Profil

Name
Camp Kalahari
Komfort
Anspruchsvoll, 3 Sterne
Max. Gästezahl
28 Personen in 10 Standardzelten und zwei Familienzelten
Auszeichnungen
Afripolar Top 5 Star Gazing Camps Botswana 2022
Highlights
Das traditionelle Camp Kalahari am Rand der Makgadikgadi-Salzpfannen hat ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist das günstigste Camp der Region. Kinder sind im Camp willkommen. Man kann eine Erdmännchen-Kolonie besuchen, die an Menschen gewöhnt sind. Sehr empfehelnswert des Ausflug zum Kubu Island.
Zentrale Einrichtungen
Das strohgedeckte Hauptgebäude des Camps Kalahari ist im klassischen Safari-Stil der ersten Entdecker gehalten. Es beherbergt einen Essbereich, eine Lounge und eine Bibliothek. Ralph Bousfield hat es an derselben Stelle errichtet, an der schon sein Vater, Jack Bousfield, ein Camp erbaut hatte. Das Camp Kalahari ist die kleine Schwester des luxuriösen Jack’s Camps und des gehoben ausgestatteten San Camps und gehört wie diese zu Uncharted Africa, bzw. Natural Selection Safaris. Das Camp Kalahari ist vergleichsweise einfach, ohne dass die Gäste auf den nötigen Komfort verzichten müssen.
Gäste­unterkünfte
Das Camp Kalahari verfügt über insgesamt zehn große Gästezelte, von denen neun Standardzelte und eines ein Familienzelt ist. Sechs der Standardzelte sind mit Twinbetten und drei jeweils mit einem Doppelbett ausgestattet. Das Familienzelt ist eine Kombination aus zwei Zelten, die sich ein Bad teilen. Jede Unterkunft verfügt über ein Outdoor-Bad mit Dusche, WC, Waschbecken und fließend Warm- und Kaltwasser. Die Zelte sind im klassischen Safaristil eingerichtet.
Essen & Trinken
Die Verpflegung im Camp Kalahari ist all-inclusive. Bei den Getränken müssen importierte Premiummarken extra bezahlt werden. Die Speisen sind traditionell und werden als Tellergerichte serviert. Das Abendessen besteht für gewöhnlich aus drei Gängen. Wenn man besondere Ernährungswünsche hat, z. B. vegetarisch, sollte man dies bereits bei der Buchung angeben. Das Wasser des Camps hat Trinkwasserqualität.
Safaris & Aktivitäten

Eine Gruppe von Erdmännchen, die an Menschen gewöhnt sind, lebt nahe dem Camp. Ein Besuch dieser niedlichen Tiere ist besonders für Familien unverzichtbar (Siehe Bildergalerie unten).
Es werden Pirschfahrten in der Kalahari angeboten. Außerdem kann man den drittgrößten Baum in ganz Afrika besuchen, den Chapman's Boabob.
Zudem werden Exkursionen mit dem Quad Bike während der Trockenzeit (Mitte April bis Oktober) angeboten. Wenn die Böden der Pfannen wieder hart und tragfähig sind, ist ein Ausflug zum Kubu Island mit Übernachtung dort eine der 3 schönsten Touren, die man in ganz Botswana machen kann (die anderen beiden sind mehrtägige Mokoroausflüge im Okavango-Delta sowie Campingtouren durch das Deception Valley).
Zusammen mit Angehörigen der Volksgruppe der San kann man Nature Walks machen, auf denen gezeigt wird, wie man in der Wüste Feuer macht, Wasser findet und erfolgreich Fallen stellt.
Zebra- und Gnuherden können in der Regenzeit (November bis Mitte April) auf ihren Wanderungen, die nahe am Camp vorbeiführen, beobachtet werden. Sie werden von hungrigen Raubtieren wie Geparden und Löwen verfolgt. Familien mit Kindern müssen kein eigenes Safarifahrzeug anmieten.
Es gibt eine kleine Anzahl von Pferden, mit denen man Ausritte machen kann. Da die Wildtiere keine Angst vor den Pferden haben, ist es eine schöne Möglichkeit, den Tieren näher zu kommen.
Bei größeren Budgets kann man auch Hubschrauberrundflüge machen.
Sternbeobachtungen sind ganzjährig von allerbester Qualität.
Maximal 7 Gäste pro Safarifahrzeug. Alle Safarifahrzeuge sind rundherum offen.

Tiere

Die Möglichkeit Tiere zu sehen, hängt von der Jahreszeit und den Wasservorkommen ab. Zebras sieht man in großer Zahl im April und Mai. Elefanten kann man in Makgadikgadi sehen, wenn es dort noch natürliche Wasserlöcher gibt. Umgekehrt verschwinden einige Tierarten, wenn es heißer wird und die natürlichen Wasservorkommen austrocknen. Das gilt besonders für die Raubtiere, die teilweise ihren Beutetieren folgen. Umgekehrt bedeutet aber Wasser auch, dass die Böden weich sind, und dann die Safarifahrzeuge nicht mehr überall fahren können.

