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Safari-Lodges und Camps im Gonarezhou

Safari-Lodges und Camps im Gonarezhou

FAQs Gonarezhou National Park

Was macht den Gonarezhou-Nationalpark besonders?
Der Gonarezhou National Park gehört zu den ursprünglichsten Wildnisgebieten Afrikas. Der Name bedeutet in der Sprache der Shona "Ort der Elefanten". Im Gegensatz zu den bekannteren Nationalparks Simbabwes (Mana Pools und Hwange) besuchen ihn nur vergleichsweise wenige Reisende. Die Kombination aus spektakulären Landschaften, großen Elefantenbeständen und nahezu unberührter Natur macht seinen besonderen Reiz aus und wird von Gästen als der wahre Luxus empfunden..

Wie erreichen Sie den Park?
Die Anreise erfolgt meist über Kleinflugzeuge oder auf dem Landweg von Südost-Simbabwe. Aufgrund der Größe des Parks und seiner abgeschiedenen Lage sollten längere Fahrzeiten eingeplant werden.

Wie lange sollten Sie im Gonarezhou bleiben?
Mindestens drei Nächte sind empfehlenswert. Der Park ist riesig und seine landschaftlichen Höhepunkte liegen weit auseinander. Wer mehrere Regionen kennenlernen möchte, profitiert von einem längeren Aufenthalt.

Kann man Gonarezhou gut mit anderen Parks kombinieren?
Ja, allerdings erfordert dies etwas Planung. Wie auch Hwange und Mana Pools liegt Gonarezhou unmittelbar an einer Landesgrenze. Dadurch ist eine Kombinationen mit dem Kruger National Park in Südafrika für Selbstfahrer eine Option. Kombinationen mit Hwange oder Mana Pools sind grundsätzlich kein Problem, erfordern jedoch lange Strecken im Allradfahrzeug oder eine Fly-In-Planung.

Ist Gonarezhou ein Big-Five-Gebiet?
Ja. Alle Big Five kommen im Park vor, allerdings stehen sie nicht so sehr im Mittelpunkt wie in stärker touristisch erschlossenen Regionen. Viel wichtiger ist hier das gesamte Wildniserlebnis.

Insidertipps Gonarezhou National Park

1. Viele Besucher verbinden Gonarezhou vor allem mit den berühmten Chilojo Cliffs. Tatsächlich gehören die roten Sandsteinfelsen zu den spektakulärsten Landschaften des südlichen Afrikas. Besonders kurz vor Sonnenuntergang leuchten die steilen Felswände in intensiven Rot- und Orangetönen.

2. Ebenso lohnend sind die Flusslandschaften entlang des Runde River und des Save River. Beide Flüsse prägen den Park und ziehen während der Trockenzeit große Mengen an Wildtieren an. Gerade entlang ihrer Ufer entstehen häufig außergewöhnliche Tierbeobachtungen. Nich weit entfernt von den Ufern liegen außerdem die Tembwahata Pan und die Machaniwa Pan. Diese saisonalen Wasserstellen gehören zu den wichtigsten Treffpunkten für Elefanten, Büffel und zahlreiche Antilopenarten.

3. Es gibt nicht viele Unterkünfte in der Region. Wer das besondere Erlebnis sucht, bucht eine mobile Safari mit wechselnden Standorten. Das ist zwar kostspielig, hat aber den Vorteil, dass man den Park abends nicht verlassen muss und schon ab dem späten Nachmittag praktisch für sich alleine hat.

4. Ein weiterer Höhepunkt sind die weniger bekannten Chivilila Falls. Sie zeigen eine völlig andere Seite des Parks und unterstreichen, wie abwechslungsreich Gonarezhou tatsächlich ist.

Planungsfehler Gonarezhou National Park

Ein häufiger Irrtum besteht darin, Gonarezhou als weniger bekannte Alternative zum Kruger-Nationalpark zu betrachten. Tatsächlich schließt der Park zwar unmittelbar an das Greater-Limpopo-Ökosystem an und bildet dessen nördliche Fortsetzung, besitzt jedoch einen deutlich ursprünglicheren Charakter und erheblich weniger touristische Infrastruktur.

