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Hotels und Resorts im Jim Corbett National Park

Hotels und Resorts im Jim Corbett National Park

FAQs Jim Corbett National Park

Warum ist der Jim Corbett National Park so bekannt?
Der Jim Corbett National Park zählt zu den ältesten und bekanntesten Nationalparks Indiens. Er wurde bereits 1936 gegründet und war später das erste Schutzgebiet des indischen "Project Tiger". Heute ist der Park vor allem für seine Bengalischen Tiger, Asiatischen Elefanten und seine landschaftliche Vielfalt am Fuß des Himalayas bekannt.

Wie unterscheidet sich Jim Corbett von den Tigerreservaten Zentralindiens?
Im Gegensatz zu Nationalparks wie Kanha, Bandhavgarh oder Pench liegt Jim Corbett am Südrand des Himalayas im Bundesstaat Uttarakhand. Statt trockener Sal- und Teakwälder prägen hier Gebirgsflüsse, Kiesbänke, dichte Salwälder, hügeliges Gelände und weite Flussauen das Landschaftsbild. Dadurch wirkt Corbett deutlich grüner und abwechslungsreicher als die Tigerreservate Zentralindiens.

Welche Safari-Zonen gibt es?
Der Nationalpark besteht aus mehreren Safari-Zonen, darunter Dhikala, Bijrani, Jhirna, Dhela, Durga Devi, Garjia und Sonanadi. Jede Zone besitzt einen eigenen Charakter und wird separat gebucht. Besonders bekannt ist die Dhikala-Zone, die als landschaftlicher Höhepunkt des Nationalparks gilt.

Wie erreichen Sie den Jim Corbett National Park?
Der Nationalpark ist sowohl mit dem Auto als auch per Bahn gut erreichbar. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Ramnagar und wird regelmäßig unter anderem von Delhi angefahren. Von dort sind es nur wenige Minuten bis zu den wichtigsten Parkeingängen.

Wie lange sollten Sie bleiben?
Zwei bis drei Nächte mit mehreren Safaris sind empfehlenswert. Dadurch können unterschiedliche Safari-Zonen besucht und die vielfältigen Landschaften des Nationalparks kennengelernt werden.

Insidertipps Jim Corbett National Park

1. Besuchen Sie nach Möglichkeit die Dhikala-Zone. Sie gilt als landschaftlich schönster Teil des Nationalparks und bietet ausgedehnte Graslandschaften, große Flussauen und besonders gute Möglichkeiten zur Beobachtung von Elefanten, Hirschen und anderen Wildtieren.

2. Beachten Sie bei der Reiseplanung, dass sich innerhalb der Dhikala-Zone ausschließlich einfache staatliche Forest Rest Houses befinden. Hochwertige Safari-Lodges liegen außerhalb des Nationalparks an den übrigen Parkeingängen.

3. Kombinieren Sie verschiedene Safari-Zonen. Jede Zone besitzt eigene Landschaften und unterschiedliche Tierbeobachtungsmöglichkeiten, wodurch das Safari-Erlebnis deutlich abwechslungsreicher wird.

4. Planen Sie ausreichend Zeit für die Anreise ein. Dank des Bahnhofs in Ramnagar und der guten Straßenverbindungen ab Delhi lässt sich Jim Corbett unkompliziert erreichen und eignet sich hervorragend als Auftakt oder Abschluss einer Nordindienreise.

Planungsfehler Jim Corbett National Park

Viele Reisende erwarten dieselbe Landschaft wie in den Tigerreservaten Zentralindiens. Tatsächlich unterscheidet sich Jim Corbett durch seine Lage am Himalaya deutlich. Flüsse, Auen, hügelige Wälder und Gebirgsausläufer prägen das Landschaftsbild.

Ebenso wird häufig angenommen, dass sich die besten Lodges innerhalb der berühmten Dhikala-Zone befinden. Tatsächlich stehen dort ausschließlich staatliche Forest Rest Houses zur Verfügung. Komfortablere Unterkünfte liegen außerhalb des Nationalparks.

Ein weiterer Irrtum besteht darin, ausschließlich eine Safari-Zone zu besuchen. Die verschiedenen Bereiche unterscheiden sich landschaftlich erheblich und bieten jeweils eigene Tierbeobachtungsmöglichkeiten.

Viele Besucher konzentrieren sich ausschließlich auf Tiger. Dabei zählt Jim Corbett auch zu den besten Nationalparks Indiens für Asiatische Elefanten, zahlreiche Hirscharten sowie eine außergewöhnlich artenreiche Vogelwelt.

Jim Corbett National Park Hintergrund

Am Rand des Himalayas

Der Jim Corbett National Park liegt im Bundesstaat Uttarakhand am südlichen Rand des Himalayas. Als ältester Nationalpark Indiens nimmt er innerhalb des indischen Naturschutzes eine besondere Stellung ein und war das erste Schutzgebiet des 1973 gestarteten "Project Tiger".

Im Gegensatz zu den Nationalparks Zentralindiens bestimmen hier breite Flusstäler, Kiesbänke, Stauseen, dichte Salwälder und sanfte Ausläufer des Himalayas das Landschaftsbild. Diese abwechslungsreichen Lebensräume zählen zu den schönsten Waldlandschaften Nordindiens.

Die Dhikala-Zone

Die bekannteste Safari-Zone ist Dhikala im Herzen des Nationalparks. Große Grasflächen entlang des Ramganga-Stausees, offene Flussauen und ausgedehnte Wälder schaffen hervorragende Lebensräume für zahlreiche Wildtiere.

Anders als in vielen anderen indischen Nationalparks befinden sich dort jedoch keine hochwertigen Safari-Lodges. Übernachtungen sind ausschließlich in einfachen staatlichen Forest Rest Houses möglich, die häufig frühzeitig ausgebucht sind.

Wann ist die beste Reisezeit?

Die Hauptsaison dauert in der Regel von November bis Juni. Während der Trockenzeit verbessern sich die Bedingungen für Tierbeobachtungen deutlich, da sich viele Tiere regelmäßig an Flüssen und Wasserstellen aufhalten.

Während des Monsuns bleiben große Teile des Nationalparks geschlossen. Einige Randzonen können abhängig von den Wetterbedingungen geöffnet bleiben.

Welche Tiere sehen Sie im Jim Corbett National Park?

Neben Bengalischen Tigern leben Asiatische Elefanten, Leoparden, Lippenbären, Ghariale, Sumpfkrokodile, Sambarhirsche, Axishirsche, Muntjaks, Wildschweine und zahlreiche kleinere Säugetiere im Nationalpark.

Mit über 600 nachgewiesenen Vogelarten gehört Jim Corbett außerdem zu den bedeutendsten Vogelbeobachtungsgebieten Indiens. Greifvögel, Eisvögel, Spechte, Eulen und zahlreiche Arten der Himalaya-Ausläufer können regelmäßig beobachtet werden.

Warum eine Unterkunft im Jim Corbett National Park wählen?

Jim Corbett bietet ein Safari-Erlebnis, das sich deutlich von den Tigerreservaten Zentralindiens unterscheidet. Die Kombination aus Flusslandschaften, Salwäldern und den Ausläufern des Himalayas schafft eine außergewöhnlich abwechslungsreiche Naturkulisse.

Dank der guten Erreichbarkeit per Bahn und Straße eignet sich der Nationalpark hervorragend als Bestandteil einer Nordindienreise. Wer unterschiedliche Landschaftstypen Indiens kennenlernen möchte, findet in Jim Corbett eine ideale Ergänzung zu den Tigerreservaten Zentralindiens.

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