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Safari-Lodges und Camps im Kanha National Park

Safari-Lodges und Camps im Kanha National Park

FAQs Kanha National Park

Warum ist der Kanha National Park so bekannt?
Der Kanha National Park gehört zu den schönsten und artenreichsten Tigerreservaten Indiens. Weitläufige Salwälder, offene Graslandschaften und eine außergewöhnlich hohe Dichte an Wildtieren machen ihn zu einem der Höhepunkte jeder Tigersafari in Zentralindien. Gleichzeitig gilt Kanha als Vorbild für erfolgreichen Naturschutz und nachhaltiges Parkmanagement.

Wie unterscheidet sich Kanha von Bandhavgarh und Pench?
Kanha liegt geografisch zwischen dem Bandhavgarh National Park im Norden und dem Pench National Park im Süden. Bandhavgarh ist für seine vergleichsweise hohe Tigerdichte und die historische Festung bekannt, während Pench durch lichte Teakwälder und seine Verbindung zum "Dschungelbuch" geprägt wird. Kanha zeichnet sich dagegen vor allem durch seine weitläufigen Salwälder, ausgedehnten Grasflächen und seine außergewöhnlich vielfältige Tierwelt aus.

Wie lange sollten Sie im Kanha National Park bleiben?
Drei Nächte mit vier bis sechs Safaris sind ideal. Aufgrund der Größe des Nationalparks lohnt es sich, mehrere Pirschfahrten in unterschiedlichen Bereichen des Schutzgebiets zu unternehmen.

Welche Tiere können Sie beobachten?
Neben Bengalischen Tigern leben Leoparden, Dholes (Asiatische Wildhunde), Lippenbären, Gaur, Barasingha-Hirsche sowie zahlreiche weitere Hirscharten und über 300 Vogelarten im Nationalpark.

Lässt sich Kanha gut mit anderen Nationalparks kombinieren?
Ja. Kanha bildet das Zentrum vieler Tigerreisen durch Zentralindien und lässt sich hervorragend mit Bandhavgarh im Norden sowie Pench und Tadoba im Süden verbinden.

Insidertipps Kanha National Park

1. Kanha gilt für viele Indien-Kenner als landschaftlich schönster Nationalpark des Landes. Die Mischung aus dichten Salwäldern, weiten Grasflächen und kleinen Waldlichtungen sorgt für eine außergewöhnlich abwechslungsreiche Safari und unterscheidet sich deutlich von den trockeneren Landschaften vieler anderer Tigerreservate.

2. Durch seine zentrale Lage eignet sich Kanha hervorragend als Mittelpunkt einer Rundreise. Im Norden liegt Bandhavgarh mit seiner hohen Tigerdichte, während südlich Pench und anschließend Tadoba folgen. Jeder dieser Nationalparks besitzt seinen eigenen Charakter, sodass sich abwechslungsreiche Tier- und Landschaftserlebnisse ergeben.

3. Ein besonderes Augenmerk verdient der Barasingha, auch Sumpfhirsch genannt. Kanha war maßgeblich daran beteiligt, diese stark bedrohte Unterart vor dem Aussterben zu bewahren. Heute zählt der Park zu den wenigen Orten weltweit, an denen sie regelmäßig beobachtet werden kann.

4. Auch wenn Tiger im Mittelpunkt stehen, lohnt sich ein Blick auf das gesamte Ökosystem. Große Gaurherden, Dholes und zahlreiche Greifvögel sorgen dafür, dass nahezu jede Safari unterschiedliche Beobachtungen bietet.

Planungsfehler Kanha National Park

Viele Reisende unterschätzen die Größe des Nationalparks und planen zu wenige Safaris ein. Da Kanha weitläufig ist und verschiedene Safari-Zonen besitzt, erhöht ein längerer Aufenthalt die Chancen auf abwechslungsreiche Tierbeobachtungen erheblich.

