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Liste von Lodges und Camps
FAQs Mana Pools National Park
Wie erreichen Sie den Mana Pools Nationalpark?
Der Mana Pools National Park liegt im Norden Simbabwes am Ufer des Zambezi River. Die meisten Besucher erreichen die Region per Kleinflugzeug von Harare oder von den Victoriafällen. Anreisen auf dem Landweg sind grundsätzlich möglich, aufgrund der Entfernungen und Straßenverhältnisse jedoch zeitaufwendig.
Was macht Mana Pools besonders?
Mana Pools gehört zu den bekanntesten Wildnisgebieten Afrikas und ist UNESCO-Welterbe. Berühmt ist der Park für seine ikonischen Elefantenbullen, die teilweise eigenen Namen haben. Außergewöhnlich ist auch die Präsenz von Wildhundrudeln (Pkural!) und die Möglichkeit, ihre Begegnungen zu beobachten. Viele Tierbeobachtungen finden auf Augenhöhe statt, und Walking Safaris spielen eine wesentlich größere Rolle als in vielen anderen Safari-Gebieten.
Wie lange sollten Sie in Mana Pools bleiben?
Drei bis vier Nächte sind gut, ideal sind 6 Nächte in 2 verschiedenen Camps. Der Park lebt auch von der Verschiedenartigkeit der Landschaften entlang des Sambesi und im Hinterland am Escarpment.
Ist Mana Pools für Safari-Einsteiger geeignet?
Ja, allerdings mit Einschränkungen. Wer zum ersten Mal nach Afrika reist und möglichst viele Tiere sehen möchte, findet in anderen Parks oft einfachere Bedingungen, aber nciht notwendigerweise mehr Tiere. Mana Pools begeistert vor allem Reisende, die Wert auf Wildnis, Ruhe und besondere Erlebnisse legen.
Ist Mana Pools ein Malaria-Gebiet?
Ja. Wie in vielen Flussregionen des südlichen Afrikas wird eine entsprechende Vorsorge empfohlen.
Insidertipps Mana Pools National Park
1. Mana Pools entfaltet seine besondere Wirkung nicht durch spektakuläre Tiermengen an jeder Ecke, sondern durch die Art und Weise, wie man die Natur erlebt. Wer sich ausschließlich auf Pirschfahrten konzentriert, verpasst einen wesentlichen Teil des Parks. Die Region gilt als eines der besten Gebiete Afrikas für Walking Safaris. Viele Begegnungen mit Elefanten und berühmterweise mit Wildhunden finden hier bewusst zu Fuß statt.
2. Der zweite große Vorteil ist die Lage am Zambezi River. Während andere Safari-Gebiete von Savannen geprägt sind, bestimmt hier der Fluss das gesamte Ökosystem. Besonders in den frühen Morgenstunden und am späten Nachmittag entstehen entlang der Altwasserarme und Flussufer außergewöhnliche Lichtstimmungen.
3. Ein weiterer Aspekt, der häufig unterschätzt wird, ist die Jahreszeit. Während viele Reisende nur die klassische Trockenzeit betrachten, entwickeln die verschiedenen Altarme, Lagunen und Überschwemmungsflächen im Verlauf des Jahres immer wieder neue Dynamiken. Dadurch kann sich dieselbe Region je nach Reisezeit sehr unterschiedlich präsentieren, auch wenn die Erreichbarkeit des Parks in den Wasserreichen Monaten beschränkt ist.
Planungsfehler Mana Pools National Park
Ein häufiger Fehler besteht darin, Mana Pools ausschließlich nach der Zahl möglicher Tierbeobachtungen zu bewerten. Wer nur nach möglichst vielen Sichtungen sucht, wird die eigentliche Stärke des Parks leicht übersehen. Mana Pools lebt von Atmosphäre, Landschaft und Intensität.
Viele Reisende unterschätzen außerdem die Größe Simbabwes. Mana Pools liegt im Norden des Landes, während der Hwange National Park im Westen und der Gonarezhou National Park im Südosten liegen. Da alle drei Parks an internationalen Grenzen liegen, sind direkte Kombinationen untereinander oft aufwendiger, als es auf einer Karte zunächst erscheint.
