Familiensafaris in Afrika

Familiensafaris in Afrika

Eine Safari mit Kindern gehört zu den eindrucksvollsten Reiseerlebnissen überhaupt. Tiere in freier Wildbahn zu beobachten, gemeinsam neue Landschaften zu entdecken und den Alltag hinter sich zu lassen, schafft Erinnerungen, die oft ein Leben lang bleiben. Mit einer sorgfältigen Planung eignen sich sowohl das südliche als auch das östliche Afrika hervorragend für Familien. Während Namibia mit seiner guten Infrastruktur, kurzen Wildtierbeobachtungen an Wasserlöchern und einfachen Selbstfahrerbedingungen besonders familienfreundlich ist, lassen sich in Kenia oder Tansania klassische Safaris hervorragend mit einem Badeaufenthalt am Indischen Ozean kombinieren.

Die vier wichtigsten Tipps für eine gelungene Familiensafari xxxx

  1. Weniger ist oft mehr. Kürzere Fahrstrecken, möglichst wenige Unterkunftswechsel und längere Aufenthalte sorgen in der Regel für deutlich entspanntere Reisen.
  2. Unterkünfte mit Swimmingpool bieten Kindern nach den Pirschfahrten eine willkommene Abwechslung und tragen erheblich zum Wohlbefinden der gesamten Familie bei.
  3. Die Reise sollte sich am Alter und den Interessen der Kinder orientieren. Jüngere Kinder benötigen häufiger Pausen und abwechslungsreiche Tagesabläufe, während ältere Kinder meist problemlos an klassischen Safariaktivitäten teilnehmen können.
  4. Sicherheit hat auf jeder Safari oberste Priorität. In Gebieten mit frei lebenden Wildtieren müssen Eltern ihre Kinder jederzeit beaufsichtigen und die Sicherheitsregeln der jeweiligen Unterkunft konsequent beachten.

Wer diese vier Grundsätze berücksichtigt, schafft die besten Voraussetzungen für eine entspannte und abwechslungsreiche Familienreise. Gleichzeitig sollte jede Safari individuell geplant werden. Das Alter der Kinder, ihre Begeisterung für Tiere, die Jahreszeit und die gewünschte Reisedauer spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle wie die Auswahl der passenden Unterkünfte.

Die richtige Reiseroute

Familien profitieren von einer Reiseroute, die genügend Zeit zum Ankommen lässt. Lange Tagesetappen oder tägliche Unterkunftswechsel führen häufig zu unnötiger Unruhe. Sinnvoller sind mehrere Übernachtungen an einem Ort, sodass neben den Safariaktivitäten ausreichend Zeit zum Ausruhen, Spielen oder Baden bleibt.

Namibia zählt zu den familienfreundlichsten Safarizielen Afrikas. Gute Straßen, überschaubare Entfernungen zwischen vielen Sehenswürdigkeiten und eine große Auswahl geeigneter Unterkünfte erleichtern das Reisen mit Kindern erheblich. Auch Botswana, Simbabwe, Sambia und Südafrika bieten zahlreiche Möglichkeiten für Familien, erfordern in einigen Regionen jedoch eine besonders sorgfältige Auswahl der Unterkünfte.

In Ostafrika lassen sich Safaris ideal mit einigen Tagen am Meer verbinden. Nach spannenden Tierbeobachtungen in der Serengeti oder der Masai Mara bieten beispielsweise Sansibar, Diani Beach oder Watamu eine entspannte Gelegenheit, die Reise mit Strand, Meer und Erholung ausklingen zu lassen.

Sicherheit geht immer vor

Wildtiere bewegen sich in vielen Safariunterkünften frei über das Gelände. Gerade offene Camps verzichten bewusst auf Zäune, um ein möglichst ursprüngliches Naturerlebnis zu ermöglichen. Deshalb müssen Eltern ihre Kinder jederzeit beaufsichtigen. Die Verantwortung für die Einhaltung aller Sicherheitsregeln liegt grundsätzlich bei den Erziehungsberechtigten.

Viele Lodges und Camps legen aus diesem Grund ein Mindestalter für Kinder fest. Darüber hinaus können einzelne Aktivitäten zusätzliche Altersgrenzen haben. So kann es durchaus vorkommen, dass Kinder zwar in einer Unterkunft willkommen sind, an Walking Safaris, Mokoro-Ausflügen, Bootsfahrten oder bestimmten Pirschfahrten jedoch erst ab einem höheren Alter teilnehmen dürfen. Diese Regelungen unterscheiden sich von Unterkunft zu Unterkunft und werden stets unter Sicherheitsaspekten festgelegt.

Ebenso wichtig ist eine sorgfältige gesundheitliche Vorbereitung. Dazu gehören ein dem Reiseland entsprechender Impfschutz sowie in Malariagebieten gegebenenfalls eine geeignete Prophylaxe. Eine reisemedizinische Beratung vor der Abreise ist grundsätzlich empfehlenswert.

Die passende Unterkunft

Die Wahl der richtigen Unterkunft entscheidet maßgeblich darüber, wie entspannt eine Familiensafari verläuft. Viele Lodges und Camps verfügen über Familienzimmer, miteinander verbundene Unterkünfte oder großzügige Suiten mit mehreren Schlafzimmern. Je nach Unterkunft kann eine Familiensuite preislich sogar attraktiver sein als zwei getrennte Zimmer.

