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Safari-Lodges und Camps im Panna National Park
Safari-Lodges und Camps im Panna National Park
| Lodge/Camp | Sterne | Max. Gästezahl | Region | Land |
|---|---|---|---|---|
| Ken River Lodge | 16 | Panna National Park | Indien | |
| Pashan Garh | 24 | Panna National Park | Indien | |
| The Sarai at Toria | 16 | Panna National Park | Indien |
FAQs Panna National Park
Warum ist der Panna National Park so bekannt?
Der Panna National Park zählt zu den interessantesten Tigerreservaten Zentralindiens. Bekannt ist er für seine abwechslungsreiche Landschaft mit Sandsteinfelsen, Trockenwäldern und dem Ken River. Darüber hinaus liegt der Nationalpark unmittelbar bei den weltberühmten Tempelanlagen von Khajuraho und verbindet damit Natur- und Kulturerlebnisse auf einzigartige Weise.
Welche Rolle spielt Panna auf einer Tigerreise durch Zentralindien?
Panna bildet häufig den nördlichen Auftakt einer Rundreise durch mehrere Tigerreservate. Von hier aus lassen sich der Bandhavgarh National Park, der Kanha National Park, der Pench National Park und das Tadoba Andhari Tiger Reserve gut miteinander kombinieren. Dadurch entsteht eine der abwechslungsreichsten Tiger-Routen Indiens.
Wie weit ist Khajuraho entfernt?
Die UNESCO-Welterbestätte Khajuraho Group of Monuments liegt nur wenige Kilometer vom Nationalpark entfernt. Viele Besucher verbinden den Tempelbezirk mit einem oder mehreren Safaritagen in Panna.
Wie lange sollten Sie im Panna National Park bleiben?
Zwei bis drei Nächte mit mehreren Safaris sind empfehlenswert. Wer zusätzlich die Tempelanlagen von Khajuraho besichtigen möchte, sollte mindestens einen weiteren Tag einplanen.
Welche Tiere können Sie beobachten?
Neben Bengalischen Tigern leben Leoparden, Lippenbären, Wölfe, Streifenhyänen, Ghariale, Krokodile, verschiedene Hirscharten und zahlreiche Vogelarten im Nationalpark.
Insidertipps Panna National Park
1. Panna eignet sich hervorragend als Einstieg in eine längere Tigerreise durch Zentralindien. Von hier aus führt eine nahezu ideale Reiseroute über Bandhavgarh, Kanha und Pench bis nach Tadoba. Jeder dieser Nationalparks besitzt einen eigenen Landschaftscharakter und unterschiedliche Schwerpunkte bei den Tierbeobachtungen.
2. Ein großer Vorteil von Panna ist die unmittelbare Nähe zu Khajuraho. Die weltberühmten Tempelanlagen gehören zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Indiens und lassen sich ohne lange Fahrstrecken mit einer Safari kombinieren. Kaum ein anderer Nationalpark verbindet Natur- und Kulturerlebnisse so unkompliziert.
3. Viele Besucher unterschätzen außerdem die landschaftliche Schönheit des Parks. Der Ken River durchschneidet tiefe Schluchten, während Sandsteinfelsen, Trockenwälder und offene Grasflächen ein völlig anderes Landschaftsbild erzeugen als die dichten Wälder von Kanha oder Tadoba.
4. Auch Naturliebhaber kommen auf ihre Kosten. Besonders entlang des Ken River bestehen gute Chancen, Ghariale und Sumpfkrokodile zu beobachten – eine Besonderheit unter den Tigerreservaten Indiens.
Planungsfehler Panna National Park
Viele Reisende betrachten Panna lediglich als Ergänzung zu Khajuraho. Tatsächlich zählt der Nationalpark heute wieder zu den erfolgreichsten Tigerreservaten Zentralindiens und verdient einen eigenständigen Aufenthalt.
