Reisende vergleichen Kaziranga unmittelbar mit den Tigerreservaten Zentralindiens. Tatsächlich unterscheiden sich Landschaft, Tierwelt und Safari-Erlebnis deutlich. Während in Kanha oder Tadoba Tiger häufig im Mittelpunkt stehen, dominieren in Kaziranga vor allem Nashörner, Wasserbüffel und Elefanten das Erlebnis.

Ebenso wird häufig übersehen, dass die Saison deutlich früher endet als in Zentralindien. Aufgrund der jährlichen Überschwemmungen durch den Brahmaputra bleibt der Nationalpark während des Monsuns vollständig geschlossen.

Ein weiterer Irrtum besteht darin, die hohe Tigerdichte automatisch mit hervorragenden Sichtungschancen gleichzusetzen. Obwohl Kaziranga zu den tigerreichsten Schutzgebieten Indiens gehört, erschwert das hohe Gras die Beobachtung erheblich.

Viele Besucher verzichten außerdem auf Ausflüge außerhalb des Nationalparks. Dabei ergänzen das Gibbon-Schutzgebiet sowie der Brahmaputra mit seinen Flussdelfinen die Safari auf ideale Weise.

Kaziranga National Park Hintergrund

Zwischen Elefantengras und Brahmaputra

Der Kaziranga National Park liegt im Bundesstaat Assam am Südufer des mächtigen Brahmaputra. Die Landschaft wird von weitläufigen Überschwemmungsebenen, Sümpfen, Flussarmen, offenen Wasserflächen und ausgedehnten Beständen des bis zu mehreren Meter hohen Elefantengrases geprägt.

Die regelmäßigen Überschwemmungen sind ein wesentlicher Bestandteil des Ökosystems. Sie erneuern die Böden, schaffen neue Feuchtgebiete und sorgen dafür, dass Kaziranga zu den fruchtbarsten und artenreichsten Landschaften Indiens gehört.

UNESCO-Welterbe und weltweit bedeutender Nashornschutz

Seit 1985 gehört Kaziranga zum UNESCO-Weltnaturerbe. Internationale Bekanntheit erlangte der Nationalpark vor allem durch seine außergewöhnlich erfolgreiche Schutzarbeit für das Große Einhornnashorn. Heute lebt hier der größte Bestand dieser stark gefährdeten Tierart weltweit.

Darüber hinaus besitzt Kaziranga eine der höchsten Tigerdichten Indiens sowie bedeutende Populationen Asiatischer Elefanten, Wildwasserbüffel und Barasinghas. Damit zählt der Nationalpark zu den artenreichsten Schutzgebieten Asiens.

Wann ist die beste Reisezeit?

Die Besuchersaison dauert in der Regel von November bis Ende April beziehungsweise Anfang Mai. Während dieser Monate herrschen angenehme Temperaturen und die Wege sind gut befahrbar.

Mit Beginn des Monsuns steigen die Wasserstände des Brahmaputra stark an. Große Teile des Nationalparks werden regelmäßig überflutet, weshalb Kaziranga während dieser Zeit geschlossen bleibt. Damit unterscheidet sich die Saison deutlich von den Tigerreservaten Zentralindiens, die meist bis Juni geöffnet sind.

Welche Tiere sehen Sie im Kaziranga National Park?

Die Hauptattraktion sind die Großen Einhornnashörner, von denen im Nationalpark mehrere Tausend Tiere leben. Daneben kommen Bengalische Tiger, Asiatische Elefanten, Wildwasserbüffel, Barasinghas, Sumpfhirsche, Wildschweine und zahlreiche kleinere Säugetiere vor.

Mit weit über 450 nachgewiesenen Vogelarten zählt Kaziranga außerdem zu den bedeutendsten Vogelbeobachtungsgebieten Asiens. In der Umgebung leben Hoolock-Gibbons, während im Brahmaputra die seltenen Ganges-Flussdelfine beobachtet werden können. Diese außergewöhnliche Vielfalt macht die Region weit mehr als nur zu einem klassischen Tiger- oder Nashorngebiet.

Warum eine Lodge im Kaziranga National Park wählen?

Kaziranga bietet ein Safari-Erlebnis, das sich deutlich von den Nationalparks Zentralindiens unterscheidet. Die riesigen Bestände an Panzernashörnern, die Flusslandschaften des Brahmaputra und die außergewöhnliche Artenvielfalt schaffen eine ganz eigene Atmosphäre.

In Kombination mit den Hoolock-Gibbons der umliegenden Wälder und den Flussdelfinen des Brahmaputra erleben Besucher innerhalb weniger Tage einige der seltensten Tierarten Asiens. Dadurch zählt Kaziranga zu den vielseitigsten und bedeutendsten Naturreisezielen Indiens.

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