Profil
Raubtiere: Die südliche Serengeti zählt während der Kalbungszeit zu den raubtierreichsten Regionen des gesamten Ökosystems. Löwen sind sehr häufig und profitieren von der hohen Konzentration an Beutetieren, insbesondere von den vielen neugeborenen Gnus. Tüpfelhyänen kommen in großer Zahl vor und sind tagsüber wie nachts aktiv. Geparden sind regelmäßig in den offenen Kurzgras-Ebenen zu beobachten, wo sie ideale Bedingungen für die Jagd haben. Leoparden sind ebenfalls vorhanden, halten sich jedoch eher in dichter bewachsenen Bereichen und entlang kleiner Baumgruppen auf und werden daher seltener gesehen. Auch Schakale spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem und sind nahezu allgegenwärtig.
Pflanzenfressende Säugetiere: Zwischen Dezember und März ist die Region Schauplatz eines der eindrucksvollsten Naturschauspiele Afrikas: der Kalbung der Großen Migration. Hunderttausende Gnus, begleitet von großen Zebra- und Gazellenherden, halten sich in den nährstoffreichen Kurzgras-Ebenen auf. In dieser Zeit werden täglich tausende Jungtiere geboren. Darüber hinaus kommen Büffel, Giraffen, Elenantilopen, Topis und verschiedene weitere Antilopenarten vor. Die hohe Dichte an Pflanzenfressern bildet die Grundlage für die außergewöhnliche Raubtierdichte der Region.
Kleinsäugetiere: Die offene Savannenlandschaft beherbergt zahlreiche kleinere Säugetiere, die einen wichtigen Teil der Nahrungskette darstellen. Dazu zählen Warzenschweine, Erdhörnchen, Buschhasen, verschiedene Nagetiere sowie Servale und andere kleinere Katzenarten. Schakale sind sowohl als Aasfresser als auch als aktive Jäger präsent und besonders häufig zu sehen.
Vögel: Die südliche Serengeti ist sehr vogelreich, insbesondere während und nach den Regenzeiten. Neben zahlreichen Standvogelarten kommen viele Zugvögel hinzu. Greifvögel wie Kampfadler, Schreiseeadler, Geier und Milane sind aufgrund des reichhaltigen Nahrungsangebots besonders häufig. In den Ebenen und an saisonalen Wasserstellen finden sich Strauße, Trappen, Kraniche, Reiher und zahlreiche kleinere Savannen- und Insektenfresser. Für Vogelbeobachter bietet die Region ganzjährig sehr gute Bedingungen. Auswahl: Goldschwingen-Nektarvogel, Schalowturako, Schilfrohrsänger, Flußregenpfeifer, Zwergzistensänger, Goldschwingen-Nektarvogel, Gelbkehl-Nektarvogel, Dorfweber, Hartlaubtrappe, Kronentoko, Drosselrohrsänger, Witwenpfeifgans, Sekretär, Zwergzistensänger, Trauerdrongo, Gelbstirngirlitz, Senegaltschagra, Grauastrild, Schwarzkopf-Bartvogel, Schwarzmantel-Schneeballwürger, Kapstelze, Halsband-Feinsänger, Nimmersatt, Weißbürzelsegler, Weißschwanzlerche, Braunflügel-Mausvogel, Isabellwürger, Alpensegler, Erzschwalbe, Weißstrichel-Drosselhäherling, Sumpfläufer, Kapkauz, Wanderfalke, Witwenstelze, Kapstelze, Rosapelikan, Bindennektarvogel, Zwergblatthühnchen, Elsterwürger, Gebirgszistensänger, Binsenralle, Schwarzkopf-Bartvogel, Rotflügelfrankolin, Ohrfleck-Bartvogel, Baumklapperlerche, Braunflügel-Mausvogel, Rotflügel-Brachschwalbe, Schwarzkappenbülbül, Sumpfläufer, Fleckennachtschwalbe, Streifengirlitz, Halsfleckenlerche, Rotgesicht-Zistensänger, Natalnachtschwalbe, Kapohreule, Kurzschwanzpieper, Buchanangirlitz, Somaliweber, Akaziensänger, Spottlerche, Brillentaube, Wachtelkönig, Palmgeier
Reptilien: In der Region leben verschiedene Reptilienarten, die meist gut getarnt sind und sich nur gelegentlich zeigen. Dazu gehören unterschiedliche Echsenarten, Geckos und Agamen. Zudem kommen mehrere Schlangenarten vor, darunter Pythons und kleinere Giftschlangen, die jedoch in der Regel scheu sind und den Kontakt mit Menschen meiden. Warane können gelegentlich in wärmeren Tageszeiten beobachtet werden, insbesondere in der Nähe von Büschen oder saisonalen Wasserstellen.
Karibu Camps & Lodges ist ein tansanischer Safari-Betreiber mit mehreren Camps in der Serengeti und angrenzenden Schutzgebieten. Das Unternehmen steht für solide operative Standards, verlässliche Safari-Logistik und Camps mit klarem Fokus auf Lage und Naturerlebnis.

























































