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Safari-Lodges und Camps bei Samburu & Shaba
Safari-Lodges und Camps bei Samburu & Shaba
FAQs Samburu und Shaba
Was versteht man unter Samburu und Shaba?
Die Safari-Region besteht aus mehreren unmittelbar benachbarten Schutzgebieten. Im Mittelpunkt stehen das Samburu National Reserve und das Shaba National Reserve, die gemeinsam mit dem benachbarten Buffalo Springs National Reserve ein zusammenhängendes Ökosystem bilden. Getrennt werden die Reservate lediglich durch den Ewaso Nyiro River.
Wodurch unterscheidet sich die Region von der Masai Mara?
Samburu und Shaba liegen deutlich weiter nördlich und gehören bereits zum trockenen Nordkenia. Die Landschaft wirkt wilder und karger als in der Masai Mara. Gleichzeitig kommen hier mehrere Tierarten vor, die in den südlichen Safari-Gebieten Kenias kaum oder gar nicht anzutreffen sind.
Wie lange sollten Sie bleiben?
Drei Nächte sind ideal. Dadurch bleibt genügend Zeit, die unterschiedlichen Schutzgebiete kennenzulernen und gezielt nach den seltenen Tierarten der Region zu suchen.
Ist Samburu ein Ganzjahresziel?
Ja. Die Region kann das ganze Jahr über bereist werden. Da der Ewaso Nyiro River dauerhaft Wasser führt, hält sich auch während trockener Monate ein großer Teil der Tierwelt in seiner Nähe auf.
Lässt sich Samburu gut mit anderen Regionen kombinieren?
Ja. Besonders häufig wird die Region mit dem Laikipia oder der Masai Mara National Reserve kombiniert. Wer mehr Zeit mitbringt, kann seine Reise weiter in den Norden bis zum Lake Turkana fortsetzen.
Insidertipps Samburu und Shaba
1. Wer zum ersten Mal nach Samburu reist, sollte nicht ständig Vergleiche mit der Masai Mara ziehen. Beide Regionen ergänzen sich hervorragend, besitzen aber einen völlig unterschiedlichen Charakter. Samburu lebt von seiner trockenen Landschaft, den Flussauen und einer Tierwelt, die in vielen Teilen Ostafrikas nicht vorkommt.
2. Ein besonderes Augenmerk verdienen die sogenannten "Samburu Special Five". Dazu gehören das Grevyzebra, die Netzgiraffe, die Somali-Strauße, die Giraffengazelle (Gerenuk) und die Beisa-Oryx. Diese Arten machen einen wesentlichen Teil des besonderen Reizes der Region aus.
3. Der Ewaso Nyiro River bildet das ökologische Rückgrat der gesamten Landschaft. Gerade während der Trockenzeit konzentrieren sich viele Tiere entlang seiner Ufer, sodass Pirschfahrten dort häufig besonders erfolgreich verlaufen.
4. Auch landschaftlich lohnt sich der Wechsel zwischen den Schutzgebieten. Während Samburu eher von Flusslandschaften geprägt wird, wirkt Shaba mit seinen vulkanischen Hügeln, Lavafeldern und offenen Ebenen noch ursprünglicher und abgelegener.
Planungsfehler Samburu und Shaba
Viele Reisende unterschätzen die Region, weil sie weniger bekannt ist als die Masai Mara. Dabei gehört Samburu zu den tierreichsten und landschaftlich abwechslungsreichsten Safari-Gebieten Kenias.
Ebenso wird häufig angenommen, dass Samburu und Shaba zwei völlig getrennte Reiseziele seien. Tatsächlich bilden sie zusammen mit Buffalo Springs ein gemeinsames Ökosystem, in dem sich Wildtiere frei bewegen.
Ein weiterer Fehler besteht darin, ausschließlich nach den Big Five Ausschau zu halten. Der eigentliche Reiz liegt ebenso in den nördlichen Spezialarten, die in den klassischen Safari-Gebieten des Landes fehlen.
Auch die Landschaft wird häufig unterschätzt. Die trockenen Ebenen, markanten Felsformationen und Flusswälder verleihen der Region ein ganz eigenes Erscheinungsbild, das sich deutlich vom übrigen Kenia unterscheidet.
Samburu und Shaba Hintergrund
Was macht die Region aus?
Samburu und Shaba markieren den Übergang vom zentralen Hochland Kenias in die trockenen Landschaften des Nordens. Das Klima ist heißer und trockener als in den südlichen Safari-Gebieten, wodurch eine völlig andere Vegetation und Tierwelt entstanden sind.
Der ständig wasserführende Ewaso Nyiro River bildet die Lebensader der Region. Entlang seiner Ufer konzentrieren sich Tiere, Vegetation und zahlreiche Lodges.
Eine andere Tierwelt als im Süden Kenias
Durch die Lage am Übergang zum Horn von Afrika kommen in Samburu mehrere Tierarten vor, die in der Masai Mara oder im Amboseli kaum anzutreffen sind.
Besonders bekannt ist die Region für die Samburu Special Five. Hinzu kommen große Elefantenherden, Löwen, Leoparden, Geparden sowie zahlreiche Vogelarten. Diese Mischung macht Samburu zu einer hervorragenden Ergänzung der klassischen Safari-Gebiete im Süden Kenias.
Wann ist die beste Reisezeit?
Samburu kann das ganze Jahr über besucht werden. Da der Ewaso Nyiro River dauerhaft Wasser führt, bleiben Tierbeobachtungen auch während längerer Trockenperioden auf hohem Niveau.
Die Vegetation verändert sich je nach Niederschlagsmenge, doch der Charakter der Region bleibt das ganze Jahr über erhalten. Besonders in den trockeneren Monaten konzentriert sich das Wild entlang des Flusses.
Welche Tiere sehen Sie in Samburu & Shaba?
Neben Elefanten, Löwen, Leoparden, Geparden, Büffeln und Flusspferden sind vor allem die nördlichen Spezialarten charakteristisch. Grevyzebras, Netzgiraffen, Gerenuks, Somali-Strauße und Beisa-Oryx gehören zu den wichtigsten Besonderheiten der Region.
Auch Krokodile und zahlreiche Wasservögel profitieren vom Ewaso Nyiro River. Die Kombination aus Flusslandschaften und trockener Buschsavanne schafft eine außergewöhnlich hohe Artenvielfalt.
Warum eine Lodge in Samburu oder Shaba wählen?
Samburu und Shaba bieten ein Safari-Erlebnis, das sich deutlich von den bekannteren Regionen Kenias unterscheidet. Die Landschaft ist ursprünglicher, die Besucherzahlen geringer und die Tierwelt besitzt einen ganz eigenen Charakter.
Gerade die Kombination aus dem wasserreichen Ewaso Nyiro River, den trockenen Ebenen Nordkenias und den seltenen Tierarten macht die Region zu einer der spannendsten Safari-Destinationen Ostafrikas. In Verbindung mit Laikipia oder der Masai Mara entsteht eine Rundreise, die die unterschiedlichen Landschaften und Ökosysteme Kenias besonders eindrucksvoll miteinander verbindet.