Für Familien empfiehlt es sich, Unterkünfte mit einem Swimmingpool und ausreichend Platz zum Spielen auszuwählen. Nach den Pirschfahrten bietet dies Kindern eine willkommene Möglichkeit, sich zu bewegen und den Tag abwechslungsreich ausklingen zu lassen.

In einigen Lodges können Familien bestimmte Aktivitäten ausschließlich als private Safari durchführen. Dadurch lassen sich Dauer und Ablauf besser an die Bedürfnisse der Kinder anpassen. Gleichzeitig können hierfür zusätzliche Kosten entstehen. Kinderbetreuung wird vereinzelt angeboten, gehört jedoch nicht zum Standard und erfolgt meist in englischer Sprache.

Preisnachlässe für Kinder sind vor allem in hochwertigen Safariunterkünften eher die Ausnahme als die Regel.

Aktivitäten für Kinder

Viele Safariunterkünfte haben ihr Angebot gezielt auf Familien erweitert. Dazu gehören beispielsweise kurze Naturwanderungen in sicheren Bereichen, das Erkennen von Tierspuren, Bastelprogramme mit Naturmaterialien, gemeinsames Backen oder Kochen sowie altersgerechte Pirschfahrten. Einige Lodges stellen zusätzlich Brettspiele, Malutensilien oder kleine Spielbereiche zur Verfügung.

Gleichzeitig sind bestimmte Aktivitäten für jüngere Kinder aus Sicherheitsgründen häufig nicht zugelassen. Walking Safaris, Mokoro-Ausflüge, Bootsfahrten oder andere Erlebnisse können je nach Unterkunft und Alter der Kinder eingeschränkt sein. Die jeweils geltenden Altersgrenzen unterscheiden sich von Lodge zu Lodge und sollten bereits bei der Reiseplanung berücksichtigt werden.

Auch für längere Fahrten empfiehlt sich eine gute Vorbereitung. Bücher, Hörbücher, Musik oder kleine Reisespiele sorgen unterwegs für Abwechslung und helfen dabei, längere Transferstrecken angenehmer zu gestalten.

Klima und Verpflegung

In einigen Regionen des südlichen Afrikas können die Temperaturen während der Wintermonate nachts deutlich unter den Gefrierpunkt fallen. Warme Kleidung, Mützen und zusätzliche Decken sollten daher insbesondere bei Reisen mit kleineren Kindern nicht fehlen.

Auf besondere Essenswünsche von Kindern stellen sich die meisten Safariunterkünfte problemlos ein. Einfache Gerichte wie Pasta, Reis, Kartoffeln oder Burger können häufig ohne Aufpreis zubereitet werden, sofern entsprechende Wünsche rechtzeitig mitgeteilt werden.

Namibia – besonders familienfreundlich

Namibia zählt zu den besten Reisezielen für Familien in Afrika. Das gut ausgebaute Straßennetz, die vergleichsweise einfache Orientierung und die große Auswahl geeigneter Unterkünfte machen das Land ideal für Reisen mit Kindern. Empfehlenswert sind überschaubare Rundreisen mit wenigen Stationen und mehreren Übernachtungen an jedem Ort.

Besonders beliebt sind die Dünenlandschaften von Sossusvlei, Bootsausflüge ab Walvis Bay mit Robben, Delfinen und Pelikanen, die Felsformationen an der Spitzkoppe oder am Brandberg sowie Begegnungen mit Geparden auf Okonjima. Auch der Etosha-Nationalpark eignet sich hervorragend, da sich während der Trockenzeit viele Tiere an den Wasserlöchern beobachten lassen und lange Pirschfahrten oft nicht erforderlich sind.

Botswana und weitere Safariziele

Botswana bietet außergewöhnliche Tierbeobachtungen, stellt Familien jedoch vor besondere Anforderungen. Da sich Wildtiere in vielen Camps frei bewegen, gelten dort besonders strenge Sicherheitsregeln. Die Auswahl geeigneter Lodges sollte deshalb sorgfältig erfolgen.

Für Familien eignen sich vor allem Unterkünfte mit guter Infrastruktur und speziellen Kinderprogrammen. Begegnungen mit den San, Erdmännchen-Beobachtungen oder altersgerechte Naturprogramme schaffen häufig unvergessliche Erlebnisse.

Auch Kenia und Tansania bieten ausgezeichnete Möglichkeiten für Familiensafaris. Nach spannenden Tierbeobachtungen in der Masai Mara, der Serengeti oder dem Ngorongoro-Krater lässt sich die Reise ideal mit einigen erholsamen Tagen an den Stränden des Indischen Ozeans kombinieren. Die Mischung aus Safari und Badeurlaub ist besonders für Familien mit Kindern eine attraktive Reiseform.

Individuelle Familienreisen mit AFRIPOLAR SAFARIS

Jede Familie hat unterschiedliche Vorstellungen und Anforderungen an eine Safari. Alter der Kinder, gewünschte Aktivitäten, Reisezeit und Budget spielen bei der Planung eine wichtige Rolle. AFRIPOLAR SAFARIS unterstützt Sie dabei, geeignete Lodges und Camps auszuwählen und diese zu einer familienfreundlichen Reiseroute zusammenzustellen. So entsteht eine Safari, die Sicherheit, Komfort und außergewöhnliche Naturerlebnisse für die ganze Familie miteinander verbindet.

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