Okavango-Delta

Das im Nordwesten Botswanas gelegene Okavango Delta ist das größte Binnendelta der Welt und gehört seit 2014 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Als Tor zum Okavango-Delta gilt die im Südosten gelegene Stadt Maun. Flugzeuge starten von dort aus direkt zu den einzelnen Lodges. Nordwestlich liegt das Okavango Panhandle, eine Sumpflandschaft bestehend aus Flussschlingen, Lagunen und Seen, sowie kleinen Inseln und Galeriewäldern. Das Moremi-Wildreservat nimmt etwa 40 Prozent des Okavango-Deltas ein. Das Delta zeichnet sich durch endlos erscheinende Grasflächen aus, die saisonal überschwemmt werden. Es ist dessen Größe und die Besonderheit, dass das Wasser dort seinen Höchststand erreicht, wenn die Trockenzeit im Umland einkehrt, die dazu geführt hat, dass sich hier eine unvergleichliche und vielseitige Tierwelt angesiedelt hat. Der aus dem Hochland Angolas kommende Fluss Okavango nährt das Land und trifft hier auf die Kalahari-Wüste. Im Okavango-Delta Camp gibt es die Möglichkeit, neben unzähligen anderen Tieren auch die Big Five zu sehen. Als Transportmittel wird hier das Mokoro – ein traditionelles Einbaumkanu - genutzt, von dem aus man die Tiere und über 1300 verschiedenen Pflanzenarten des Deltas hervorragend beobachten kann, ein sehr stimmungsvolles Erlebnis.

Ort:

Okavango-Delta

Nächste Flughäfen:

Maun Airport : Ca. 90 km Flugdistanz bis zum geografischen Mittelpunkt des Okavangodeltas
Kasane Airport : Ca. 280 km Flugdistanz bis zum geografischen Mittelpunkt des Okavangodeltas

Wichtigste Tiere:

Das Okavango-Delta Camp bietet die Möglichkeit, die Big Five zu sehen: Löwen, Leoparden, Büffel, Elefanten und nach dem Abschluss eines erfolgreichen Wiederansiedlungsprogrammes auch Nashörner.

Weitere Raubtiere: Geparden, Wildhunde, Tüpfelhyänen, Schabrackenschakal, Streifenschakal, verschiedene Mangustenarten, Zibetkatzen, Ginsterkatzen, Honigdachse, Servale, Karakale, Aardwolf, African Wildcat, Cape Otter

Kleinsäugetiere: Stachelschweine, Spring Hare, Scrub Hare; selten: Schuppentier, Aardvark

Pflanzenfresser: Impalas, Giraffen, Kudus, Elenantilopen, Gnus, Tsessebe, Wasserbock, Zebra, Buschbock, Duiker, Riedbock, Rappenantilope, Säbelantilope, Warzenschwein, Steinböckchen, Nilpferd, Rote Moorantilope, die sehr seltene Sitatunga-Antilope

Primaten: Pavian, Grüne Meerkatze, Bush Baby

Verschiedene Nagetiere, Fledermäuse, Rüsselspringer

Vögel: Fischadler, Kampadler, Schlangenadler, Pel's Fishing Owl, Barn Owl, Wasservögel auf den Lagunen und Kanälen: Störche, Reiher, Eisvögel, Löffler, Enten, Pelikane, Gänse, Taucher, Schlangenhalsvögel, African Jacana, Lesser Jacana, Rallen, Moorhühner, African Skimmer, Hammerkop, Gabelracke, Wiedehopf, Bienenfresser, Rosy-throated Long Claw, Klunkerkraniche, Kronenkraniche, Riesentrappen

Welche Tiere man wo sieht, hängt entscheidend vom konkreten Standort ab. In den wasserreichen Zonen sieht man keine Wildhunde und Geparden, in den Graslandschaften hingegen gibt es keine Sitatungas.

Gesamtfläche:

16.000 km2

Gründungsjahr:

Moremi Game Reserve: 1963

Vegetation:

Vielfältige Schwemmlandschaft mit 1300 verschiedenen Pflanzenarten. Es gibt unterschiedliche Vegetationstypen: Entlang der Kanäle im Delta finden sich große Papyrus-Bestände. Daneben gibt es dauerhaft überflutete Bereiche außerhalb der Kanäle. Die Inseln und Sandzungen sind von Grasland umgeben. Ausgedehnte Galeriewälder und Palmenbestände. Mopanewälder an den Rändern und auf Chiefs Island.

