Antarktis im Überblick

Wild und unberührt erstreckt sich die Antarktis, ein Land wie kein anderes auf unserer Erde, verborgen vor unseren Blicken und unbetreten von unseren Schritten.

Ein weitgehend unberührter Kontinent

Die Antarktis umfasst den Kontinent Antarktika und die umliegenden Gewässer des Südpolarmeeres. Trotz moderner Technik und intensiver wissenschaftlicher Forschung gehört diese Region noch immer zu den am wenigsten vom Menschen beeinflussten Gebieten der Erde. Abgesehen von Forschungsstationen und temporären Camps gibt es kaum dauerhafte Spuren menschlicher Zivilisation.

Erst im 19. Jahrhundert begann die systematische Erforschung der Antarktis. Vor dieser Zeit existieren keine gesicherten Hinweise auf menschliche Besuche in dieser extremen Region. Auch heute leben hier keine dauerhaften Einwohner – lediglich Wissenschaftler und Forscher verbringen zeitweise Monate auf dem Kontinent.

Landschaft der Extreme

Die Antarktis gehört zu den größten Naturregionen unseres Planeten. Das gesamte antarktische Gebiet einschließlich des Südpolarmeeres umfasst rund 52 Millionen Quadratkilometer. Der eigentliche Kontinent Antarktika besitzt eine Fläche von etwa 13,2 Millionen Quadratkilometern und ist damit deutlich größer als Europa.

Die Landschaft ist geprägt von gewaltigen Gletschern, kilometerdicken Eisschilden und ausgedehnten Eisflächen. Gleichzeitig ist die Antarktis ein Kontinent der Superlative. Der Festlandbereich gilt als größte Kältewüste der Erde. Der Mount Vinson erreicht mit 4.892 Metern Höhe den höchsten Punkt des Kontinents und gehört zu den berühmten „Seven Summits“, den jeweils höchsten Bergen der sieben Kontinente.

Tourismus am Ende der Welt

Trotz ihrer Abgeschiedenheit hat die Antarktis in den vergangenen Jahrzehnten auch als Reiseziel an Bedeutung gewonnen. Expeditionsreisen ermöglichen es heute, einige der Küstenregionen und vorgelagerten Inseln zu besuchen.

Die meisten Reisen erfolgen mit speziell ausgerüsteten Expeditionsschiffen. Neben Kreuzfahrten werden auch geführte Landgänge, Zodiac-Ausfahrten entlang der Küsten sowie gelegentlich Bergbesteigungen oder Kajaktouren angeboten. Dennoch bleibt der Tourismus streng reguliert und bewegt sich nur in sehr begrenztem Umfang innerhalb dieser empfindlichen Naturregion.

Für viele Besucher liegt die besondere Faszination darin, eine Landschaft zu erleben, die noch immer weitgehend ursprünglich geblieben ist.

Leben im Südpolarmeer

Auf den ersten Blick wirkt die Antarktis wie eine lebensfeindliche Eiswüste. Tatsächlich existieren an Land nur wenige dauerhaft lebende Tierarten. Das größte ganzjährig dort vorkommende Landtier ist eine winzige, etwa zwölf Millimeter große Mückenart.

Ganz anders präsentiert sich jedoch das Leben im Meer. Das Südpolarmeer zählt zu den produktivsten Ökosystemen der Erde. Eine zentrale Rolle spielt dabei der antarktische Krill, der die Nahrungsgrundlage für zahlreiche Tierarten bildet.

In den Gewässern rund um den Kontinent leben mehr als 200 Fischarten sowie zahlreiche Kalmare. Hinzu kommen große Meeressäuger wie Robben und Wale. Auch mehrere Pinguinarten – darunter Kaiser-, Adelie- und Zügelpinguine – sind hier heimisch. Über den Ozeanen kreisen zudem zahlreiche Seevögel wie Albatrosse, Sturmvögel und Skuas.

Unter der mächtigen Eisdecke des Kontinents verbergen sich außerdem zahlreiche subglaziale Seen. Einer der bekanntesten ist der Wostoksee, der als größter isolierter See unter dem antarktischen Eisschild gilt.

Ein einzigartiges Forschungsgebiet

Seit der Eroberung des Südpols durch Roald Amundsen im Jahr 1911 ist die Antarktis auch ein bedeutendes Zentrum internationaler Forschung. Der Antarktisvertrag von 1961 legt fest, dass der Kontinent ausschließlich friedlichen Zwecken und wissenschaftlicher Zusammenarbeit dienen soll.

Heute betreiben zahlreiche Nationen Forschungsstationen in der Region. Wissenschaftler untersuchen hier unter anderem Fragen der Klimaforschung, Meteorologie, Ozeanografie, Astrophysik und Medizin.

Ein besonderes Forschungsfeld ist die Meteoritenforschung. Aufgrund des trockenen Klimas und der eisigen Oberfläche lassen sich Meteoriten hier besonders gut entdecken. Seit 1976 sammelt das Forschungsprogramm ANSMET (Antarctic Search for Meteorites) regelmäßig Meteoritenfunde aus verschiedenen Regionen der Antarktis.

Die anhaltende Faszination der Antarktis

Auch heute bleibt die Antarktis ein Ort, der sich deutlich von allen anderen Regionen der Erde unterscheidet. Weite Eislandschaften, extreme klimatische Bedingungen und eine überraschend vielfältige Tierwelt machen den Kontinent zu einer der außergewöhnlichsten Naturregionen unseres Planeten.

Diese Kombination aus Abgeschiedenheit, Ursprünglichkeit und wissenschaftlicher Bedeutung verleiht der Antarktis eine besondere Anziehungskraft. Sie erinnert daran, wie groß und zugleich verletzlich die natürlichen Systeme unserer Erde sind – und wie faszinierend das Leben selbst unter den extremsten Bedingungen sein kann.

Karte für Antarktis

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