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Safari-Lodges und Camps im Bwindi Impenetrable Forest

Safari-Lodges und Camps im Bwindi Impenetrable Forest

FAQs Bwindi Impenetrable Forest

Warum ist der Bwindi Impenetrable Forest National Park so bekannt?
Der Bwindi Impenetrable National Park zählt zu den bedeutendsten Schutzgebieten Afrikas und gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe. Weltweit ist er vor allem für seine Berggorillas bekannt. Etwa die Hälfte der frei lebenden Berggorillas lebt heute in den Wäldern des Parks, wodurch Bwindi zu den wichtigsten Reisezielen für Gorilla-Trekking geworden ist.

Wie läuft ein Gorilla-Trekking ab?
Nach einer Einweisung begleiten erfahrene Ranger kleine Besuchergruppen zu einer der habituierten Gorilla-Familien. Je nach Aufenthaltsort der Tiere kann die Wanderung zwischen weniger als einer Stunde und mehreren Stunden dauern, das selbe dann wieder zurück. Sobald die Gorillas erreicht sind, dürfen Besucher maximal eine Stunde bei ihnen verbringen.

Ist Gorilla-Trekking in Uganda günstiger als in Ruanda?
Ja. Die Trekking-Genehmigungen sind in Uganda in der Regel deutlich günstiger als im benachbarten Volcanoes National Park in Ruanda. Dadurch ist Bwindi besonders für Reisende attraktiv, die ein intensives Gorilla-Erlebnis zu geringeren Gesamtkosten suchen. Trotz des Preisunterschieds gelten Organisation, Schutzmaßnahmen und das Erlebnis selbst als ebenso hochwertig.

Was ist die Gorilla Habituation Experience?
Im südlichen Teil des Parks wird zusätzlich die Gorilla Habituation Experience angeboten. Dabei begleiten maximal vier Gäste gemeinsam mit Forschern und Rangern eine Gorilla-Familie, die sich noch an Menschen gewöhnt. Im Gegensatz zum klassischen Trekking verbringen Sie dabei bis zu drei Stunden bei den Gorillas und erhalten deutlich tiefere Einblicke in das Verhalten der Tiere. Es gibt weder in Bwindi noch in Ruanda eine vergleichbare Gorilla Tracking Experience.

Lässt sich Bwindi gut mit anderen Reisezielen kombinieren?
Ja. Häufig wird der Park mit dem Queen Elizabeth National Park, dem Kibale National Park oder dem Lake Mburo National Park kombiniert. Auch Rundreisen nach Ruanda sind problemlos möglich.

Insidertipps Bwindi Impenetrable Forest

1. Bei der Wahl der Unterkunft spielt die Lage innerhalb des Parks eine entscheidende Rolle. Bwindi besitzt mehrere Trekking-Sektoren – Buhoma, Ruhija, Rushaga und Nkuringo – die jeweils unterschiedliche Gorilla-Familien betreuen. Idealerweise befindet sich Ihre Lodge im gleichen Sektor wie Ihre Trekking-Genehmigung, um lange Fahrzeiten am frühen Morgen zu vermeiden.

2. Wer möglichst viel Zeit mit den Gorillas verbringen möchte, sollte die Gorilla Habituation Experience im südlichen Parkgebiet rund um Rushaga in Betracht ziehen. Die Teilnehmerzahl ist auf vier Personen begrenzt, wodurch das Erlebnis besonders exklusiv ist. Gleichzeitig erhalten Sie einen seltenen Einblick in die Arbeit der Ranger und Forscher, während sich eine Gorilla-Gruppe schrittweise an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt.

3. Das eigentliche Trekking sollte keineswegs unterschätzt werden. Der Name "Impenetrable Forest" beschreibt den dichten Bergregenwald sehr treffend. Steile Hänge, feuchte Böden und unwegsames Gelände gehören häufig zum Erlebnis. Eine gute Grundkondition sowie geeignetes Schuhwerk erleichtern die Wanderung erheblich.

4. Auch wenn die Berggorillas den Hauptgrund für einen Besuch darstellen, lohnt sich der Blick auf die außergewöhnliche Pflanzenwelt und die zahlreichen endemischen Vogelarten des Parks. Bwindi zählt zu den artenreichsten Bergregenwäldern Afrikas.

Planungsfehler Bwindi Impenetrable Forest

Viele Reisende wählen ihre Unterkunft aus, bevor die Trekking-Genehmigung reserviert wurde. Da Genehmigungen jeweils einem bestimmten Trekking-Sektor zugeordnet sind, kann dies unnötig lange Transferzeiten innerhalb des Parks verursachen.

