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FAQs Ngorongoro-Krater
Wie erreichen Sie den Ngorongoro-Krater?
Der Ngorongoro Crater liegt im Norden Tansanias zwischen Lake Manyara National Park und der Serengeti National Park. Die meisten Besucher erreichen die Region auf dem Landweg von Arusha aus. Der Krater wird häufig mit anderen Safari-Gebieten im Norden des Landes kombiniert.
Ist der Ngorongoro-Krater Teil eines Nationalparks?
Nein. Der Krater liegt innerhalb der Ngorongoro Conservation Area, einem UNESCO-Welterbe. Anders als in klassischen Nationalparks leben hier auch Menschen und Viehherden, insbesondere Angehörige der Maasai.
Ist jede Ngorongoro-Unterkunft gleich nah am Krater?
Nein. Die Unterschiede sind erheblich. Einige Lodges liegen direkt auf dem Kraterrand und bieten teilweise sogar Ausblicke in den Krater. Andere befinden sich am Rand der Bergwälder innerhalb der Conservation Area. Wieder andere liegen deutlich außerhalb in der Region von Karatu, umgeben von Kaffeeplantagen und landwirtschaftlich genutzten Flächen. Die genaue Lage beeinflusst sowohl die Atmosphäre als auch die Fahrzeit zum Krater erheblich.
Wie lange sollten Sie in der Region bleiben?
Zwei Nächte sind für die meisten Reisenden ideal. So bleibt ausreichend Zeit für einen Kraterbesuch und weitere Aktivitäten in der Umgebung.
Ist der Ngorongoro-Krater ein Big-Five-Gebiet?
Ja. Der Krater gehört zu den wenigen Regionen Afrikas, in denen alle Big Five vorkommen. Besonders bekannt ist er für seine vergleichsweise guten Chancen auf Nashornsichtungen.
Insidertipps Ngorongoro-Krater
1. Die Wahl der Unterkunft verdient beim Ngorongoro-Krater deutlich mehr Aufmerksamkeit als in vielen anderen Safari-Gebieten. Der Begriff „Ngorongoro Lodge“ sagt zunächst wenig darüber aus, wo sich die Unterkunft tatsächlich befindet. Zwischen einer Lodge am Kraterrand und einer Unterkunft in den Kaffeeplantagen von Karatu können über eine Stunde Fahrzeit liegen.
2. Viele Reisende konzentrieren sich ausschließlich auf den Kraterboden. Dabei gehört auch die Umgebung zu den landschaftlich reizvollsten Regionen Ostafrikas. Die Bergwälder der Ngorongoro Highlands unterscheiden sich deutlich von der Serengeti und verleihen der Region einen ganz eigenen Charakter.
3. Ein weiterer Punkt ist die Höhenlage. Viele Unterkünfte liegen auf über 2.000 Metern Höhe. Die Temperaturen sind dadurch deutlich niedriger als in der Serengeti. Gerade morgens und abends kann es überraschend kühl werden.
Planungsfehler Ngorongoro-Krater
Ein häufiger Fehler besteht darin, die Lage der Unterkunft nicht genau zu prüfen. Viele Reisende gehen davon aus, dass alle Lodges direkt am Krater liegen. Tatsächlich reicht das Spektrum von exklusiven Unterkünften auf dem Kraterrand bis zu komfortablen Lodges in Karatu.
Ebenso wird die Höhenlage oft unterschätzt. Wer direkt aus warmen Regionen wie Tarangire oder der Serengeti anreist, ist überrascht, wie kühl es insbesondere nachts werden kann.
Ein weiterer Punkt betrifft die Erwartungen an die Exklusivität. Der Krater gehört zu den berühmtesten Safari-Zielen Afrikas und verfügt über eine begrenzte Fläche. Gerade in der Hochsaison können sich an beliebten Sichtungen mehrere Fahrzeuge gleichzeitig versammeln. Wer völlige Abgeschiedenheit sucht, findet diese eher in anderen Regionen Tansanias.
Auch die Aufenthaltsdauer wird manchmal falsch eingeschätzt. Der Krater selbst lässt sich an einem Tag gut erkunden. Zusätzliche Nächte lohnen sich vor allem wegen der Landschaften und Unterkünfte der Umgebung.
Ngorongoro-Krater Hintergrund
Was macht die Region aus?
Der Ngorongoro Crater gehört zu den bekanntesten Naturwundern Afrikas und ist Teil des UNESCO-Welterbes der Ngorongoro Conservation Area. Der Krater entstand durch den Einsturz eines gewaltigen Vulkans und bildet heute eine nahezu geschlossene Caldera mit einem Durchmesser von rund 20 Kilometern.
Durch die natürlichen Kraterwände bleiben viele Tiere ganzjährig innerhalb des Kraters. Dies führt zu einer außergewöhnlich hohen Wildtierdichte auf vergleichsweise kleiner Fläche.
Die Bedeutung der Höhenlage
Anders als viele andere Safari-Gebiete Ostafrikas liegt Ngorongoro in einer Hochlandregion. Der Kraterrand befindet sich auf etwa 2.200 bis 2.400 Metern Höhe, während der Kraterboden rund 600 Meter tiefer liegt.
Diese Höhenlage beeinflusst Klima und Vegetation erheblich. Dichte Bergwälder, häufige Nebel und deutlich kühlere Temperaturen prägen die Umgebung des Kraters. Dadurch unterscheidet sich die Region landschaftlich stark von der Serengeti oder dem Tarangire-Nationalpark.
Wann ist die beste Reisezeit?
Der Ngorongoro-Krater kann das ganze Jahr über besucht werden. Da viele Tiere dauerhaft im Krater leben, sind gute Tierbeobachtungen nicht von saisonalen Wanderungen abhängig.
Die Trockenzeit bietet oft die besten Sichtbedingungen, während die Regenzeiten für grünere Landschaften und eine besonders schöne Atmosphäre sorgen. Im Gegensatz zu vielen anderen Safari-Gebieten gibt es hier keine einzelne Jahreszeit, die den Besuch eindeutig dominiert.
Welche Tiere sehen Sie im Ngorongoro-Krater?
Der Krater ist eines der bekanntesten Big-Five-Gebiete Afrikas. Löwen, Elefanten, Büffel und Leoparden kommen regelmäßig vor. Besonders hervorzuheben sind die Spitzmaulnashörner, die hier zu den zuverlässigsten Nashornsichtungen Ostafrikas beitragen.
Daneben leben große Bestände an Zebras, Gnus, Gazellen, Flusspferden und Hyänen im Krater. Durch die hohe Wildtierdichte ergeben sich oft schon während eines einzigen Tages außergewöhnlich viele Sichtungen.
Warum eine Lodge am Ngorongoro-Krater wählen?
Der Ngorongoro-Krater bietet eine Kombination aus spektakulärer Landschaft und außergewöhnlicher Tierdichte, die in Afrika nur schwer zu finden ist. Die Region verbindet Safari mit geologischer Einzigartigkeit und zählt zu den bekanntesten Naturgebieten des Kontinents.
Gleichzeitig bietet die Umgebung sehr unterschiedliche Unterkunftserlebnisse. Einige Lodges ermöglichen kurze Wege zum Krater und spektakuläre Ausblicke, während andere in den Kaffeeplantagen von Karatu oder an den bewaldeten Hängen der Highlands liegen.










