Camp Doros, Damaraland - Kunene, Namibia

Profil

Name
Camp Doros
Komfort
Komfortabel, 3 Sterne
Max. Gästezahl
5 Standardzelte und ein Familienzelt
Highlights

Camp Doros ist ein kleines Wildnis-Camp, in dem es um Landschaft und Rhino Tracking geht. Das nächste Camp liegt mehr als 15km entfernt. Mehr als 800 km² Fläche werden de facto exklusiv von diesem Camp genutzt. Das Camp ist einfach, aber sehr komfortabel, und besticht durch hohe Service-Standards. Der Mindestaufenthalt beträgt zwei Nächte, was angesichts der Aktivitäten und Lage durchaus sinnvoll ist.

Marketingvideo:

Zentrale Einrichtungen
Im Zentrum des Camps steht ein Gemeinschaftszelt mit Segeldach. Darin befinden sich der große Esstisch, eine Bar, eine Lounge und ein Kamin. Das Zelt ist nach Nordosten vollkommen offen. Vor diesem Zelt und etwas seitlich versetzt gibt es zunächst eine flache Plattform mit einer Feuerschale und noch ein paar Meter weiter ein Deck mit Liegestühlen, Sonnenschirmen und einem kleinen Plunge Pool, der allen Gästen offen steht. Es gibt einen kleinen, rückwärtigen Bereich mit WLAN-Zugang.
Gäste­unterkünfte
Die Gäste schlafen entweder in einem von 5 Standardzelten für je 2 Personen oder in der Familieneinheit für 4 Personen. Die Zelte stehen alle auf niedrigen Stahl-Holzplattformen entlang des Trockenflusses und sind Richtung Nordosten orientiert. Sie alle haben doppelte Dächer. Das äußere Dach ist tonnenförmig und sorgt dafür, dass das Zelt keine direkte Sonneneinstrahlung abbekommt. Unter den Tonnendächern stehen dann Zelte in klassischer Meru-Form. Man kann darin aufrecht stehen. Es gibt zwei Einzelbetten. Nur eine Zelt hat Doppelbetten. Jedes Zelt hat ein privates Bad mit Dusche, Waschbecken, WC sowie fließend Kalt- und Warmwasser. Außerdem verfügen die Zelte über weite Vordächer und Veranden mit Tagesbetten. In der Familieneinheit steht bis zu 4 Personen ein Bad zur Verfügung. Außerdem haben alle Zelte Ventilatoren, sowie Anschlüsse, um elektronische Geräte aufzuladen.
Essen & Trinken
Alle Mahlzeiten werden im Camp frisch zubereitet. Auf besondere Wünsche geht man gerne bei entsprechender Vorankündigung ein. Auch für Kinder können beliebte Gerichte gekocht werden. Die Mahlzeiten und Getränke sind inbegriffen, auch lokale alkoholische Getränke wie Bier oder Wein.
Safaris & Aktivitäten

Camp Doros bietet ausgedehnte Nature Drives durch die Doros Joint Management Area auf der Suche nach Nashörnern an. Die Tracker kennen sich in dem ansonsten unzugänglichen Gebiet bestens aus und wissen, wie sie vorgehen müssen, um die gefährdeten Tiere zu finden. Bei Aufenthalten von drei Nächten und länger ist es außerdem möglich, Wüstenelefanten in den Tälern von Huab River, Aba-Huab-River und Ugab River zu sichten. Bei diesen Fahrten sieht man auch andere Tierarten wie Oryx, Zebras oder Giraffen, und man lernt die Landschaft genauso kennen wie ihre Bewohner.

Nature Walks zu sehr lohnenden Aussichtspunkten sind tagsüber möglich. Außerdem stehen Exkursionen zu den Stätten des UNESCO Weltkulturerbes von Twyfelfontein auf dem Programm. Selbstfahrer können "Verbrannter Berg" und "Orgelpfeifen" besuchen, kleinräumige geologische Formationen, die für das Auge nicht so interessant sind wie für den Kopf. Diese Aktivitäten eignen sich besonders für den Nachmittag.

