Profil

Name
Kala Camp
Komfort
Komfortabel, 3 Sterne
Max. Gästezahl
12 Gäste in 6 Zelten
Highlights
Das Kala Camp ist ein einfaches, stimmungsvolles Camp in den Tiefwassergebieten des oberen Okavango-Delta. Es zählt zu den Wassercamps und bietet schöne Aktivitäten im Motorboot oder im Mokoro.
Zentrale Einrichtungen

Das Hauptzelt ist recht simpel in zwei Hälften geteilt: Links der große Esstisch, rechts die Lounge, am Rand eine Coffee Station und Bar. Das Camp ist zum Wasser hin um das Deck erweiteret. Dort stehen Sonnenschirme und weitere Sessel. Noch näher am Wasser hat man ein holzgerahmtes Rechteck mit Sandverfüllt. Dort brennt das Lagerfeuer. Direkt daneben führt ein Steg aufs Wasser hinaus. Hier legen die Motorboote an. Die Mokoros landen auf der anderen Seite im seichten Wasser. Auf der Lounge-Seite des Hauptzeltes gibt es noch einen kleinen Swimming Pool mit Holzdeck, Liegestühlen und Sonnenschirmen.

Im Hauptgebäude gibt es WLAN. Wäscheservice ist inbegriffen.

Gäste­unterkünfte
Für die Gäste stehen 6 Meru-Zelte bereit, die mit Doppelbetten, Schreibtisch, Stuhl, Standventilator und Moskitonetz ausgestattet sind. Alle Zelte verfügen über private Bäder mit Dusche, Waschbecken, WC sowie fließen Kalt- und Warmwasser. Die Zelte stehen auf Holzplattformen und orientieren sich hinaus zum Wasserlauf vor dem Camp. Die Gäste haben private Veranden mit Refiesesseln. Es gibt Regale und Ablageflächen für Gepäck. Die Zelte selbst sind schlicht und in Olivgrüner Farbe gehalten.
Essen & Trinken
Die Gäste speisen gemeinschaftlich im Hauptzelt oder unter freiem Himmel auf dem Deck. Private Mahlzeiten können auf Wunsch arrangiert werden. Alle Mahlzeiten und Getränke, auch lokale alkoholische Getränke sind inbegriffen.
Safaris & Aktivitäten

Das Kala Camp ist ein sogenanntes Wassercamp. Das bedeutet, dass der Fokus auf Ausflügen im Motorboot oder Mokoro durch die Tiefwassergebiete mit Schilf- und Papyrusständen liegt. Die drei Motorboote fahren nur zwischen Mai und Oktober, wenn die Wasserstände hoch genug sind. Es gibt drei traditionelle Einbaumkanus, Mokoro genannt.

Auf den etwas größeren Inseln werden Walking Safaris mit bis zu 6 Personen durchgeführt.

Auf Wunsch und verbunden mit Zusatzkosten können Gäste Helikopterrundflüge buchen, die mit intensiven Landschaftseindrücken verbunden sind.

Aus dem Kala Camp heraus kann man auch das Jao Village besuchen, eines der wenigen, die noch innerhalb des Okavango-Deltas existieren.

Tiere

Das Kala Camp strebt aufgrund seiner Lage in einer wasserreichen Zone mit viel Schilf und Papyrus gar nicht erst an, den Gästen das klassische Großwild zu zeigen. Man sieht zwar Nilpferde und Krokodile im Wasser und Elefanten, Giraffen und etliche Antilopenarten an den Ufern, darunter auch die auf Sumpfgebiete spezialisierten Sitatungas. Aber die Katzen und Raubtiere sind ein Bonus, weil die Umgebung des Camps nicht ihr Lebensraum ist.

Dafür aber wird ein enorm breits Spektrum an Wasservögeln geboten: Fischadler, Kampfadler, Schlangenadler, Pel's Fishing Owl, Nimmersattstörche, Sattelstörche, Wollhalsstörche, Openbilled Stork, Marabus, Slaty Egret, Black Heron, Goliath Heron, Little Egret, Squacco Heron, Cattle Egret, Grey Heron, Purple Heron, Malachite Kingfisher, Pied Kingfisher, Pygmy Kingfisher, Woodland Kingfisher, Knob-billed Duck, Sacred Ibis, Glossy Ibis, Spoonbills, Lesser Flamingo, Greater Flamingo, Enten, Pelikane, Gänse, Taucher, Schlangenhalsvögel, African Jacana, Lesser Jacana, Rallen, Moorhühner, African Skimmer, Hammerkop, Gabelracke, Wiedehopf, verschiedene Bienenfresser, Rosy-throated Long Claw, Klunkerkraniche, Kronenkraniche, Coots, Gallinules, Schwalben, enorm viele weitere Singvogelarten, Stilts, Kiebitze usw. usf.

