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Safari-Lodges und Camps in der Serengeti
Safari-Lodges und Camps in der Serengeti
FAQs Serengeti National Park
Wie groß ist die Serengeti eigentlich?
Die Serengeti National Park umfasst knapp 15.000 Quadratkilometer und gehört damit zu den größten Nationalparks Afrikas. Gleichzeitig ist die Serengeti Teil eines noch größeren Ökosystems, das bis in die kenianische Masai Mara reicht.
Wo findet sich die Große Tierwanderung statt?
Eine der häufigsten Fragen zur Serengeti lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Herden ziehen im Jahresverlauf durch verschiedene Regionen des Ökosystems. Je nach Monat können sie sich im Süden, Westen, Norden oder sogar außerhalb des Nationalparks befinden. Wer die Migration erleben möchte, sollte die Reisezeit sorgfältig auf die gewünschte Region abstimmen.
Wie lange sollten Sie in der Serengeti bleiben?
Mindestens drei Nächte sind empfehlenswert. Aufgrund der Größe des Parks profitieren viele Reisen sogar von einer Aufteilung auf zwei unterschiedliche Regionen, etwa den Süden und den Norden oder die Zentralserengeti und den Westen.
Ist die Serengeti für Safari-Einsteiger geeignet?
Ja. Die Serengeti zählt zu den zugänglichsten und gleichzeitig spektakulärsten Safari-Gebieten Afrikas. Die Kombination aus hoher Tierdichte, offenen Landschaften und guter Infrastruktur macht sie sowohl für Erstbesucher als auch für erfahrene Safari-Reisende attraktiv.
Ist die gesamte Serengeti gleich?
Nein. Die Serengeti besteht aus mehreren sehr unterschiedlichen Regionen. Die offenen Kurzgrasebenen im Süden unterscheiden sich grundlegend von den Flusslandschaften des Westens, den hügeligen Gebieten im Norden oder den ganzjährig tierreichen Regionen rund um Seronera.
Insidertipps Serengeti National Park
1. Viele Reisende konzentrieren sich ausschließlich auf die Große Tierwanderung. Dabei wird häufig übersehen, dass die Serengeti auch dann zu den besten Safari-Gebieten Afrikas gehört, wenn sich die Herden gerade in einer anderen Region befinden. Insbesondere die Zentralserengeti bietet das ganze Jahr über hervorragende Tierbeobachtungen.
2. Ebenso wichtig ist die Wahl der richtigen Region. Die Frage sollte nicht lauten, ob Sie in die Serengeti reisen möchten, sondern welcher Teil der Serengeti zu Ihrer Reisezeit passt. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Gebieten sind größer, als viele Reisende erwarten.
3. Ein weiterer Punkt ist die Aufenthaltsdauer. Die Serengeti entfaltet ihre Qualität oft erst nach einigen Tagen. Wer mehrere Pirschfahrten unternimmt, beginnt die Zusammenhänge zwischen Landschaft, Jahreszeit und Tierbewegungen besser zu verstehen.
Planungsfehler Serengeti National Park
Der häufigste Fehler besteht darin, die Große Tierwanderung mit der Serengeti gleichzusetzen. Die Migration ist zweifellos spektakulär, aber sie macht nur einen Teil dessen aus, was die Region zu bieten hat.
Viele Reisende buchen zudem eine Lodge ausschließlich nach ihrem Namen oder Preis, ohne die genaue Lage zu prüfen. In einem Gebiet von dieser Größe kann die Position einer Unterkunft entscheidend dafür sein, welche Tierbeobachtungen überhaupt realistisch sind.
Auch die Reisezeit wird häufig vereinfacht betrachtet. Es gibt keine einzelne beste Zeit für die Serengeti. Stattdessen verändern sich Landschaft, Tierverteilung und Atmosphäre im Laufe des Jahres kontinuierlich.
Ein weiterer Fehler besteht darin, die Entfernungen zu unterschätzen. Die Serengeti wirkt auf Karten oft kompakter, als sie tatsächlich ist. Transfers zwischen einzelnen Regionen können mehrere Stunden in Anspruch nehmen.
