Little Sable Camp, Okavango-Delta, Botswana

Profil

Name
Little Sable Camp; Früher: Jackal and Hide Camp
Komfort
Komfortabel, 3 Sterne
Max. Gästezahl
Maximal 16 Gäste in 8 Zelten
Highlights
Little Sable Camp besticht dank der Lage in einer guten Konzession am nördlichen Okavango-Delta-Rand. Ökosysteme sind hier intakt und Tiersichtungen optimal. Das Camp bietet angenehmen Komfort ohne Übertreibungen und gilt damit als authentisch.
Zentrale Einrichtungen

Der zentrale Bereich des Camps besteht aus zwei Gebäuden. Das erste Gebäude besteht aus zwei Flügeln, liegt etwas erhöht auf einem natürlichen Sandhügel und birgt unter seinem Reetdach jeweils vorne zwei kleine Lounges und hinten einen langen Esstisch. Außerdem gibt es eine Bar, wo die Gäste sich selbst bedienen können. Vor dem Gebäude liegt ein geharkter Sandplatz, wo das Lagerfeuer brennt und Regiesessel im Kreis angeordnet sind. Hinter diesem Gebäude gibt es öffentliche Toiletten.

Das zweite Gebäude ist doppelstöckig und liegt ein paar Meter nördlich vom ersten Gebäude. In beiden Stockwerken befinden sich Sitzgruppen. Die obere Etage ist eine sehr schöne Aussichtsplattform. Vor der unteren Etage liegt das Pool Deck mit Liegestühlen.

Aus beiden Gebäuden schaut man hinaus auf die flachen Uferzonen des Mbudi River, wo sich regelmäßig Wild aufhält.

Gäste­unterkünfte
16 Gäste können in 8 auf Holzplattformen errichteten Meru-Zelten schlafen. Diese Zelten sind innen mit Doppelbetten, Moskitonetzen, Deckenventilatoren, einem Sessel, einem Stuhl und einem kleinen Schreibtisch ausgestattet. Hinter dem Kopfende des Bettes liegt das Bad mit Waschtisch, WC, fließend Kalt- und Warmwasser sowie einer Außendusche. Das Interieur ist in hellen Holztönen gehalten. Die Fenster zur Front sind bodentief und de facto große Schiebetüren. Jedes Zelt hat nach vorn zum Mbudi River hin ein privates Deck mit 2 Sesseln und einer Art Holzbank.
Essen & Trinken
Alle Mahlzeiten, Frühstück, Mittagessen, Abendessen sowie Sundowner und alle Getränke sind inbegriffen. Die Gäste speisen gemeinsam entweder am großen Esstisch oder auf dem Sandplatz vor dem großen Hauptgebäude im Freien. Alle Mahlzeiten werden im Camp frisch zubereitet. Gäste mit besonderen Wünschen an die Küche sollten sich rechtzeitig melden. Die Küche nimmt gerne Rücksicht.
Safaris & Aktivitäten
Pirschfahrten vormittags, nachmittags und abends. Je nach Wasserstand Mokoro-Ausflug/Bootstour durch die stillen Wasserwege. Eine Nacht unter den Sternen auf den Skybeds-Plattformen muss im Voraus gebucht werden. Die Skybeds sind separat auf dieser Website beschrieben.

Am Vormittag, am Nachmittag und in der Nacht werden Game Drives im Geländewagen in Begleitung von professionellen Guides unternommen. Außerdem werden saisonal Ausflüge mit Mokoro angeboten. Entscheidend sind die Wasserstände im Khwai River. Außerdem kann man an Bushwalks teilnehmen. Die Region ist sehr tierreich, und es gibt hier auch viele Vogelarten. Die Tierbeobachtung kann dank des Blicks auf die Uferzonen des Mbudi River auf der privaten Veranda gestartet werden. Dort sind regelmäßig Elefanten und verschiedene Antilopenarten zu sehen.

Eine beliebte Aktivität, die jedoch mit Zusatzkosten und Vorausbuchung verbunden ist, ist eine Übernachtung in den "Skybeds". Dabei handelt es sich um drei 4m hohe Holzplattformen am Rande eines großen Wasserlochs im rückwärtigen Busch weit abseits aller anderen Camps. Dort hat man den Busch, die Sterne und die Tiere für sich allein.

Tiere

Das Sable Alley Camp bietet aufgrund seiner Lage zwischen einer trockenen Savanne und dem Mbudi River viele Möglichkeiten, Elefanten und Nilpferde zu beobachten. Von den Big Five sind 4 zu sehen: Löwen, Leoparden, Büffel und Elefanten. Nashörner wandern gelegentlich durch das Konzessionsgebiet, halten sich aber nicht permanent auf. Östlich verdichten sich die Mopanewälder und wird der Korridor des Khwai River enger. Nach Westen breitet sich offenes Grasland und lichter Busch aus. Dort sieht man sehr viel pflanzenfressendes Großwild.

