Profil

Name
Chikwenya Camp
Komfort
Hervorragend, 4 Sterne
Max. Gästezahl
18 Gäste in 7 Zelten, zwei davon Famiienzelten
Highlights
Das Chikwenya Camp liegt am Weltkulturerbe Mana-Pools-Nationalpark in Simbabwe. Die Ausstattung ist gehoben. Das Camp befindet sich am Ufer des Sambesi in einer privaten Konzession, sodass die angebotenen Aktivitäten exklusiv sind. Sie werden jeweils von erfahrenen Guides durchgeführt.
Zentrale Einrichtungen
Das reetgedeckte Hauptgebäude des Chikwenya Camps ist zum Sambesi hin offen und beherbergt einen Speisesaal, eine Bar, eine kleine Referenzbibliothek und eine Lounge mit bequemen Sitzmöglichkeiten. Außerdem gibt es ein Holzdeck, einen Swimmingpool mit Liegestühlen und eine Boma. Es gibt neuerdings WLAN. Das Chikwenya Camp ist während der Regenzeit, die von Mitte November bis Ende März andauert, geschlossen. Das Camp liegt in einer Landschaft, die aus Busch- und Grasland und Wäldern besteht.
Gäste­unterkünfte
Das Chikwenya Camp verfügt über sieben Zelte, von denen zwei Familienzelte für jeweils 4 Personen sind. Die Zelte erreicht man über Holzpfade vom Hauptgebäude aus . Jedes Gästezelt ist mit einem Doppelbett mit Moskitonetz, einem Schreibtisch mit Stuhl, einer Sitzgruppe, eine Ladestation, einem Deckenventilator und einem eigenen Bad mit Außen- und Innendusche, WC, Badewanne und Waschbecken ausgestattet. Fließendes Wasser ist kalt und warm vorhanden. Im Außenbereich haben sie jeweils eine Veranda mit Tagesbett. Es wird ein Wäscheservice angeboten. Es gibt keine Klimaanlagen in den Zelten.
Essen & Trinken
Das Chikwenya Camp bucht man mit Vollpension. Dabei sind alle Getränke im Preis enthalten. Die drei Mahlzeiten Frühstück, Lunch und Abendessen genießt man zusammen mit den anderen Gästen im Speisesaal. Wenn die Witterung es erlaubt, können Speisen auch im Freien serviert werden. Auf spezielle Ernährungsweisen wird gerne eingegangen. Hierfür werden die Gäste gebeten, dem Camp vor Reiseantritt Informationen über Allergien u. a. Ernährungsbesonderheiten mitzuteilen.
Safaris & Aktivitäten
Tagsüber und nachts werden Pirschfahrten im offenen Geländewagen unternommen. In jedem Fahrzeug finden bis zu sieben Personen Platz. Außerdem kann man an geführten Buschwanderungen, Bootstouren mit Pontonbooten für jeweils bis zu acht Gäste auf dem Sambesi oder Kanusafaris mit Kanus für je zwei Personen machen. Angeln auf Catch & Release-Basis (u. a. Tiger Fish), Birding und Fotografie sind zudem möglich. Eine Angelausrüstung kann man vor Ort leihen. Wenn man ein privates Pirschfahrzeug wünscht, muss man dieses extra bezahlen und im Voraus bestellen.
Tiere

Die Region des unteren Sambesis und der Mana Pools National Park ziehen auch in der Trockenzeit eine Vielzahl an Wildtieren an. Dies ist vor allem dem Anabaum (auch als Winter Thorn bekannt) zu verdanken, dessen nährstoffreiche Samen vielen Wildtieren der Region über die Trockenzeit helfen.

Raubtiere: Vor Allem Leoparden, die in den Galeriewäldern und Buschlandschaften ideale Bedingungen finden. Außerdem Löwen, Afrikanische Wildhunde, Tüpfelhyänen, Schabrackenschakale.

Pflanzenfresser: Der Park hat eine große Elefantenpopulation, die vom Fluss stark profitiert. Die Elefanten in Mana Pools, vor Allem die alten Bullen, die als Einzelgänger unterwegs sind und teilweise eigene Namen haben, sind berühmt dafür, dass sie im November, wenn es sonst kaum noch etwas zu fressen gibt, sich auf die Hinterbeine stellen und Akazienschoten aus den Bäumen pflücken. /p>

Die BBC-Tierdokumentationsserie "Dynasties" wurde für den Wildhundteil in Mana Pools gedreht. Mana Pools ist wahrscheinlich der einzige afrikanische Nationalpark, wo man mit vernünftigen Chancen die Interaktion zwischen zwei konkurrierenden Wildhundrudeln beobachten kann. Mit etwas Glück kann man den Wildhunden auf Walking Safaris sehr nahe kommen.

Außerdem leben im Sambesi sehr viele Nilpferde. Des Weiteren: Büffel, Kudu, Eland, Puku, Wasserbock, Buschbock, Impala, Nyala-Antilopen, Warzenschwein, Paviane, Grüne Meerkatzen

Kleinsäugetiere: Ginsterkatze, Zibetkatze, Stachelschwein, Schuppentier, Erdferkel, Honigdachs, Spring Hare, Scrub Hare, Erdhörnchen, verschiedene Fledermausarten. verschiedene Mangustenarten.