Serengeti National Park Hintergrund
Was macht die Region aus?
Der Serengeti National Park gehört zu den bekanntesten Naturlandschaften der Welt und ist UNESCO-Welterbe. Kaum ein anderes Schutzgebiet steht so sehr für die klassische Vorstellung einer afrikanischen Safari.
Die Serengeti verdankt ihre Bedeutung vor allem ihrer enormen Größe und der Vielfalt ihrer Lebensräume. Offene Ebenen, Flusslandschaften, Akaziengebiete, Granitformationen und saisonale Feuchtgebiete schaffen Lebensraum für eine außergewöhnliche Anzahl von Tierarten.
Die verschiedenen Regionen der Serengeti
Die Serengeti wird häufig als ein einziges Gebiet wahrgenommen, tatsächlich besteht sie jedoch aus mehreren sehr unterschiedlichen Landschaften. Jede Region wird hier detailliert dargestellt.
Der Süden ist geprägt von den berühmten Kurzgrasebenen, auf denen ein großer Teil der Gnus und Zebras ihre Kälber zur Welt bringt. Die Zentralserengeti rund um Seronera gilt als eines der tierreichsten Gebiete des Parks und bietet ganzjährig gute Sichtungen.
Der Westliche Korridor folgt dem Verlauf des Grumeti-Flusses und spielt während der Wanderung eine wichtige Rolle. Der Norden wiederum ist durch hügelige Landschaften und den Mara-Fluss geprägt, an dem sich die berühmten Flussüberquerungen ereignen können.
Diese Unterschiede machen die Serengeti zu einem Reiseziel, das sich je nach Region und Jahreszeit immer wieder neu präsentiert.
Wann ist die beste Reisezeit?
Die Serengeti ist ein Ganzjahresziel. Welche Zeit die beste ist, hängt maßgeblich davon ab, welche Aspekte Sie erleben möchten.
Zwischen Dezember und März befinden sich große Teile der Migration in den südlichen Ebenen. Im weiteren Jahresverlauf ziehen die Herden nach Westen und anschließend in Richtung Norden. Gleichzeitig bieten andere Regionen auch außerhalb der Wanderung hervorragende Tierbeobachtungen.
Es gibt daher nicht die eine perfekte Reisezeit, sondern vielmehr die passende Region für jeden Monat des Jahres.
Welche Tiere sehen Sie in der Serengeti?
Die Serengeti beherbergt eine außergewöhnliche Vielfalt an Wildtieren. Besonders bekannt sind die riesigen Bestände an Gnus und Zebras, die an der Großen Tierwanderung teilnehmen.
Darüber hinaus gehören Löwen, Leoparden, Geparden, Elefanten, Büffel, Hyänen, Giraffen und zahlreiche Antilopenarten zu den regelmäßigen Sichtungen. Durch die Größe des Ökosystems bleiben viele Tierarten das ganze Jahr über präsent, unabhängig von den Wanderbewegungen der Herden.
Auch Vogelbeobachter kommen auf ihre Kosten, da die unterschiedlichen Lebensräume eine große Artenvielfalt ermöglichen.
Warum eine Lodge in der Serengeti wählen?
Die Serengeti bietet eine Kombination, die in Afrika nur wenige Regionen erreichen. Sie verbindet spektakuläre Landschaften, hohe Tierdichten und die Dynamik der Großen Tierwanderung mit einer außergewöhnlichen Vielfalt an Safari-Erlebnissen.
Je nach gewählter Region können Sie offene Ebenen, Flusslandschaften, Kopjes oder Akaziengebiete erleben. Gleichzeitig bietet die Serengeti Unterkünfte für nahezu jeden Reisestil, von einfachen mobilen Camps bis hin zu einigen der exklusivsten Safari-Lodges Afrikas.
Gerade diese Vielfalt sorgt dafür, dass die Serengeti sowohl für Erstbesucher als auch für erfahrene Afrika-Reisende immer wieder faszinierend bleibt.
