.

So finden Sie Ihre Lodge - Klick zum Öffnen!

Sie haben drei Möglichkeiten, Lodges und Camps zu finden:

  1. Vorauswahl Tabelle: Filtern, sortieren oder suchen Sie in der Tabelle unten. Klicken Sie dann auf die Links in der Tabelle, um zu den Detailinformationen zu gelangen.
  2. Vorauswahl Landkarte: Die Filterfunktion verknüpft Tabelle und Landkarte. Die Landkarte zeigt die blauen Camp-Marker. Sie entsprechen den Ergebnissen aus der Tabelle. Klicken Sie auf einen Marker und dann auf den gelben Link.
  3. Blättern Sie in der Kachelansicht durch die Profile. Um die Profile zu sehen, klicken Sie auf das Kachelsymbol rechts oberhalb der Tabelle. Dann auf "Details klicken, um zu ausführlichen Beschreibungen, Bildergalerien und Landkarten zu gelangen.

Schreiben Sie uns eine E-Mail, nutzen Sie unsere Kontaktformulare oder rufen Sie uns an.

+49 6192 9799574 - Büro in Frankfurt

E-Mail an kontakt(at)afripolar.de

Wir beraten Sie gerne am Telefon und helfen Ihnen gerne bei der Auswahl von Unterkünften und der Planung einer Reise.

Kartenlegende - Klick zum Öffnen!

Kartenlegende

Safari-Camps in Kasanka-Bangweulu

Safari-Camps in Kasanka-Bangweulu

FAQs Kasanka - Bangweulu

Warum lohnt sich eine Reise nach Kasanka und Bangweulu?
Kasanka und Bangweulu gehören zu den ungewöhnlichsten Naturreisezielen Sambias. Beide Schutzgebiete liegen in abgelegenen, wasserreichen Landschaften im nördlichen Teil der Osthälfte des Landes und unterscheiden sich deutlich von den klassischen Safari-Regionen des Luangwa-Tals. Kasanka ist vor allem für seine riesigen Ansammlungen von Flughunden bekannt, während die Bangweulu Wetlands zu den wichtigsten Lebensräumen des seltenen Schuhschnabels und großer Herden von Schwarzen Letschweantilopen gehören.

Wo liegen Kasanka und Bangweulu?
Der Kasanka National Park liegt in der Central Province Sambias südwestlich der Bangweulu Wetlands. Die Bangweulu Wetlands erstrecken sich über eine weitläufige Sumpf- und Überschwemmungslandschaft südöstlich des Bangweulu-Sees. Beide Gebiete lassen sich auf einer gemeinsamen Reise verbinden, liegen jedoch abseits der üblichen touristischen Routen.

Was ist das Besondere an der Flughundwanderung in Kasanka?
Jedes Jahr, überwiegend zwischen Oktober und Dezember, versammeln sich im Kasanka National Park mehrere Millionen Palmenflughunde. Die Tiere nutzen einen vergleichsweise kleinen Sumpfwald als Schlafplatz und verlassen ihn am Abend in riesigen Schwärmen, um in der Umgebung nach Früchten zu suchen. Dieses Naturereignis gehört zu den größten bekannten Ansammlungen von Säugetieren weltweit.

Kann man in Bangweulu Schuhschnäbel beobachten?
Die Bangweulu Wetlands gehören zu den bedeutendsten Lebensräumen des seltenen Schuhschnabels in Afrika. Die großen, schilfreichen Sümpfe bieten geeignete Bedingungen für diese ungewöhnliche Vogelart. Beobachtungen erfolgen je nach Wasserstand zu Fuß, mit Booten oder in Begleitung örtlicher Guides. Eine Sichtung ist nicht garantiert.

Welche weiteren Tiere leben in Kasanka und Bangweulu?
Kasanka beherbergt unter anderem Sitatungas, Pukus, Buschböcke, Elefanten und zahlreiche Vogelarten. In Bangweulu dominieren große Bestände der Schwarzen Letschweantilope, die fast ausschließlich in dieser Region vorkommt. Daneben leben dort Tsessebes, Oribis und zahlreiche Wasser- und Zugvögel. Große Raubtiere spielen in beiden Gebieten eine wesentlich geringere Rolle als in South Luangwa oder Kafue.

Wann ist die beste Reisezeit für Kasanka und Bangweulu?
Die optimale Reisezeit unterscheidet sich deutlich. Die Flughundansammlungen in Kasanka erreichen ihren Höhepunkt gewöhnlich im November. Für Bangweulu sind häufig die Monate Mai bis August besonders geeignet, wenn die Überschwemmungsflächen noch Wasser führen und die Gebiete zunehmend zugänglich werden. Beide Höhepunkte lassen sich daher nicht ohne Weiteres auf derselben Reise erleben.