Vögel: Vorab es gibt in den Monaten August und September große Kolonien von Karminspinten an den Flussufern. Ansonsten: Pelikane, Marabus, Nimmersattstörche, Sattelstörche, verschiedene Reiherarten, Wasserralle, Graureiher, Zwergdommel, African Fish Eagle, Kuhreiher, Purpurreiher, African Finfoot, Pied Kingfisher, Malachite Kingfisher, Weißstorch, Schlangenadler, Bateleuradler, Kronenadler, Ayres-Habichtsadler, Wahlbergsadler, Schwarzbrust-Schlangenadler, Zwergadler, Schopfadler, Geier, weitere Bienenfresser-Arten - teilweise mit großen Kolonien am Flussufer, Nachtschwalben, viele Singvögel im Busch. African Skimmer, Triele, Flussseeschwalben, Coursers, Nektarvögel, Honey Guides, viele Eulenarten, darunter Pel's Fishing Owl.

Reptilien: Sehr viele, und teilweise enorm große Krokodile, die nicht nur von Fisch sondern auch von Säugetieren und Nilpferdkadavern leben. Felsenpython, Leopardenschildkröte, Nilwaran

Fische: VOr Allem der Tiger Fish, der sehr gern geangelt wird.

Lage
Das Chikwenya Camp befindet sich in einer privaten, 55 km² großen Konzession an der Ostgrenze des Mana-Pools-Nationalparks in Simbabwe. Es wurde dort errichtet, wo der Sapi River in den Sambesi mündet. Das Camp ist umgeben von Wald. In der näheren Umgebung finden sich fünf unterschiedliche Vegetationszonen. Am Horizont erheben sich die Berge des Zambezi Escarpment auf der sambischen Seite.
Klima & beste Reisezeit

Das Chikwenya Camp ist jährlich von April bis Mitte November geöffnet.

Die beste Zeit, um Wildtiere zu beobachten, ist in der Trockenzeit von September bis Oktober, wenn die Vegetation dünn ist und die Tiere zum Fluss oder zu den Pools kommen, um zu trinken. In dieser Zeit sind die Temperaturen hoch - je später desto heißer - und die Tage sonnig, was die Tierbeobachtung erleichtert.

Weil ab November mit den einsetzenden Regenfällen die meisten Pisten unpassierbar werden, wird der Betrieb des Camps eingestellt und erst wieder Mitte Mai aufgenommen. Die ersten Monate der Saison bieten noch ein frisches, grünes Bild. Die Tiere sind alle da, stehen aber noch nicht unter Wasserstress und verteilen sich daher weitläufig im Gelände. Walking Safaris sind etwas schwieriger durchzuführen.

Anreise
Das Chikwenya Camp liegt nur ca. 3 km vom Chikwenya Airstrip entfernt, den man Harare aus mit dem Flugzeug in ca. einer Flugstunde erreichen kann. Der anschließende Transfer dauert ca. 10 Min. Selbstfahrer fahren mit dem Auto über den Harare-Chirundu Highway. Ab Harare benötigt man für die Strecke von ca. 430 km, die nur während der Trockenzeit befahren werden kann, in ca. 6 bis 7 Stunden. Man sollte auf jeden Fall in einem 4x4-Fahrzeug anreisen.
Kinder
Im Chikwenya Camp sind Kinder ab 6 Jahren willkommen. Bis zu einem Alter von 12 Jahren müssen Eltern gegen zusätzliche Bezahlung private Aktivitäten buchen. Bis zu einem Alter von 16 Jahren müssen die Kinder in einem Zelt mit mindestens einer erwachsenen Aufsichtsperson übernachten. Walking Safaris sind für Kinder ab 13 Jahren freigegeben, Kanu Safaris erst ab 16 Jahren. Kinder müssen während des Aufenthalts von ihren Eltern rund um die Uhr beaufsichtigt werden.
Gesundheit
Das Chikwenya Camp befindet sich in einem Malariagebiet, das zudem auch Tsetsefliegenregion ist. Wenn man einen Aufenthalt in der Gegend plant, sollte man sich dringend einer Malariaprophylaxe unterziehen und den Arzt aufsuchen. Das Camp ist nicht eingezäunt und wilde Tiere können sich zu jeder Zeit auf dem Gelände aufhalten. Deswegen sollte man sich immer entsprechend umsichtig verhalten. Die Campmitarbeiter können Erste Hilfe leisten.
Nachhaltigkeit
Das Chikwenya Camp nutzt Solarenergie zur Stromversorgung. Einen Generator gibt es zur Sicherheit als Back-up.
Betreiber
Wilderness Safaris
Das heutige Chikwenya Camp hat praktisch nichts mehr mit dem alten Camp zu tun, das hier vor Jahrzehnten gebaut wurde. Wilderness hat das alte Camp gekauft, weitgehend entfernt und am alten Standort ein völlig neues Camps aufgebaut.
Review

Landkarte

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