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Safari-Lodges und Camps im Pench National Park

Safari-Lodges und Camps im Pench National Park

FAQs Pench National Park

Warum ist der Pench National Park so bekannt?
Der Pench National Park zählt zu den bekanntesten Tigerreservaten Zentralindiens. Berühmt wurde die Region unter anderem als Inspirationsquelle für Rudyard Kiplings "Das Dschungelbuch". Heute gehört Pench zu den besten Nationalparks Indiens für Tiger-, Leoparden- und Wildhundbeobachtungen.

Wo liegt der Pench National Park?
Der Nationalpark erstreckt sich über die Bundesstaaten Madhya Pradesh und Maharashtra. Der für Besucher wichtigste und touristisch erschlossene Teil befindet sich jedoch auf der Seite von Madhya Pradesh. Dort liegen auch die meisten Lodges sowie die wichtigsten Safari-Eingänge.

Wie unterscheidet sich Pench von Kanha und Tadoba?
Pench liegt geografisch zwischen dem Kanha National Park im Norden und dem Tadoba Andhari Tiger Reserve im Süden. Kanha beeindruckt vor allem durch seine weitläufigen Salwälder und offenen Graslandschaften, während Tadoba für seine hohe Tigerdichte und dichten Teak- und Bambuswälder bekannt ist. Pench verbindet Elemente beider Landschaftstypen und eignet sich hervorragend als Bindeglied zwischen den beiden Reservaten.

Wie lange sollten Sie im Pench National Park bleiben?
Zwei bis drei Nächte mit mehreren Safaris sind ideal. Viele Rundreisen kombinieren Pench mit Kanha oder Tadoba, wodurch unterschiedliche Landschaften und Tigerreviere erlebt werden können.

Welche Tiere können Sie beobachten?
Neben Bengalischen Tigern leben Leoparden, Asiatische Wildhunde, Lippenbären, Gaur, verschiedene Hirscharten, Languren und über 300 Vogelarten im Nationalpark.

Insidertipps Pench National Park

1. Pench eignet sich hervorragend als Verbindung zwischen den großen Tigerreservaten Zentralindiens. Wer genügend Zeit mitbringt, kombiniert den Park mit Kanha im Norden oder Tadoba im Süden und erlebt innerhalb einer Reise drei sehr unterschiedliche Waldlandschaften mit ausgezeichneten Chancen auf Tigerbeobachtungen.

2. Bei der Unterkunftswahl empfiehlt sich in den meisten Fällen die Seite von Madhya Pradesh. Hier befinden sich die wichtigsten Safari-Zonen, die größte Auswahl an Lodges sowie die touristische Infrastruktur des Nationalparks.

3. Auch wenn Pench häufig etwas im Schatten von Kanha oder Tadoba steht, schätzen viele erfahrene Indien-Reisende gerade seine angenehm ruhige Atmosphäre. Die Besucherzahlen sind oft etwas geringer, während die Tierbeobachtungen dennoch hervorragend ausfallen können.

4. Neben Tigern lohnt sich insbesondere die Suche nach Dholes, den Asiatischen Wildhunden. Pench zählt zu den besten Schutzgebieten Indiens, um diese seltenen und hochsozialen Raubtiere in freier Wildbahn zu beobachten.

Planungsfehler Pench National Park

Viele Reisende unterschätzen Pench und betrachten den Park lediglich als Zwischenstation zwischen Kanha und Tadoba. Tatsächlich zählt Pench selbst zu den bedeutendsten Tigerreservaten Zentralindiens und verdient mindestens zwei bis drei Übernachtungen.

Ebenso wird häufig angenommen, dass beide Bundesstaaten touristisch gleich erschlossen seien. In der Praxis konzentriert sich der überwiegende Teil des Safari-Tourismus auf die Seite von Madhya Pradesh, wo sich auch die wichtigsten Eingänge und Lodges befinden.

Ein weiterer Irrtum besteht darin, Pench ausschließlich mit Tigern zu verbinden. Der Nationalpark besitzt eine außergewöhnlich vielfältige Tierwelt und bietet hervorragende Chancen auf Leoparden, Wildhunde und zahlreiche Vogelarten.

Wer nur eine oder zwei Safaris einplant, schöpft das Potenzial des Parks häufig nicht vollständig aus. Mehrere Pirschfahrten erhöhen die Chancen auf unterschiedliche Tierbeobachtungen erheblich.

Pench National Park Hintergrund

Zwischen Kanha und Tadoba

Der Pench National Park liegt im Satpura-Hochland Zentralindiens und wird vom Pench River durchzogen, der dem Schutzgebiet seinen Namen gibt. Das Reservat erstreckt sich über Madhya Pradesh und Maharashtra, wobei der touristisch wichtigste und am besten zugängliche Teil auf der Seite von Madhya Pradesh liegt.

Die Landschaft wird von lichten Teakwäldern, Mischwäldern, offenen Grasflächen und kleinen Wasserläufen geprägt. Dadurch entsteht ein abwechslungsreicher Lebensraum für zahlreiche Tierarten.

Das Dschungelbuch und Pench

Die Wälder von Pench gelten als eine der Inspirationsquellen für Rudyard Kiplings weltberühmtes "Dschungelbuch". Auch wenn die Geschichten fiktiv sind, erinnern viele Landschaften und Tierarten des Nationalparks bis heute an die beschriebene Welt von Mogli, Baghira und Shere Khan.

Wann ist die beste Reisezeit?

Die Hauptsaison reicht von Oktober bis Juni. Besonders zwischen März und Mai sind Tiger häufig an Wasserstellen und entlang der Waldwege zu beobachten, da sich viele Tiere während der Trockenzeit an den verbliebenen Wasserquellen sammeln.

Während des Monsuns bleibt der Kernbereich des Nationalparks in der Regel geschlossen. Je nach Witterung können einzelne Pufferzonen geöffnet bleiben.

Welche Tiere sehen Sie im Pench National Park?

Der Bengalische Tiger ist die Hauptattraktion des Nationalparks. Darüber hinaus leben Leoparden, Dholes (Asiatische Wildhunde), Lippenbären, Gaur, Sambarhirsche, Axishirsche, Vierhornantilopen, Nilgauantilopen, Wildschweine, Languren und zahlreiche kleinere Säugetiere im Schutzgebiet.

Mit über 300 nachgewiesenen Vogelarten zählt Pench außerdem zu den bedeutenden Vogelbeobachtungsgebieten Zentralindiens. Greifvögel, Eisvögel, Spechte, Eulen und zahlreiche Wasservögel lassen sich regelmäßig beobachten.

Warum eine Lodge im Pench National Park wählen?

Der Pench National Park verbindet hervorragende Tigerbeobachtungen mit einer landschaftlich abwechslungsreichen Umgebung und einer vergleichsweise entspannten Atmosphäre. Seine Lage zwischen Kanha und Tadoba macht ihn zu einem idealen Bestandteil längerer Tigerreisen durch Zentralindien.

Wer mehrere Nationalparks kombinieren möchte, profitiert von den kurzen Entfernungen und erlebt innerhalb einer Reise drei der bedeutendsten Tigerreservate Indiens mit jeweils eigenem Landschaftscharakter und unterschiedlichen Schwerpunkten bei den Tierbeobachtungen.

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