Ebenso wird häufig angenommen, dass Gorilla-Trekking körperlich unkompliziert sei. Die Dauer der Wanderung lässt sich jedoch nicht vorhersagen und hängt vollständig vom Aufenthaltsort der jeweiligen Gorilla-Familie ab. Mehrere Stunden im steilen Gelände sind durchaus möglich.

Ein weiterer Irrtum besteht darin, automatisch Ruanda als beste Destination für Gorilla-Trekking anzusehen. Tatsächlich bietet Uganda ein mindestens gleichwertiges Naturerlebnis, während die Permitkosten in der Regel deutlich niedriger liegen. Dadurch fällt das Preis-Leistungs-Verhältnis für viele Reisende besonders attraktiv aus.

Wer genügend Zeit zur Verfügung hat, sollte außerdem prüfen, ob die Gorilla Habituation Experience besser zu den eigenen Interessen passt. Der deutlich längere Aufenthalt bei den Gorillas und die sehr kleine Gruppengröße unterscheiden sich spürbar vom klassischen Gorilla-Trekking.

Bwindi Impenetrable Forest Hintergrund

Einer der letzten Bergregenwälder Afrikas

Der Bwindi Impenetrable Forest liegt im Südwesten Ugandas an den Ausläufern des Albertine Rift. Dichter Bergregenwald, steile Berghänge und zahlreiche Flusstäler prägen die Landschaft. Aufgrund seines hohen Alters zählt der Wald zu den ursprünglichsten Regenwaldgebieten Afrikas und beherbergt eine außergewöhnlich hohe Artenvielfalt.

Der Nationalpark wurde insbesondere zum Schutz der stark gefährdeten Berggorillas eingerichtet und spielt heute eine zentrale Rolle für deren langfristigen Erhalt.

Gorilla-Trekking im internationalen Vergleich

Gemeinsam mit dem Volcanoes National Park in Ruanda und dem Virunga National Park bildet Bwindi eines der weltweit wenigen Gebiete, in denen Berggorillas in freier Wildbahn beobachtet werden können.

Während Ruanda häufig mit kürzeren Transferzeiten ab Kigali punktet, überzeugt Uganda durch deutlich günstigere Trekking-Genehmigungen sowie die große Zahl habituierten Gorilla-Familien. Dadurch stehen mehr Permits zur Verfügung, was die Reiseplanung oft erleichtert.

Wann ist die beste Reisezeit?

Gorilla-Trekking ist ganzjährig möglich. Die trockeneren Monate von etwa Juni bis September sowie Dezember bis Februar gelten als angenehmste Reisezeit. Dennoch muss jederzeit mit Regen gerechnet werden, da Bwindi ein Bergregenwald ist.

Während der feuchteren Monate präsentiert sich die Vegetation besonders üppig. Die Wege können dann allerdings deutlich anspruchsvoller werden.

Welche Tiere sehen Sie im Bwindi Impenetrable Forest?

Die Berggorillas stehen eindeutig im Mittelpunkt eines Besuchs. Darüber hinaus leben Schimpansen, mehrere weitere Primatenarten, Waldelefanten, zahlreiche Antilopen sowie über 350 Vogelarten im Nationalpark. Besonders Vogelliebhaber schätzen die hohe Zahl endemischer Arten des Albertine Rift.

Viele größere Säugetiere bleiben aufgrund der dichten Vegetation jedoch verborgen. Anders als klassische Safari-Nationalparks konzentriert sich Bwindi auf einzelne, besonders intensive Tierbeobachtungen im Regenwald.

Warum eine Lodge im Bwindi Impenetrable Forest National Park wählen?

Bwindi bietet eines der eindrucksvollsten Wildtiererlebnisse weltweit. Die Begegnung mit frei lebenden Berggorillas gehört für viele Afrika-Reisende zu den emotionalen Höhepunkten überhaupt.

Dank der im Vergleich zu Ruanda meist niedrigeren Permitpreise, der großen Auswahl an Gorilla-Familien und der einzigartigen Gorilla Habituation Experience im Süden des Parks zählt Bwindi heute zu den attraktivsten Destinationen für Gorilla-Trekking weltweit. In Kombination mit den Savannen Ugandas entsteht eine außergewöhnlich abwechslungsreiche Reise zwischen Regenwald und klassischen Safari-Landschaften.

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