Profil
Raubtiere: Das zentrale Serengeti-Gebiet rund um Seronera zählt zu den raubtierreichen Kernzonen des gesamten Ökosystems. Löwen sind ganzjährig präsent und werden regelmäßig sowohl in offenen Ebenen als auch entlang von Flussläufen und Kopjes gesichtet. Leoparden kommen häufig vor, insbesondere in akazienbestandenen Arealen und entlang des Seronera River, wo sie vergleichsweise gut zu beobachten sind. Geparden nutzen die offenen Grasflächen des Zentrums, vor allem in Übergangszonen zwischen Kurz- und Langgras. Tüpfelhyänen sind sehr häufig und sowohl tagsüber als auch nachts aktiv. Ergänzt wird das Raubtierspektrum durch Schabrackenschakale und Streifenschakale, die regelmäßig im Campumfeld auftreten.
Pflanzenfressende Säugetiere: Im zentralen Serengeti-Sektor leben zahlreiche Arten ganzjährig, unabhängig von der Migration. Dazu zählen Giraffen, Afrikanische Büffel, Topis, Kuhantilopen (Kongoni), Impala, Grant-Gazellen, Elanantilopen sowie Warzenschweine. Zebras und Gnus sind ebenfalls präsent, mit stark schwankender Dichte je nach Migrationsphase. Während der Übergangsmonate zieht die Große Migration durch das Gebiet, wodurch sich zeitweise sehr hohe Wildkonzentrationen ergeben.
Kleinsäugetiere: Zu den regelmäßig beobachteten Kleinsäugern gehören Servale, Ginsterkatzen, Honigdachse, Zwerg- und Bändermangusten, Buschhasen sowie verschiedene Nagetiere. Diese Arten sind besonders in den frühen Morgen- und Abendstunden aktiv und tragen wesentlich zur ökologischen Vielfalt der Region bei.
Vögel: Das Gebiet um Seronera ist ausgesprochen vogelreich. Zu den häufigen Arten zählen Sekretärvögel, Kampfadler, Gaukler, Schreiseeadler, Geierarten, Fliederbrustroller, Gelbschnabel- und Rotschnabeltokos sowie zahlreiche Webervögel. Entlang der Flüsse und saisonalen Wasserstellen kommen Reiher, Ibisse, Störche, Eisvögel und Kormorane vor. Die Kombination aus Flussläufen, offenen Ebenen und Kopjes sorgt für eine besonders hohe Artenvielfalt. Auswahl: Buschpieper, Zwergschnepfe, Doppelband-Rennvogel, Gelbbauchastrild, Kapralle, Gaukler, Dickschnabelgirlitz, Gelbkehl-Nektarvogel, Bandgrasmücke, Bergammer, Dornspötter, Klaaskuckuck, Schwarzscheitelastrild, Bergbussard, Starweber, Kaptäubchen, Rotschwanzwürger, Fledermaussegler, Schieferwürger, Amethystglanzköpfchen, Graufischer, Silberreiher, Braunflügel-Mausvogel, Schwarzscheitelastrild, Gelbschnabelente, Isabellwürger, Gelbbauchammer, Terekwasserläufer, Haubenbartvogel, Halsband-Nektarvogel, Schmucknektarvogel, Flammenweber, Weißstirn-Regenpfeifer, Grünkappeneremomela, Rotflügelfrankolin, Olivbogenflügel, Gurrtaube, Diadembartvogel, Miombogirlitz, Bergfeinsänger, Rotbauchpapagei, Kronenadler, Sporngans, Schopffrankolin, Höhlenweih, Glanzente, Kapralle, Wollkopfgeier, Geradschwanzdrongo, Binsenralle, Gelbbauchastrild, Blaukopfkuckuck, Brachvogel, Schwarzrücken-Zistensänger, Blaukopfastrild, Graurücken-Feinsänger, Afrikascherenschnabel, Sperbergeier, Krickente, Eleonorenfalke, Häherkuckuck
Reptilien: In den Flusssystemen der zentralen Serengeti leben Nilkrokodile, insbesondere im Seronera River und angrenzenden Wasserstellen. Häufig zu sehen sind außerdem Nilwarane, Agamen und Geckos. Mehrere Schlangenarten kommen vor, darunter Afrikanische Felsenpythons, Puffottern, Kobras und Schwarze Mambas, die jedoch meist scheu sind und selten offen beobachtet werden.
Siringit ist eine privat geführte Collection in Nordtansania und positioniert das Serengeti Camp als kleines, bewusst intimes Produkt; die Collection ist zudem Mitglied bei Small Luxury Hotels of the World.



























































































