Loango National Park
| Name: | Loango National Park |
| Größe: | 1.527 km² |
| Highlights: | Elefanten und Büffel am Strand. Nilpferde im Meer („surfende Hippos“). Unberührte Regenwälder, Savannen, Mangroven und Lagunen. Außergewöhnliche Kombination aus Land-, Wasser- und Meeresökosystemen. |
| Pro: | Sehr hohe Artenvielfalt. Exklusive Naturerlebnisse mit wenigen Besuchern. Einzigartige Tierbeobachtungen an der Atlantikküste. Starker Fokus auf Naturschutz. |
| Con: | Begrenzte touristische Infrastruktur. Teils schwer zugänglich und logistisch anspruchsvoll. Wetter und Gezeiten können Aktivitäten einschränken. Höhere Reisekosten. |
Beste Zeit: | Juli bis September für Walbeobachtung. Oktober bis Februar für Meeresschildkröten und Elefanten am Strand. Trockenzeiten bieten generell die besten Beobachtungsmöglichkeiten. |
| Camps: | Sette Cama Eco Camp, Loango Lodge, Akaka Forest Camp, Tassi Savannah Camp |
| Betreiber: | Machaba Safaris ; andonsten üblicherweise die Nationalparkbehörde ANPN in Kooperation mit privaten Ökotourismus-Partnern wie Africa’s Eden.und andere |
| Anreise: | Per Inlandsflug oder Straße von Libreville nach Port-Gentil, anschließend Bootstransfer oder Fahrt in 4×4-Fahrzeugen in den Park. Die letzten Streckenabschnitte erfolgen häufig über Wasserwege oder Pisten. |
| Landschaft: | Atlantikküste mit langen Sandstränden. Dichte Regenwälder, offene Savannen, Lagunen- und Mangrovensysteme. Besonders bekannt durch die weitläufige Iguéla-Lagune. |
| Erschließung: | Angesichts seiner schwierigen Lage ist der Park reletiv gut über einge sehr lange und eine kleines Netzwerk aus einfacheren Pisten erschlossen. Der Strand ist einfach zu erreichen. Die Wasserwege und Lagunen ermöglichen außerdem Zugang zu den ökologisch besonders interessanten Uferzonen. |
| Tiere Überblick: | Der Loango Nationalpark gehört zu den artenreichsten Regionen Zentralafrikas. Er ist berühmt für die seltene Kombination aus Waldtieren und Küstenwildlife. Elefanten und Büffel wandern bis an den Atlantik. Im Wald leben bedrohte Primaten wie Westliche Flachlandgorillas und Schimpansen. Zudem bietet der Park hervorragende Möglichkeiten, Meeressäuger wie Buckelwale und Delfine zu beobachten. In der Iguéla-Lagune findet man große Populationen von Flusspferden und Krokodilen. Auch Raubtiere wie Leoparden und Hyänen kommen vor. |
| Tiere Aufzählung | Der Loango-Nationalpark zählt zu den tierreichsten Schutzgebieten ganz Zentralafrikas und ist weltweit einzigartig durch die direkte Begegnung von Regenwald- und Küstenökosystemen. Der Park beherbergt große Populationen von Waldelefanten und Waldbüffeln, die regelmäßig die Strände aufsuchen – ein Verhalten, das nur an sehr wenigen Orten dokumentiert ist. In der weit verzweigten Iguéla-Lagune leben Flusspferde und Nilkrokodile, während im offenen Ozean Buckelwale (saisonal) und mehrere Delfinarten beobachtet werden können. Besonders bemerkenswert ist die außerordentlich hohe Dichte und Vielfalt an Primatenarten, da Loango sowohl typische Regenwaldprimaten als auch Mangroven- und Savannenarten vereint. Zu den wichtigsten Arten zählen der Westliche Flachlandgorilla, Schimpansen, Mantelaffen, Rotschwanz-Meerkatzen, Sumpfmeerkatzen, Grauwangenmangaben, Rotschopf-Stummelaffen, Schwarz-weiße Colobusaffen, Guerezas und weitere Meerkatzenarten. Diese Vielfalt macht Loango zu einem der bedeutendsten Primatenhabitate im Kongobecken. Neben Primaten sind auch Raubtiere vertreten, darunter der schwer zu beobachtende Leopard, die sehr seltene Afrikanische Goldkatze sowie kleinere Räuber wie Zibetkatzen und Ginsterkatzen. In den Savannen- und Feuchtgebieten ziehen Sitatungas, Waldeber, Rotschweine, Duckerarten und zahlreiche Kleinsäuger umher. Die Strände dienen jährlich mehreren Arten von Meeresschildkröten – darunter Lederschildkröte und Oliv-Bastardschildkröte – als Nistplätze. Diese ungewöhnliche Kombination aus Wald-, Sumpf-, Savannen- und Meeresfauna macht Loango zu einem der vielfältigsten und ökologisch spannendsten Nationalparks Afrikas und zu einem idealen Gebiet für naturkundliche Beobachtungen aller Art. |
| Vögel Überblick: | Loango beherbergt eine außergewöhnlich reiche Vogelwelt mit über 300 Arten. Die Kombination aus Küste, Lagunen, Wäldern und Savannen macht den Park zu einem Hotspot für Ornithologen. Die Lagunen bieten ideale Bedingungen für Wasservögel, während die Regenwälder seltene Waldarten beherbergen. Küstenvögel nutzen die Strände als Rast- und Brutplatz. Besonders bemerkenswert ist die hohe Dichte an Greifvögeln und farbenprächtigen tropischen Arten wie Turakos und Bienenfressern. |
| Vögel Aufzählung: | Afrikanischer Fischadler, Weißkopfseeadler, Graufischer, Malachit-Eisvogel, Rotspornkuckuck, Kronenkranich, Purpurreiher, Silberreiher, Goliathreiher, Palmgeier, Schwarzmilan, Bienenfresser (mehrere Arten), Nashornvögel, Turakos, Papageienarten wie Graupapagei und Langflügelpapagei, Uferschwalben, Seeschwalben, verschiedene Watvögel wie Regenpfeifer und Strandläufer, sowie zahlreiche Waldsingvögel. |
| Pflanzen: | Dichter tropischer Regenwald mit mehrstöckigem Blätterdach, Mangrovenwälder, Savannengräser, zahlreiche Palmen- und Raphia-Arten, Strauchzonen sowie wassergebundene Vegetation in Lagunen- und Sumpfgebieten. |