Ebenso wird häufig übersehen, wie gut sich Panna in längere Rundreisen integrieren lässt. Durch seine Lage am nördlichen Ende der großen Tigerroute Zentralindiens eignet sich der Park hervorragend als Ausgangspunkt für mehrere aufeinanderfolgende Nationalparks.
Ein weiterer Irrtum besteht darin, Panna aufgrund seiner bewegten Geschichte zu unterschätzen. Nachdem die Tigerpopulation Anfang der 2000er-Jahre vollständig verschwunden war, gelang durch umfangreiche Wiederansiedlungsprogramme ein international beachteter Erfolg. Heute besitzt der Park wieder eine stabile Tigerpopulation.
Wer ausschließlich eine einzelne Safari plant, schöpft das Potenzial des Parks häufig nicht aus. Mehrere Pirschfahrten erhöhen die Chancen auf unterschiedliche Tierbeobachtungen erheblich.
Panna National Park Hintergrund
Zwischen Tigerreservat und UNESCO-Welterbe
Der Panna National Park liegt im Norden des Bundesstaates Madhya Pradesh entlang des Ken River. Trockenwälder, Flusslandschaften, tiefe Schluchten und markante Sandsteinformationen prägen das Landschaftsbild und unterscheiden den Park deutlich von den weiter südlich gelegenen Tigerreservaten.
Nur wenige Kilometer entfernt befinden sich die Tempel von Khajuraho. Die kunstvoll verzierten hinduistischen und jainistischen Tempel gehören zum UNESCO-Welterbe und zählen zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Indiens. Die unmittelbare Nachbarschaft von Natur und Kultur macht die Region besonders abwechslungsreich.
Erfolgreiche Wiederansiedlung der Tiger
Panna gilt heute als eines der erfolgreichsten Wiederansiedlungsprojekte im internationalen Naturschutz. Nachdem die Tigerpopulation vollständig verschwunden war, wurden ab 2009 mehrere Tiere aus anderen Nationalparks umgesiedelt. Die Maßnahmen erwiesen sich als großer Erfolg, sodass sich die Population in den folgenden Jahren kontinuierlich erholen konnte.
Heute zählt Panna wieder zu den wichtigsten Tigerreservaten Zentralindiens und zeigt eindrucksvoll, wie wirksamer Artenschutz zum Erhalt bedrohter Tierarten beitragen kann.
Wann ist die beste Reisezeit?
Die Hauptsaison reicht von Oktober bis Juni. Während der Trockenzeit von März bis Mai konzentrieren sich viele Wildtiere an den Wasserstellen und entlang des Ken River, wodurch die Chancen auf Tigerbeobachtungen häufig besonders gut sind.
Während des Monsuns bleibt der Kernbereich des Nationalparks in der Regel geschlossen.
Welche Tiere sehen Sie im Panna National Park?
Der Bengalische Tiger bildet die Hauptattraktion des Nationalparks. Darüber hinaus leben Leoparden, Lippenbären, Wölfe, Streifenhyänen, Ghariale, Sumpfkrokodile, Sambarhirsche, Axishirsche, Nilgauantilopen, Chinkaras und zahlreiche Vogelarten im Schutzgebiet.
Besonders der Ken River bietet Lebensraum für mehrere seltene Reptilien- und Vogelarten und ergänzt die klassischen Tierbeobachtungen um ein weiteres Highlight.
Warum eine Lodge im Panna National Park wählen?
Der Panna National Park verbindet hervorragende Tigerbeobachtungen mit einer außergewöhnlichen Landschaft und der unmittelbaren Nähe zu den Tempelanlagen von Khajuraho. Gleichzeitig bildet er den idealen Ausgangspunkt für eine Rundreise durch die bedeutendsten Tigerreservate Zentralindiens – von Bandhavgarh über Kanha und Pench bis nach Tadoba. Diese Kombination aus Natur, Kultur und einer hervorragend planbaren Reiseroute macht Panna zu einem der vielseitigsten Nationalparks Indiens.