Weitere Raubtiere auf den Inseln: Verschiedene Mangustenarten, Zibetkatzen, Ginsterkatzen, Honigdachse; Cape Otter in den Lagunen

Kleinsäugetiere: Stachelschweine, Spring Hare, Scrub Hare

Pflanzenfresser: Sitatunga, Rote Moorantilope, Giraffen, Kudus, Gnus, Tsessebe, Wasserbock, Buschbock, Duiker, Riedbock, Warzenschwein, Steinböckchen, Nilpferd, Impala

Primaten: Pavian, Grüne Meerkatze, Bush Baby

Verschiedene Nagetiere, Fledermäuse, Rüsselspringer

Lage
Das Camp liegt in der NG 24-Jedibe-Konzession auf einer kleinen Insel etwa dort, wo der Okavango-Hauptstrom sich erstmals aufteilt und beginnt, das Delta zu formen. Die Konzession gehört mit über 500km² Fläche zu den mittelgroßen. Das Moremi Game Reserve liegt in südöstlicher Richtung stromabwärts.
Klima & beste Reisezeit

Dafür, dass das Kala Camp in einer sehr wasserreichen Zone liegt, sind Tiererlebnisse ganzjährig gut. Das Camp entfaltet seinen ganzen Zauber gerade zu Zeiten des Hochwassers zwischen Mai und August. Die meisten Zugvögel sind in den Monaten November bis März präsent.

August bis Oktober sind die heißen Monate. Es ist trocken, in den Lagunen tauchen mehr Sandbänke auf.

Ab Mitte November ist "Regenzeit". Ein besserer Begriff ist Green Season. Der wenige Regen, der fällt, fällt in dieser Zeit. Der Busch wird grün, die Tiere heben sich besser vom Hintergrund ab, die Vögel brüten und singen lauter. Die Säugetiere bekommen ihre Jungen. Am Himmel sieht man oft dramatische Wolkenformationen, die der Landschaft Tiefe verleihen und spektakuläre Lichtphänomene erzeugen.

Ab April wird es kühler, der Himmel ist meist klar, aber im Juni und Juli kann es nachts kalt werden. Morgens steigt Nebel von den offenen Wasserflächen auf. Man sollte an Mütze, Schal, Handschuhe und warme Oberkleidung denken. Tagsüber aber sind die Temperaturen recht angenehm.

Anreise
Man fliegt zunächst zum Maun International Airport, dann von dort weiter im Kleinflugzeug zum Jedibe Airstrip. Dort steigt man in einen Motorboot um und fährt dann auch idyllischen Wasserwegen in 20 Minuten zum Camp. Gelegentlich findet dieser Transfer auch im Mokoro statt und dauert dann eine gute Stunde.
Kinder
Kinder sind zwar willkommen, dürfen aber erst ab 12 Jahren an Walking Safaris und Mokorotouren Aktivitäten teilnehmen. Motorbootfahrten sind auch für jüngere Kinder zugänglich. Es gibt keine Kindebetreuung.
Gesundheit
Für einen Besuch im Kala Camp sollte man sich dringend gegen Malaria impfen lassen, da das gesamte Okavangodelta Malariagebiet ist. Eine Impfpflicht gibt es nicht. Außerdem kann man sich mit langärmeliger Kleidung und langen Hosenbeinen gegen Insektenstiche schützen.
Sicherheit
Wilde Tiere können durch das Camp streifen. Gäste sollten sich stets umsichtig bewegen.
Barrierefreiheit
Wenn man davon absieht, dass man in Motorboote oder Mokoros steigen muss ist das Camp auch für Gäste im Rollstuhl zugänglich.
Nachhaltigkeit
Das Camp kooperiert mit einer der wenigen im Delta verbliebenen Dorfgemeinschaften, dem Jao Village, und stellt bevorzugt Personal mit Ortskenntnissen von dort ein.
Betreiber
Setari
Weitere Lodges Weitere Lodges sind Unterkünfte in dieser oder anderen Regionen vom selben Betreiber.

Landkarte

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