Raubtiere: Löwen. Tüpfelhyänen, braune Hyänen, Schakale, Löffelhunde, Aardwolf und Striped Polecat; selten: Karakale, Servale, Geparden, Leoparden, Wildhunde.

Pflanzenfresser: Elefanten, Giraffen, Zebras, Gnus, Springböcke, Elenantilopen, Kudus, Oryxantilopen

Weitere Kleinsäugetiere: Erdmännchen - eine ganze Kolonie (siehe Aktivitäten), Honigdachs, Stachelschwein, Spring Hare, Scrub Hare, Ginsterkatze, Aardvark, Afrikanische Wildkatze, Erdhörnchen

Vögel: Strauße, Riesentrappen, Meyer's parrot, Burchell's Coucal, Kalahari Scrub Robin, White-browed Robin, Flamingos, Klunkerkraniche, Fischadler, Gabar Goshawk, Sekretär, Tokos, Geier, Milane, Bienenfresser,

Reptilien: Krokodile am Boteti River, Leopardenschildkröten, Puffottern, Hornvipern, Boomslang, Chamäleons, Geckos, Agamen, Eidechsen.

Lage
Das Camp Kalahari befindet sich auf Hyena Island umgeben von einem Palmen- und Akazienhain am Rand der Makgadikgadi Salzpfannen. Im Südwesten findet sich der Makgadikgadi Pans National Park und im Westen der Nxai Pan National Park.
Klima & beste Reisezeit

Die Wintermonate Juni bis Oktober sind die beste Reisezeit mit Temperaturen von 25° C bis 35° C am Tag und 6° C bis 18° C bei Nacht. Im Winter ist der Himmel klar und die Sonne scheint. Lediglich im Oktober kann es zu Regenschauern kommen. In dieser trockenen Zeit können die Salzpfannen für Sleep Outs und Touren mit dem Quad Bike genutzt werden. In der Zeit von November bis Mai werden sehr hohe Temperaturen erreicht und es gibt etwa 10 Regentage im Monat. Die Salzpfannen werden zu Wasserlöchern. Große Herden mit Gnus und Zebras werden von den Salzpfannen angelockt. Die Pfannen können in dieser Zeit nicht für Aktivitäten genutzt werden. Aber Tierbeobachtung ist weiterhin sehr gut möglich. Ebenfalls in der Regenzeit treffen Flamingos und Pelikane in den gefluteten Pfannen ein.

Die Erdmännchen kann man ganzjährig sehen, weil ihr Standort und ihre kleinen Wanderungen ständig überwacht werden.

Je nachdem, was man genau erleben und sehen will, empfehlen wir eine detailliertes Gespräch über die beste Reisezeit passend zu den individuellen Vorstellungen.

Anreise
Das Camp Kalahari erreicht man ab Maun in 1 Stunde Flugzeit mit dem Kleinflugzeug bis zum Tsigaro Airstrip. Von dort sind es noch zwei Kilometer bis zum Camp. Den Flughafen in Maun kann man u. a. über Johannesburg anfliegen. Das Camp Kalahari ist auch für Selbstfahrer mit dem eigenen Fahrzeug erreichbar. Allerdings ist ein Allradfahrzeug unbedingt erforderlich. Man muss ein GPS-Gerät bei sich haben. Idealerweise lässt man sich von einem Fahrzeug des Camps eskortieren. Es ist fatal, versehentlich in den weichen Böden der offenen Pfannen einzusinken.
Kinder
Im Camp Kalahari sind Kinder jeder Altersklasse willkommen. Auf Anfrage erhält man Informationen zu Kinder-Rabatten. Es besteht keine Pflicht für Familien mit Kindern, ein eigenes Safari-Fahrzeug zu buchen.
Gesundheit
Das Camp Kalahari befindet sich in einem offiziellen Malariagebiet. Deswegen wird eine Malariaprophylaxe bei einem geplanten Aufenthalt dringend empfohlen. Während der Regenzeit ist die Gefahr einer Ansteckung sehr viel höher als in der Trockenzeit. Für Ausflüge in die vegetationslosten Pfannen und zum Kubu Island Sonnenschutz, vor Allem sehr gute Sonnenbrillen unbedingt notwendig.
Nachhaltigkeit
Das Camp Kalahari erzeugt seinen Strom mit Solarpanelen. Die Zelte sind elektrisch beleuchtet, Gäste können Kamera-Akkus vor Ort aufladen. Gäste werden gebeten, Wasser nur sparsam zu gebrauchen.
Betreiber
Natural Selection
Review

Landkarte

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