Ebenso wird Kanha gelegentlich ausschließlich mit Tigern verbunden. Tatsächlich zählt der Nationalpark zu den artenreichsten Waldökosystemen Indiens und bietet weit mehr als nur Tigerbeobachtungen.

Ein weiterer Irrtum besteht darin, Kanha zugunsten von Bandhavgarh oder Tadoba auszulassen. Gerade die Kombination dieser Nationalparks macht den besonderen Reiz einer Reise durch Zentralindien aus, da sich Landschaften und Tierbeobachtungen deutlich unterscheiden.

Auch die landschaftliche Vielfalt wird häufig unterschätzt. Die berühmten Graslandschaften gehören zu den schönsten des indischen Subkontinents und unterscheiden Kanha deutlich von vielen anderen Tigerreservaten.

Kanha National Park Hintergrund

Das Herz Zentralindiens

Der Kanha National Park liegt im Bundesstaat Madhya Pradesh und gehört zu den größten und bedeutendsten Tigerreservaten Indiens. Weite Salwälder, Bambusbestände, offene Grasflächen und kleine Wasserläufe prägen das Landschaftsbild. Durch seine zentrale Lage bildet Kanha das Bindeglied zwischen Bandhavgarh im Norden sowie Pench und Tadoba im Süden.

Diese geografische Lage macht den Nationalpark zu einem festen Bestandteil vieler Rundreisen durch die wichtigsten Tigergebiete Zentralindiens.

Vorbild im Naturschutz

Kanha zählt zu den erfolgreichsten Schutzgebieten des indischen Projekts "Project Tiger". Besonders bekannt wurde der Nationalpark durch die Rettung des Barasingha-Hirsches, dessen Bestand hier durch konsequente Schutzmaßnahmen langfristig gesichert werden konnte.

Bis heute gilt Kanha als Vorbild für modernes Wildtiermanagement und nachhaltigen Naturschutz. Die große zusammenhängende Waldlandschaft bietet zahlreichen Tierarten hervorragende Lebensbedingungen.

Wann ist die beste Reisezeit?

Die Hauptsaison dauert von Oktober bis Juni. Besonders die Trockenzeit zwischen März und Mai bietet häufig ausgezeichnete Möglichkeiten zur Tierbeobachtung, da sich viele Tiere an Wasserstellen und offenen Grasflächen aufhalten.

Während des Monsuns bleibt der Kernbereich des Nationalparks in der Regel geschlossen.

Welche Tiere sehen Sie im Kanha National Park?

Die Hauptattraktion sind Bengalische Tiger. Darüber hinaus leben Leoparden, Dholes, Lippenbären, Gaur, Barasinghas, Sambarhirsche, Axishirsche, Muntjaks, Wildschweine, Languren und zahlreiche kleinere Säugetiere im Nationalpark.

Mit über 300 Vogelarten gehört Kanha außerdem zu den bedeutenden Vogelbeobachtungsgebieten Zentralindiens. Greifvögel, Spechte, Eisvögel, Eulen und zahlreiche Waldvögel lassen sich regelmäßig beobachten.

Warum eine Lodge im Kanha National Park wählen?

Kanha verbindet hervorragende Tigerbeobachtungen mit einer außergewöhnlich vielfältigen Landschaft und einem der erfolgreichsten Naturschutzprogramme Indiens. Die weiten Graslandschaften, dichten Salwälder und der Bestand der seltenen Barasingha-Hirsche verleihen dem Nationalpark einen ganz eigenen Charakter.

Dank seiner zentralen Lage zwischen Bandhavgarh im Norden sowie Pench und Tadoba im Süden lässt sich Kanha ideal in längere Tigerreisen integrieren. Gemeinsam bilden diese Nationalparks eine der abwechslungsreichsten Safari-Routen Indiens und ermöglichen Einblicke in sehr unterschiedliche Landschaften und Lebensräume.

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