Serengeti

Die Serengeti ist eine weite Savannenlandschaft im Norden Tansanias, bekannt für ihre Tierwelt und die jährliche Große Migration von Gnus und Zebras. Sie umfasst den Serengeti National Park, der mit einer Fläche von etwa 15.000 Quadratkilometern einer der größten Schutzgebiete Afrikas ist. Der Park bietet Lebensraum für zahlreiche Tierarten, darunter Löwen, Elefanten und Geparden, und ist besonders für Pirschfahrten und Ballonfahrten beliebt. Die Serengeti liegt etwa 325 Kilometer von Arusha entfernt und ist über Straßen oder per Flugzeug erreichbar.
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Arusha

Die Stadt Arusha liegt im Norden Tansanias und ist das wichtigste Tor zu den bekannten Safari-Gebieten des Landes. Sie liegt auf etwa 1.400 Metern Höhe am Fuße des Mount Meru und zeichnet sich durch ein angenehmes, kühles Klima aus. Arusha ist Ausgangspunkt für Besuche des nahegelegenen Arusha National Parks, der mit seiner landschaftlichen Vielfalt und Aktivitäten wie Walking Safaris und Kanutouren auf den Momella-Seen beeindruckt. Die Stadt selbst ist ein bedeutendes Handels- und Verwaltungszentrum mit zahlreichen Märkten, Restaurants und kulturellen Attraktionen. Als Verkehrsknotenpunkt bietet Arusha eine gute Anbindung an den Kilimandscharo International Airport sowie an die Serengeti, den Ngorongoro-Krater und andere Nationalparks.
Arusha National Park

Der Arusha-Nationalpark ist bekannt für seine vielfältige Natur. Der Mount Meru, der zweitgrößte Berg Tansanias, dominiert das Landschaftsbild und ist ein beliebtes Ziel für Wanderer. Auch der von Wäldern umgebene Ngurdoto-Krater und der Momella-See ziehen mit ihrer Vogelwelt, darunter Flamingos, viele Besucher an.
Grumeti Game Reserve

Das Grumeti Game Reserve, Teil des Serengeti-Ökosystems, begeistert mit seiner atemberaubenden Tierwelt und unberührten Natur. Ein Highlight ist die jährliche Große Tierwanderung, bei der Millionen von Gnus und Zebras durch das Reservat ziehen.
Katavi National Park

Der Katavi Nationalpark wurde 1974 gegründet und ist seit seiner Erweiterung 1996/97 der drittgrößte Nationalpark von Tansania. Dennoch ist er bei Touristen weitgehend unbekannt und wenig besucht – diese Abgeschiedenheit, Ursprünglichkeit und Wildheit macht dieses Juwel für alle interessant, denen in den Parks im Norden zu viel Trubel herrscht und die unverfälschte Wildnis genießen wollen. Der Katavi ist für seine riesigen Büffelherden mit über 1.000 Tieren berühmt.
Kilimanjaro

Der Kilimandscharo, der höchste Berg Afrikas mit 5.895 Metern, ist eines der bekanntesten Naturwunder der Welt. Zu den Highlights gehören der Uhuru Peak, der spektakuläre Ausblick von den schmelzenden Gletschern und das abwechslungsreiche Shira-Plateau.
Mikumi National Park

Der Mikumi-Nationalpark ist bekannt für seine vielfältige Tierwelt und seine beeindruckenden Landschaften. Zu den Highlights gehören die großen Herden von Elefanten, Giraffen und Zebras, die in den offenen Savannen grasen, sowie die Chancen, Löwen, Leoparden und Büffel zu beobachten.
Ngorongoro Conservation Area

Im Herzen der Ngorongoro Conservation Area liegt der berühmte Krater gleichen Namens. Über 25000 Großsäugetiere leben in den Savannen an seinem Boden, darunter eine enorme Anzahl an Raubtieren. Prof. Gerhard Grzimek hat den Krater und die benachbarte Serengeti mit seinen Dokumentationen berühmt gemacht. Ein Besuch ist ein Highlight.
Nyerere National Park

