Kariba-See und Matusadona National Park

Der Kariba-See, auch als Lake Kariba bekannt, ist einer der größten Stauseen der Welt und wurde 1958 durch das Absperrwerk Kariba Dam gebildet. Dieser gewaltige See erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 5.500 Quadratkilometern und bietet nicht nur eine atemberaubende Kulisse, sondern auch zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. Von Bootsfahrten und Angeln bis hin zu Wassersportarten – das Karibasee zieht Naturliebhaber und Abenteurer gleichermaßen an.

Eine der herausragenden Attraktionen in der Nähe des Karibasees ist der Matusadona National Park. Dieser Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von etwa 1.400 Quadratkilometern und schützt die beeindruckende Tierwelt des Gebiets. Einst von Elefanten, Büffeln, Löwen und einer Vielzahl anderer Tierarten bevölkert, wurde die Region in den 1950er Jahren durch den Bau des Kariba-Damms geflutet. Ein Großteil der Tierwelt musste umgesiedelt werden, aber der Matusadona-Nationalpark wurde gegründet, um den verbleibenden Tieren und Pflanzen einen sicheren Lebensraum zu bieten. Dieser wird seit 2019 von African Parks geleitet und zieht seitdem mehr Besucher an als je zuvor.

Der Park ist berühmt für seine Elefantenpopulation und bietet eine der besten Möglichkeiten in Afrika, diese majestätischen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Neben Elefanten gibt es hier auch eine Fülle von Antilopenarten, Büffeln, Leoparden, Giraffen und vielen anderen Tieren. Die Vogelwelt ist ebenfalls bemerkenswert, mit Hunderten von Vogelarten, darunter majestätische Raubvögel und bunte Wasserbewohner.

Für Naturliebhaber und Abenteurer gibt es im Matusadona National Park zahlreiche Möglichkeiten, die Wildnis zu erkunden. Safaris zu Lande und zu Wasser bieten die Gelegenheit, die Tierwelt aus nächster Nähe zu erleben. Die ruhige und abgeschiedene Umgebung macht den Park zu einem idealen Ort für Fotografen und Vogelbeobachter.

Das Kariba-See und der Matusadona National Park sind nicht nur ein Paradies für die Tierwelt, sondern auch für diejenigen, die Ruhe und Erholung inmitten der Natur suchen. Die atemberaubenden Sonnenuntergänge über dem See und die unberührte Wildnis des Parks schaffen eine unvergessliche Kulisse für jeden Besucher.

Ort:

Kariba-See und Matusadona National Park

Nächste Flughäfen:

Kariba Airport (IATA: KAB): nur etwa 2 bis 3 Kilometer bis zum Karibasee

Wichtigste Tiere:

Elefanten: Der Matusadona National Park ist für seine Elefantenpopulation bekannt. Sie sind eines der markantesten und am häufigsten vorkommenden Tiere in der Gegend.

Büffel: Büffelherden sind ebenfalls in dieser Region weit verbreitet. Sie sind beeindruckende Tiere und wichtige Mitglieder des ökologischen Gleichgewichts.

Krokodile: Der Karibasee und die umliegenden Flüsse sind die Heimat einer großen Population von Nilkrokodilen.

Nilpferde: In den Gewässern des Karibasees leben auch Nilpferde, die man oft beim Baden oder Entspannen am Seeufer beobachten kann.

Raubtiere: Zu den Raubtieren in der Region gehören Löwen, Leoparden, Geparden und Hyänen. Diese Tiere sind oft schwerer zu entdecken, da sie sich tagsüber oft ausruhen und nachts auf Beutefang gehen.

Antilopen und andere Pflanzenfresser: Die Region beherbergt eine Vielzahl von Antilopenarten wie Impalas, Kudus, Elenantilopen und Puku. Diese dienen als Nahrung für die Raubtiere. Zudem gibt es Spitzmaulnashörner.

Vogelwelt: Die Gegend ist auch für Vogelbeobachter ein Paradies, da sie eine große Vielfalt an Vogelarten aufweist, darunter afrikanische Fischadler, Geier, Marabus, Reiher und viele andere.

Flusspferde: Neben den Nilpferden im Karibasee sind Flusspferde auch in den umliegenden Gewässern und Flüssen zu finden.

Krokodile: In den Seen und Flüssen rund um den Matusadona National Park gibt es eine bedeutende Population von Nilkrokodilen.

Es gibt in der Region keine Giraffen.

Vegetation:

Die Gegend rund um den Matusadona National Park ist von Trockenwäldern geprägt. Diese Wälder bestehen hauptsächlich aus Bäumen wie dem Marula-Baum, dem Zambezi-Teak und dem Mopane-Baum. Die Trockenwälder passen sich gut an die Trockenperioden der Region an.Entlang der Ufer des Karibasees und der umliegenden Flüsse gibt es eine üppige Ufervegetation. Hier wachsen Papyrus, Schilfrohr und verschiedene Wasserpflanzen. Diese Bereiche sind wichtige Lebensräume für Vögel, Fische und andere Wasserlebewesen. Es gibt auch offene Graslandschaften, die von Gräsern und Kräutern dominiert werden. Diese Graslandschaften bieten Nahrung für viele Pflanzenfresser, darunter Antilopen und Büffel. Die Flusstäler in der Region sind oft von dichtem Buschwerk und Bäumen umgeben und bieten Schatten und Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren. Der Matusadona National Park enthält auch Bergregionen, die mit einer anderen Art von Vegetation wie Bergwald und Heidegebieten bedeckt sind. Diese Bereiche sind oft kühler und feuchter als die tiefer gelegenen Regionen. In einigen Teilen der Region gibt es Palmen, darunter die Ilala-Palme, die eine wichtige Rolle in der traditionellen Lebensweise der einheimischen Bevölkerung spielt.

Beste Besuchszeit:

Die Trockenzeit ist die beliebteste Reisezeit für die meisten Besucher, da das Wetter trocken und angenehm ist. Die Tierbeobachtung ist hervorragend, da die Tiere zur Wasserstellen kommen, um zu trinken, und das Gras niedrig ist, was die Sichtbarkeit erhöht. Auch die Temperaturen sind in dieser Zeit milder und angenehmer.

Von November bis April ist die Regenzeit, in der es in der Region mehr Niederschläge gibt. Die Landschaft ist während dieser Zeit grün und üppig, was großartige Fotomöglichkeiten bietet. Die Vogelbeobachtung ist während der Regenzeit besonders lohnenswert, da Zugvögel in die Region kommen.
Die Tierbeobachtung kann in dieser Zeit etwas schwieriger sein, da die Tiere über eine größere Fläche verteilt sind und das hohe Gras die Sicht behindern kann.

Klima

In der Trockenzeit (Mai bis Oktober) sind die Temperaturen in der Regel mild bis warm, mit Durchschnittstemperaturen zwischen 20°C und 30°C. Die Nächte können jedoch kühl sein, insbesondere in den Monaten Mai bis August. Es gibt wenig bis gar keinen Niederschlag während dieser Zeit, was die Tierbeobachtung erleichtert, da die Tiere zu den Wasserstellen kommen.

Während der Regenzeit von November bis April ist das Wetter feuchter, und es gibt häufige Regenschauer. Die Temperaturen steigen, mit Durchschnittswerten zwischen 25°C und 35°C. Straßen können während der Regenzeit schlammig und schwer befahrbar sein.

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