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Kartenlegende

Safari-Lodges und Camps am Kilimanjaro
| Lodge/Camp | Sterne | Max. Gästezahl | Region | Land |
|---|---|---|---|---|
| Kambi ya Tembo | 32 | Kilimanjaro | Tansania | |
| KIA Lodge | 80 | Kilimanjaro | Tansania | |
| Shu'Mata Camp | 15 | Kilimanjaro | Tansania |
FAQs Kilimanjaro
Kann man den Kilimanjaro ohne technische Kletterkenntnisse besteigen?
Ja. Der Mount Kilimanjaro gilt als einer der am einfachsten zugänglichen Seven Summits. Für die Normalrouten sind keine Seile, Klettertechniken oder alpine Vorkenntnisse erforderlich. Die größte Herausforderung ist nicht das Gelände, sondern die Höhe.
Wie hoch ist der Kilimanjaro?
Mit 5.895 Metern ist der Kilimanjaro der höchste Berg Afrikas und der höchste freistehende Berg der Erde.
Wie lange dauert die Besteigung?
Je nach Route dauert die Besteigung meist zwischen fünf und neun Tagen. Längere Routen erhöhen die Chancen auf eine erfolgreiche Gipfelbesteigung, da sie eine bessere Akklimatisation ermöglichen.
Brauchen Sie einen Guide?
Ja. Individualbesteigungen sind nicht erlaubt. Alle Besteigungen müssen mit registrierten Guides und Begleitpersonal durchgeführt werden.
Ist der Kilimanjaro für jeden geeignet?
Eine gute Grundfitness ist wichtig. Entscheidend ist jedoch vor allem die Höhenverträglichkeit. Auch sportliche Menschen können Probleme mit der Höhe bekommen, während weniger trainierte Personen den Gipfel erfolgreich erreichen.
Kann man Katavi gut mit anderen Regionen kombinieren?
Ja. Besonders sinnvoll sind Kombinationen mit dem Ruaha National Park oder dem Nyerere National Park. Gemeinsam bilden sie einige der eindrucksvollsten Safari-Erlebnisse Ostafrikas.
Insidertipps Kilimanjaro
1. Viele Menschen konzentrieren sich bei der Vorbereitung fast ausschließlich auf ihre körperliche Fitness. In der Praxis entscheidet jedoch häufig die Akklimatisation über Erfolg oder Misserfolg. Wer eine längere Route wählt und dem Körper ausreichend Zeit gibt, erhöht seine Gipfelchancen oft deutlich stärker als durch zusätzliche Trainingseinheiten.
2. Ein weiterer Punkt betrifft die Ausrüstung. Obwohl zahlreiche Anbieter in Arusha und Moshi Ausrüstung verleihen, sollte insbesondere bei Schuhen, Rucksäcken und Funktionskleidung möglichst auf bewährte, gut passende Ausrüstung zurückgegriffen werden.
3. Oft unterschätzt werden auch die Temperaturunterschiede. Während die unteren Waldzonen warm und teilweise tropisch sein können, herrschen am Gipfeltag häufig Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. Innerhalb weniger Tage durchqueren Sie mehrere Klimazonen.
4. Wer genügend Zeit hat, sollte außerdem überlegen, vor der Besteigung einige Tage in der Region zu verbringen. Der nahegelegene Arusha National Park oder eine Safari in Nordtansania bieten eine ideale Einstimmung auf die Reise.
Planungsfehler Kilimanjaro
Zu den häufigsten Fehlern gehört die Wahl einer zu kurzen Route. Viele Reisende möchten Zeit oder Kosten sparen und entscheiden sich für die kürzeste Variante. Genau diese Routen weisen jedoch häufig die niedrigsten Erfolgsquoten auf.
Ebenso problematisch ist die Unterschätzung der Höhe. Der Kilimanjaro wird oft als „Wanderberg“ bezeichnet, was leicht den Eindruck vermittelt, die Besteigung sei unkompliziert. Tatsächlich bewegen Sie sich fast 6.000 Meter über dem Meeresspiegel, was für viele Menschen die eigentliche Herausforderung darstellt.
Auch die Ausrüstung wird gelegentlich unterschätzt. Vor allem unzureichende Kleidung für kalte Temperaturen oder ungeeignete Schuhe können den Aufstieg unnötig erschweren.
Nicht zuletzt konzentrieren sich manche Reisende ausschließlich auf den Gipfel. Dabei gehört gerade die landschaftliche Vielfalt der verschiedenen Vegetationszonen zu den größten Stärken des Kilimanjaro.
Kilimanjaro Hintergrund
Was macht die Region aus?
Der Mount Kilimanjaro erhebt sich nahezu isoliert aus den Ebenen Nordtansanias und dominiert die gesamte Region. Seine schneebedeckte Gipfelkuppe gehört zu den bekanntesten Landschaftsbildern Afrikas. Der Berg ist Teil des Kilimanjaro National Park und zählt zum UNESCO-Welterbe. Jedes Jahr versuchen Tausende Besucher aus aller Welt, den höchsten Punkt Afrikas zu erreichen.
Die verschiedenen Vegetationszonen
Eine Kilimanjaro-Besteigung führt durch mehrere Klimazonen, die normalerweise auf verschiedene Kontinente verteilt wären. Der Aufstieg beginnt in tropischen Bergwäldern, führt über Heide- und Moorlandschaften und anschließend durch eine alpine Wüste bis in die eisige Gipfelregion. Diese Vielfalt macht den Berg nicht nur zu einem sportlichen Ziel, sondern auch zu einem außergewöhnlichen Naturerlebnis.
Wann ist die beste Reisezeit?
Die beliebtesten Monate liegen in den trockeneren Phasen des Jahres. Besonders die Zeit von Januar bis März sowie von Juni bis Oktober gilt als günstig für Besteigungen. Grundsätzlich kann der Kilimanjaro jedoch ganzjährig bestiegen werden. Wetterbedingungen, Sichtverhältnisse und Besucherzahlen unterscheiden sich je nach Saison teilweise deutlich.
Welche Tiere sehen Sie am Kilimanjaro?
Der Kilimanjaro wird primär als Bergdestination wahrgenommen, dennoch beherbergen die Waldzonen eine interessante Tierwelt. Colobusaffen, Meerkatzen und verschiedene Vogelarten sind regelmäßig anzutreffen. Großwild spielt hingegen eine deutlich geringere Rolle als in den benachbarten Nationalparks Nordtansanias. Wer den Schwerpunkt auf Tierbeobachtungen legen möchte, kombiniert die Besteigung meist mit einer Safari.
Warum eine Reise zum Kilimanjaro planen?
Der Kilimanjaro ist weit mehr als nur der höchste Berg Afrikas. Die Besteigung verbindet sportliche Herausforderung, außergewöhnliche Landschaften und die Erfahrung extremer Höhenunterschiede innerhalb weniger Tage. Gleichzeitig lässt sich die Region hervorragend mit anderen Höhepunkten Nordtansanias kombinieren. Safari-Gebiete wie Tarangire, Ngorongoro oder die Serengeti liegen vergleichsweise nah und ermöglichen eine Reise, die Berge und Wildnis auf einzigartige Weise verbindet. Für viele Besucher ist der Kilimanjaro deshalb nicht nur ein Reiseziel, sondern ein persönliches Projekt, das lange in Erinnerung bleibt.