Der Nyerere National Park beheimatet eine große Population von Elefanten, Löwen, Nashörnern, Giraffen und Zebras, die in den weiten Savannen und entlang des Rufiji-Flusses leben. Er ist zudem ein bedeutendes Ziel für Vogelbeobachtungen mit über 400 dokumentierten Arten. Eine Bootsafari auf dem Rufiji-Fluss ermöglicht es, Krokodile, Flusspferde und eine Vielzahl von Vögeln in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten.
Lake Manyara National Park

Lake Manyara National Park liegt dort, wo die Straße von Arusha in die Serengeti das Escarpment - die große Geländestufe des African Rift Valley erreicht. Der Park bietet eine Vielzahl von Vegetationsformen und hat vermutlich die größte Biomasse-Dichte aller Nationalparks weltweit. Es gibt eine enorme Artenvielfalt unter den Säugetieren und auch bei den Vögeln. Löffler, Flamingos, Pelikane, Palmgeier und Nashornvögel kommen vor.
Lake Natron

Lake Natron ist mit einer Fläche von etwa 1.000 km² und einer Tiefe von maximal 3 Metern ein flacher, alkalischer See, der durch Natriumkarbonat und andere Mineralien eine extrem hohe Alkalinität aufweist. Der pH-Wert des Sees liegt zwischen 9 und 10,5, wodurch er eine lebensfeindliche Umgebung für viele Organismen schafft.
Pemba Island
Pemba Island begeistert mit türkisfarbenem Wasser, unberührten Stränden und einer reichen Unterwasserwelt. Taucher und Schnorchler entdecken farbenprächtige Korallenriffe und eine beeindruckende Vielfalt an Meereslebewesen. Das Inselinnere begeistert mit sanften Hügeln, üppigen Mangoplantagen und historischen Ruinen, die von der langen Geschichte der Region erzählen.
Ruaha National Park

Der Ruaha National Park liegt in Zentraltansania, 128 km westlich von Iringa. Er ist berühmt für seine hohe Anzahl an Raubtieren, Elefanten und abwechslungsreichen Landschaften im Kapunji Valley und bietet Walking Safaris und Ballonfahrten an. Man findet dort fast 1650 verschiedene Pflanzenarten und der Park ist nach dem großen Ruaha Fluss benannt, der über 160 km durch den Park fließt.
Sansibar
Sansibar bietet eine Mischung aus Kultur, Geschichte und Natur. Die historische Stone Town mit ihren engen Gassen und Sehenswürdigkeiten wie der Freitagsmoschee ist ein UNESCO-Weltkulturerbe.
Tanganyikasee
Der Tanganyikasee, einer der größten und tiefsten Seen der Welt und der zweitgrößte See Afrikas, beeindruckt mit seiner einzigartigen natürlichen und kulturellen Vielfalt. Seine kristallklaren Gewässer beherbergen eine außergewöhnliche Vielfalt an endemischen Fischarten, darunter die farbenprächtigen Buntbarsche, die besonders bei Tauchern und Forschern geschätzt werden.
Tarangire National Park

Der Tarangire National Park liegt im Norden Tansanias, etwa 120 km südwestlich von Arusha. Er ist bekannt für seine großen Elefantenherden, beeindruckenden Baobab-Bäume und die saisonale Wanderung von Wildtieren entlang des Tarangire-Flusses, nach dem der Park benannt ist. Besucher können hier Walking Safaris und Pirschfahrten unternehmen, um die abwechslungsreiche Landschaft und Tierwelt zu erkunden. Der Park beheimatet über 550 Vogelarten und bietet damit ein Paradies für Ornithologen. Während der Trockenzeit ziehen zahlreiche Tiere aus den umliegenden Regionen in den Park, um am Fluss zu trinken, was ihn besonders attraktiv für Safaris macht.