Viele Reisende unterschätzen außerdem die Größe des Parks. Die wichtigsten Landschaften liegen weit auseinander, sodass ausreichend Zeit für Fahrten eingeplant werden sollte.

Auch die landschaftliche Vielfalt wird häufig übersehen. Wer ausschließlich die Chilojo Cliffs besucht, verpasst die Flusslandschaften, Wasserstellen und weiteren geologischen Besonderheiten des Parks.

Nicht zuletzt wird Gonarezhou oft zugunsten bekannterer Parks ausgelassen. Gerade die geringe Besucherzahl gehört jedoch zu seinen größten Stärken und ermöglicht ein außergewöhnlich intensives Naturerlebnis.

Gonarezhou National Park Hintergrund

Was macht die Region aus?

Der Gonarezhou National Park bildet den südöstlichsten Nationalpark Simbabwes und liegt am tiefsten Punkt des Landes. Hier vereinigen sich der Runde River und der Save River und schaffen eine außergewöhnlich abwechslungsreiche Landschaft.

Als Teil des grenzüberschreitenden Great Limpopo Transfrontier Conservation Area steht Gonarezhou in direkter Verbindung zum Kruger National Park und dem Limpopo National Park. Tiere können sich innerhalb dieses riesigen Schutzgebiets weitgehend frei bewegen.

Landschaftliche Vielfalt

Gonarezhou zählt zu den landschaftlich abwechslungsreichsten Nationalparks Simbabwes. Die gewaltigen Chilojo Cliffs gehören ebenso dazu wie breite Flusstäler, Mopanewälder, offene Ebenen und saisonale Pfannen.

Während die Flüsse das Leben im Park bestimmen, bilden Wasserstellen wie die Tembwahata Pan und die Machaniwa Pan wichtige Anziehungspunkte für zahlreiche Tierarten. Dadurch verändert sich das Safari-Erlebnis je nach Jahreszeit und Parkteil erheblich.

Wann ist die beste Reisezeit?

Der Park kann grundsätzlich ganzjährig besucht werden. Während der Trockenzeit konzentrieren sich viele Tiere entlang der Flüsse und Wasserstellen, wodurch die Tierbeobachtung erleichtert wird.

Nach den Regenfällen präsentiert sich Gonarezhou dagegen deutlich grüner und landschaftlich besonders reizvoll. Je nach Niederschlag können einzelne Pisten jedoch zeitweise schwieriger befahrbar sein.

Welche Tiere sehen Sie im Gonarezhou?

Gonarezhou besitzt eine beeindruckende Artenvielfalt. Besonders bekannt ist der Park für seine großen Elefantenherden, denen er auch seinen Namen verdankt.

Daneben kommen Löwen, Leoparden, Afrikanische Wildhunde, Geparden, Büffel, Flusspferde, Krokodile sowie zahlreiche Antilopenarten vor. Die Flusslandschaften entlang von Runde und Save zählen zu den tierreichsten Bereichen des Parks.

Auch Vogelliebhaber finden hervorragende Bedingungen, insbesondere entlang der Flüsse und saisonalen Feuchtgebiete.

Warum eine Lodge im Gonarezhou wählen?

Gonarezhou richtet sich an Reisende, die bewusst nach einer ursprünglichen Safari abseits der bekannten Routen suchen. Die geringe Besucherzahl, die spektakulären Landschaften und die außergewöhnliche Größe des Parks schaffen ein Wildnisgefühl, das heute nur noch selten zu finden ist.

Ein wesentlicher Anteil an dieser Entwicklung hat die Arbeit der Frankfurt Zoological Society. Gemeinsam mit den simbabwischen Nationalparkbehörden engagiert sie sich seit vielen Jahren für den Schutz und die nachhaltige Entwicklung des Parks. Dadurch hat sich Gonarezhou zu einem der bedeutendsten Naturschutzprojekte im südlichen Afrika entwickelt.

Wer neben klassischen Tierbeobachtungen auch eindrucksvolle Landschaften und echte Wildnis sucht, findet im Gonarezhou-Nationalpark ein außergewöhnliches Reiseziel.

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