Wie erreicht man die beiden Schutzgebiete?
Kasanka ist über Straßen von Lusaka oder dem nördlichen Sambia erreichbar. Für Bangweulu sind längere Fahrten und teilweise anspruchsvolle Pisten erforderlich. Die Anreise hängt stark von der Jahreszeit und dem gewählten Camp ab. Aufgrund der abgelegenen Lage sollten Transfers und Aktivitäten sorgfältig im Voraus organisiert werden.

Insidertipps Kasanka - Bangweulu

1. Planen Sie Kasanka gezielt für die Flughundwanderung im November ein. Besonders am späten Nachmittag, wenn Millionen Tiere den Sumpfwald verlassen, entstehen außergewöhnliche Beobachtungsmöglichkeiten.

2. Suchen Sie in Kasanka nach Sitatungas. Die scheuen, an sumpfige Lebensräume angepassten Antilopen lassen sich mit etwas Glück von Beobachtungsplattformen am Rand der Feuchtgebiete entdecken.

3. Unternehmen Sie in den Bangweulu Wetlands eine geführte Exkursion zur Beobachtung des Schuhschnabels. Die großen Vögel halten sich bevorzugt in ausgedehnten Sümpfen mit dichter Vegetation auf.

4. Achten Sie auf die großen Herden Schwarzer Letschweantilopen in Bangweulu. Diese seltene Unterart ist eng an die saisonal überschwemmten Graslandschaften gebunden und gehört zu den charakteristischen Tieren der Region.

5. Berücksichtigen Sie die unterschiedlichen Jahreszeiten. Während Kasanka im November wegen der Flughunde besonders interessant ist, bieten die Bangweulu Wetlands häufig von Mai bis August bessere Bedingungen für Exkursionen und Vogelbeobachtungen.

Planungsfehler Kasanka - Bangweulu

Viele Reisende betrachten Kasanka und Bangweulu als klassische Safari-Gebiete mit großen Elefantenherden, Löwen und Leoparden. Tatsächlich stehen hier andere Naturerlebnisse im Vordergrund: die Flughundwanderung in Kasanka sowie Schuhschnäbel, Schwarze Letschweantilopen und die weitläufigen Feuchtgebiete von Bangweulu.

Ein häufiger Fehler besteht darin, die beiden Regionen ohne Berücksichtigung der Jahreszeiten zu kombinieren. Die Flughundwanderung findet überwiegend zwischen Oktober und Dezember statt, während die Bedingungen für Schuhschnabelbeobachtungen in Bangweulu meist von Mai bis Juli besonders günstig sind. Ab September werden die Vögel durch die zurückgehenden Wasserstände häufig schwieriger zu finden.

Ebenso wird die Erreichbarkeit unterschätzt. Vor allem in Bangweulu können Überschwemmungen Straßen und Pisten unpassierbar machen. Während der Regenzeit sind manche Camps geschlossen oder nur mit speziellen Transfers erreichbar.

Ein weiterer Planungsfehler besteht darin, die Bangweulu Wetlands als gewöhnlichen Nationalpark zu betrachten. Tatsächlich handelt es sich um ein großflächiges, gemeinschaftlich genutztes Schutzgebiet, in dem zahlreiche Menschen leben und unter anderem von der Fischerei abhängig sind.

Viele Besucher planen außerdem zu kurze Aufenthalte ein. Die abgelegene Lage, die teilweise langen Anfahrten und die Abhängigkeit von Wasserständen und Wetterbedingungen sprechen dafür, ausreichend Zeit für beide Regionen vorzusehen.

Kasanka - Bangweulu Hintergrund

Zwei ungewöhnliche Schutzgebiete im Norden Sambias

Kasanka und Bangweulu liegen abseits der bekannten Safari-Routen Sambias. Obwohl beide Gebiete räumlich vergleichsweise nahe beieinander liegen, unterscheiden sie sich landschaftlich deutlich. Der rund 390 Quadratkilometer große Kasanka National Park besteht aus Miombo-Wäldern, Flussläufen, Sumpfwäldern und offenen Feuchtgebieten. Die wesentlich größeren Bangweulu Wetlands umfassen ausgedehnte Überschwemmungsebenen, dauerhafte Sümpfe, Papyrusbestände und saisonal überflutete Graslandschaften.

Die riesige Flughundwanderung in Kasanka

Das bekannteste Naturereignis Kasankas ist die jährliche Ankunft von schätzungsweise acht bis zehn Millionen oder mehr Palmenflughunden. Zwischen Oktober und Dezember versammeln sich die Tiere in einem kleinen immergrünen Sumpfwald, wo sie tagsüber dicht gedrängt in den Bäumen hängen. Mit Einbruch der Dämmerung verlassen sie ihre Schlafplätze in riesigen Schwärmen und verteilen sich auf der Suche nach Früchten über die umliegenden Wälder.