Tiere
Da das Gebiet über eine Reihe natürlicher Quellen verfügt, die die an die Wüste angepasste Tierwelt das ganze Jahr über mit Wasser versorgen, ist das Gebiet die Heimat von an die Wüste angepassten Elefanten, Spitzmaulnashörnern und allgemeinem Steppenwild, einschließlich Kudu, Giraffe, Springbock, Oryx, Bergzebra, Klippspringer und Steinbock, sowie von Raubtieren wie Gepard, Leopard, Tüpfelhyäne und Braune Hyäne.
Lage
Das Camp liegt an der Grenze zur Doros Joint Management Area, einer 19.000 Hektar großen Konzession, die größtenteils aus karger, halbtrockener Bergsavanne besteht, mit bewaldeten, flüchtigen Flusstälern, die Hügel und Ebenen voneinander trennen, und die einige der schönsten Aussichten im Damaraland bietet. Dort findet auch die Hauptaktivität, das Rhino Tracking statt. Direkt vor dem Camp verläuft das Bett eines Trockenflusses, in dem aber nur alle Jubeljahre einmal Wasser fließt. Die Umgebung ist flachhügelig. Am Südhorizont ragt der Brandberg auf. Die Vegetation ist sehr spärlich.
Klima & beste Reisezeit

Camp Doros ist ganzjährig geöffnet, der Aufenthalt dort lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

Im Sommer der Südhalbkugel steigen die Temperaturen tagsüber oft auf deutlich über 35°C. Nachts kühlt es sich zwar ab, bleibt aber in einem komfortablen, zweistelligen Bereich. Im Winter, also in den Monaten Juni und Juli, wird es angenehm warm bis ca. 25°C. Nachts aber können die Temperaturen auf unter 0°C fallen.

Die Regenzeit, die diesen Namen kaum verdient, beginnt etwa im November und endet Ende März. Sofern es überhaupt regnet, dauert der Niederschlag selten länger als eine Stunde an. Aktivitäten werden praktisch kaum beeinträchtigt. Die meisten Gäste werden keinen Regen abbekommen, wohl aber in der Weite der Landschaft einen Schauer niedergehen sehen.

Anreise
Man fliegt von Windhoek zum Onduli Airstrip und lässt sich dort abholen. Dieser Transfer ist bereits ein Nature Drive und dauert 75 Minuten. Alternativ fährt man selbst zum Onduli Airstrip. Man kann das Camp nicht direkt anfahren. Allrad ist empfehlenswert.
Kinder
Kinder ab 6 Jahren sind willkommen, aber Gäste mit Kindern unter 12 Jahren sind aufgefordert, private Fahrzeuge zu buchen. Bis 12 Jahre zahlen Kinder 50% des gültigen Preises.
Gesundheit
Das Gebiet ist schattenarm und sehr trocken. Man muss sich also vor der Sonne schützen und viel trinken. Malaria spielt hier keine Rolle - wohl aber in Etoscha, der Nachbarregion, die viele Gäste im Anschluss besuchen. Entsprechend sollte man Prophylaxe planen.
Sicherheit
Weit und breit leben keine Menschen. Das Camp ist nicht eingezäunt und Wildtiere streifen gelegentlich durch das Areal.
Barrierefreiheit
Das Camp ist für Gäste mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Nachhaltigkeit
Das Camp arbeitet mit Solarenergie und in der Küche mit sehr einfachen Holzöfen. Es gibt keine Klimaanlagen. Stattdessen sind alle Zelte mit doppelten Dächern ausgestattet. Zwischen dem oberen und dem unteren Dach liegt eine dicke Luftschicht mit isolierendem Effekt. Ein Teil der Einnahmen aus dem Camp kommen der Doro Nawas Conservancy zugute.
Betreiber
Ultimate Safaris
Weitere Lodges Weitere Lodges sind Unterkünfte in dieser oder anderen Regionen vom selben Betreiber.
Review

Landkarte

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