Raubtiere: Löwen, Leoparden, Geparden, Wildhunde, Tüpfelhyänen, Schabrackenschakal, Streifenschakal, verschiedene Mangustenarten, Zibetkatzen, Ginsterkatzen, Honigdachse; selten: Servale, Karakale, Aardwolf, African Wildcat, Löffelhunde, Cape Otter

Kleinsäugetiere: Stachelschweine, Spring Hare, Scrub Hare; selten: Schuppentier, Aardvark, Löffelhunde

Pflanzenfresser: Giraffen, Kudus, Elenantilopen, Gnus, Tsessebe, Wasserbock, Zebra, Buschbock, Duiker, Riedbock, Rappenantilope, Pferdeantilope, Warzenschwein, Steinböckchen, Nilpferd, Impala, Rote Moorantilope, Sitatunga

Primaten: Pavian, Grüne Meerkatze, Bush Baby

Verschiedene Nagetiere, Fledermäuse, Rüsselspringer

Vögel: Fischadler, Kampfadler, Schlangenadler, Pel's Fishing Owl, Barn Owl, Wasservögel auf den Lagunen und Kanälen: Störche, Reiher, Eisvögel, Löffler, Enten, Pelikane, Gänse, Taucher, Schlangenhalsvögel, African Jacana, Lesser Jacana, Rallen, Moorhühner, African Skimmer, Hammerkop, Gabelracke, Wiedehopf, Bienenfresser, Rosy-throated Long Claw, Klunkerkraniche, Kronenkraniche, Riesentrappen

Lage
Das Camp gehört zum 1800km² großen NG 18 Khwai Private Reserve , das auf der Nordostseite des Okavango-Deltas liegt. Vor dem Little Sable Camp breitet das von Binsen, Seggen, Sumpfgräsern und Schilf bewachsene Bett des Mbudi River aus, bei dem es sich um einen Abzweig des Khwai River handelt. Den Fluss selbst sieht man nicht, schon gar nicht in den trockenen Monaten. Im Camp wachsen überall hohe Bäume. Auch die Zelte liegen unter Bäumen. Im Rücken des Camps breitet sich lichter Mopane-Busch aus. Das Gebiet bietet abwechslungsreiche Landschaft: Flutebenen, ausgedehntes Grasland, Mopanewälder, kleine Lagunen, den Khwai River und den Mbudi River, beide gesäumt von Galeriewäldern. Im Süden stößt man auf die Grenze zum Moremi Game Reserve. Das Schutzgebiet grenzt im Süden an das Moremi Game Reserve, im Norden an eine private Konzession im Savute-Gebiet und im Osten an das Khwai Community Reserve.
Klima & beste Reisezeit

Little Sable Camp kann man ganzjährig besuchen und auch zu jeder Zeit gute Safarierlebnisse erwarten. Selbst wenn das Wasser im Khwai River den Höchststand erreicht, muss man mit keinen Einschränkungen für die Aktivitäten rechnen.

In den Monaten Mai bis Juli ist das Okavangodelta sehr wasserreich und großflächig, aber seicht überflutet. Es ist trocken und es herrschen Tagestemperaturen von 20-25 °C. In der Nacht wird es kühl. Von September bis November ist es heiß und trocken. Da die Vegetation zurückgeht und die Tiere sich vermehrt an den Wasserstellen aufhalten, gibt es gute Beobachtungsmöglichkeiten. Von Dezember bis März ist Regenzeit. Mit Temperaturen von 30-35°C ist es heiß und feucht. Der Regen ergießt sich oftmals in kurzen Gewitterschauern. Die Pflanzen sprießen. Diese Zeit eignet sich gut für die Vogelbeobachtung.

Anreise
Die Anreise zum Little Sable Camp erfolgt über den Khwai Airstrip, der sich in ca. 15 km Entfernung östlich befindet. Von Maun braucht man für den Anflug 40-50 Flugminuten, von Kasane 90 - 100 Flugminuten. Der Transfer zum Camp dauert 1 Stunde 20 Minuten. Als Selbstfahrer kann man ab Maun durch das Moremi Wildschutzgebiet und die Khwai Community Area anreisen. Für die Fahrt benötigt man etwa 3 Stunden. Pirschfahrten sind mit dem eigenen Fahrzeug im Konzessionsgebiet nicht erlaubt.
Kinder
Kinder ab 6 Jahren sind im Camp willkommen.
Gesundheit
Eine Malariaprophylaxe wird für alle Aufenthalte im Okavangodelta dringend empfohlen. Auch bei der Buchung des Little Sable Camp sollte man entsprechend vorsorgen, da die Region Malariagebiet ist.
Nachhaltigkeit

Der Betreiber des Camps engagiert sich in einem Forschungsprojekt über die Leopardenpopulation im Khwai Private Reserve. Manager von Natural Selection besuchen regelmäßig Schulen umliegender Dörfer, um den Kinder Wertschätzung für die Natur und die Bedeutung von Nachhaltigkeit zu vermitteln.

Ebenso werden regelmäßig substanzielle Sachspenden an die Dörfer geleistet und die Gehälter von Lehrern übernommen.

Betreiber
Natural Selection
Review

Landkarte

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