Die Flughunde legen auf ihren Wanderungen große Entfernungen innerhalb Zentralafrikas zurück und tragen durch die Verbreitung von Samen zur Regeneration der Wälder bei. Beobachtungsplattformen ermöglichen es Besuchern, das morgendliche Zurückkehren und den abendlichen Ausflug der Tiere zu verfolgen.

Bangweulu – wo das Wasser den Himmel trifft

Die Bangweulu Wetlands gehören zu den größten und bedeutendsten Feuchtgebieten Afrikas. Ihr Name wird häufig mit „Wo das Wasser den Himmel trifft“ übersetzt. Die weiten, flachen Überschwemmungsebenen reichen bis zum Horizont und verändern sich im Jahresverlauf erheblich. Während der Regenzeit stehen große Flächen unter Wasser, in den trockeneren Monaten ziehen sich die Überschwemmungen zurück und geben ausgedehnte Graslandschaften frei.

Die Region ist kein Nationalpark, sondern ein gemeinschaftlich genutztes Schutzgebiet. African Parks arbeitet hier seit 2008 mit den sambischen Naturschutzbehörden und den lokalen Gemeinden zusammen, um den Schutz der Tierwelt mit der traditionellen Nutzung der Feuchtgebiete zu verbinden.

Schuhschnäbel und Schwarze Letschweantilopen

Die Bangweulu Wetlands gehören zu den wichtigsten verbliebenen Lebensräumen des Schuhschnabels. Der große, ungewöhnlich aussehende Vogel lebt in ausgedehnten Sümpfen und ernährt sich überwiegend von Fischen. Die Suche nach ihm gehört zu den wichtigsten Aktivitäten für Besucher der Region.

Ebenso charakteristisch sind die großen Herden Schwarzer Letschweantilopen. Diese an Überschwemmungsflächen angepasste Unterart kommt in freier Wildbahn ausschließlich in Bangweulu vor. Daneben leben Tsessebes, Sitatungas und zahlreiche weitere Säugetiere in den Feuchtgebieten und angrenzenden Wäldern. Besonders bemerkenswert ist die Vogelwelt mit mehreren hundert nachgewiesenen Arten, darunter Klunkerkraniche, Reiher, Störche und zahlreiche Wasservögel.

Naturschutz und lokale Bevölkerung

Kasanka wird in Zusammenarbeit mit den sambischen Behörden vom Kasanka Trust betreut. Die Organisation engagiert sich für den Schutz der Wälder, die Bekämpfung der Wilderei und den Erhalt der Flughundkolonie. In Bangweulu unterstützt African Parks gemeinsam mit den lokalen Gemeinden den Schutz der Feuchtgebiete, die Erholung der Wildtierbestände und eine nachhaltigere Nutzung der Fischbestände.

Die enge Verbindung zwischen Naturschutz und den Lebensgrundlagen der Bevölkerung gehört besonders in Bangweulu zu den prägenden Merkmalen der Region.

Wann ist die beste Reisezeit?

Für Kasanka ist der November der wichtigste Reisemonat, da sich dann gewöhnlich die größten Flughundansammlungen beobachten lassen. In Bangweulu bieten dagegen die Monate Mai bis Juli häufig besonders gute Bedingungen für die Suche nach Schuhschnäbeln und die Beobachtung großer Letschweherden. Von August bis Oktober werden die Ebenen zunehmend trockener und besser befahrbar, während die Schuhschnäbel schwieriger zu finden sein können.

Die unterschiedlichen saisonalen Höhepunkte machen eine sorgfältige Reiseplanung erforderlich. Wer beide Regionen miteinander verbinden möchte, muss gegebenenfalls Abstriche bei einzelnen Tierbeobachtungen machen.

Warum eine Reise nach Kasanka und Bangweulu unternehmen?

Kasanka und Bangweulu ergänzen die klassischen Safari-Gebiete Sambias um zwei ungewöhnliche Naturerlebnisse. Millionen von Flughunden, seltene Sitatungas, große Herden Schwarzer Letschweantilopen, der Schuhschnabel und eine außergewöhnlich vielfältige Vogelwelt prägen diese abgelegenen Schutzgebiete. Die Kombination aus Wäldern, Sümpfen und weiten Überschwemmungsebenen richtet sich besonders an Reisende mit Interesse an seltenen Tierarten, Vogelbeobachtungen und wenig besuchten Naturlandschaften.

Buchung

Büro Frankfurt

Afripolar GmbH
In der Witz 9a
65719 Hofheim (bei Frankfurt)

kontakt(at)afripolar.de

+49 6192 9799574