Ein weiterer Fehler besteht darin, zu wenig Zeit einzuplanen. Mana Pools erschließt sich langsam. Wer nur zwei Nächte bleibt, erlebt häufig nur einen kleinen Teil dessen, was die Region ausmacht.
Auch die Bedeutung von Walking Safaris wird oft unterschätzt. Gerade sie sind jedoch einer der Hauptgründe, weshalb viele erfahrene Afrika-Reisende immer wieder nach Mana Pools zurückkehren.
Mana Pools National Park Hintergrund
Was macht die Region aus?
Der Mana Pools National Park gehört zu den außergewöhnlichsten Schutzgebieten Afrikas und ist Teil eines großen UNESCO-Welterbes entlang des Sambesi. Der Name „Mana“ bedeutet in einer lokalen Sprache „vier“, eine Anspielung auf die vier großen Altwasserarme, die das Gebiet prägen.
Die Landschaft unterscheidet sich deutlich von vielen anderen Safari-Destinationen. Statt endloser Savannen bestimmen Flussufer, Überschwemmungsflächen, offene Ebenen und alte Baumbestände das Bild. Gerade diese Vielfalt schafft ideale Bedingungen für eine große Zahl von Tierarten.
Die Bedeutung des Sambesi
Der Zambezi River ist das Herzstück von Mana Pools. Während der Trockenzeit konzentriert sich ein Großteil des Tierlebens entlang des Flusses und seiner Nebengewässer. Elefanten, Büffel und zahlreiche Antilopenarten halten sich regelmäßig in Ufernähe auf.
Der Fluss sorgt zugleich für eine landschaftliche Schönheit, die Mana Pools von vielen anderen Safari-Gebieten unterscheidet. Große Mahagoni-, Ebenholz- und Feigenbäume prägen die Uferbereiche und schaffen eine fast parkartige Kulisse.
Wann ist die beste Reisezeit?
Die meisten Lodges öffnen zwischen Mai und November. In dieser Zeit gehen die Wasserstände langsam zurück, und die Tiere konzentrieren sich zunehmend entlang des Sambesi.
Besonders die Monate August bis Oktober gelten als hervorragende Zeit für Tierbeobachtungen. Gleichzeitig steigt dann auch die Wahrscheinlichkeit intensiver Begegnungen während Walking Safaris.
Die Regenzeit verändert die Landschaft grundlegend. Viele Camps schließen in dieser Phase, da Teile des Gebiets nur eingeschränkt zugänglich sind.
Welche Tiere sehen Sie in Mana Pools?
Mana Pools ist bekannt für seine großen Elefanten- und Büffelbestände. Besonders berühmt sind die Elefanten, die sich gelegentlich auf die Hinterbeine stellen, um an die Blätter hoher Bäume zu gelangen.
Daneben kommen Löwen, Leoparden, Hyänen und verschiedene Antilopenarten regelmäßig vor. Auch Flusspferde und Krokodile gehören zum typischen Bild entlang des Sambesi.
Für Vogelbeobachter zählt die Region zu den interessantesten Gebieten im südlichen Afrika, da Flusslandschaften und Überschwemmungsgebiete zahlreichen Arten Lebensraum bieten.
Warum eine Lodge in Mana Pools wählen?
Mana Pools richtet sich an Reisende, die ein besonders ursprüngliches Safari-Erlebnis suchen. Die Region bietet weniger Infrastruktur als viele bekannte Parks und wirkt dadurch deutlich wilder und authentischer.
Der Fokus liegt hier nicht auf möglichst vielen Fahrzeugen oder permanenten Sichtungen, sondern auf der unmittelbaren Begegnung mit der Natur. Die Kombination aus UNESCO-Welterbe, Walking Safaris, Flusslandschaften und vergleichsweise geringer Besucherzahl macht Mana Pools zu einem der faszinierendsten Safari-Gebiete Afrikas.
Wer die klassische Safari um eine tiefere Naturerfahrung erweitern möchte, findet hier einen Ort, der sich deutlich von den meisten anderen Nationalparks des Kontinents unterscheidet.