Beste Besuchszeit:

Das Okavango-Delta lässt sich hervorragend ganzjährig bereisen. Für Tierbeobachtungen eignen sich besonders die Monate Juli bis September, denn in diesem Zeitraum ist es trocken und die Vegetation ist abgefressen und verdorrt. Fotografen dürfen zwischen Mitte November und Ende März mit beeindruckenden Lichtverhältnissen und Wetterphänomenen in der Atmosphäre rechnen. In der Zeit ist der Busch besonders grün, die Säugetiere bringen ihre Jungtiere zur Welt, die Vögel singen und brüten, die Pflanzen blühen.

Klima

Subtropisches, kontinentales Halbwüstenklima. Die Temperaturen betragen selten unter 20°C. Im Sommer (Oktober bis März) wird die Höchsttemperatur von 40°C erreicht. Im Winter (April bis September) herrscht trockenes Wetter mit Tagestemperaturen von 20 bis 25°C. Nachts können die Temperaturen auf unter 5°C fallen.

Konzessionen des Okavango-Deltas:

Das Moremi-Wildreservat - eines der größten Wildtierreservate Afrikas - nimmt etwa 40% des Okavango-Deltas ein und hat den Status eines Nationalparks. Teile des Moremi Game Reserves sind öffentlich zugänglich. Das angrenzende Khwai Community Reserve ist ebenfalls öffentlich zugänglich. Alle anderen, umliegenden Gebiete sind in private Konzessionen aufgeteilt, die man nur erreicht, wenn man in einem Camp dort gebucht hat. Mit dem eigenen Fahrzeug anreisen ist dann nicht möglich.

Okavango-Delta Konzessionen

NG 12 Mapula-Konzession

Die Mapula-Konzession darf man wohl inzwischen als halb-privat bezeichnen, weil sich in jüngster Zeit sehr viele Camps hier angesiedelt haben, die untereinander nur teilweise verbunden sind. Zwar ist es eine sehr schöne Konzession, aber es fehlt ihr die Exklusivität älterer Konzessionsgebiete.

Mehr

NG 13 Tcheku Community Concession

Es handelt sich eigentlich nicht um eine bemerkenswerte Konzession, weil die Landschaft einförmig ist und es kaum Wasser gibt. Für Conservation-Zwecke ist sie jedoch genauso wichtig wie viele andere Konzessionen. Leider hat die Regierung einem Großwildjäger auf mehrere Jahre hinaus die exklusiven Jagdrechte verliehen.

Mehr

NG 18 Khwai Private Reserve

Für das Erlebnis entscheidend sind die beiden Flüsse Khwai und Mbudi. Dort ist die Landschaft offen und die Tiere sind gut sichtbar, zumal sie in der Trockenzeit zum Trinken hierher kommen müssen. Die Konzession stellt aber auch einen Wildtierkorridor da, denn viele Tiere ziehen saisonal auch in die nördlich gelegene Linyanti-Region.

Mehr

NG 19 Khwai Community Concession

Die Khwai Community Concession ist eines der kleinsten Safari-Zonen im Okavango-Delta. Grundsätzlich ist das Gebiet für Tierbeobachtungen sehr produktiv. Im Süden grenzet es an das Moremi Game Reserve , im Osten an den Chobe National Park und im Norden und Westen an das Khwai Private Reserve.

Mehr

NG 20 Kwara Concession

Die Konzession ist die zweitgrößte im gesamten Okavango-Gebiet, aber nur ein kleiner Teil wird für Safaris genutzt. Dieser Teil ist  spektakulär mit Tieren besetzt, vor allem mit Raubtieren: Löwe, Leopard, Gepard und Willdund sind alle regelmäßig zu sehen.

Mehr

NG 21 Shinde-Konzession

Die Shinde-Konzession erlaubt neben Pirschfahrten und Motorbootfahrten auch geführte Wanderungen, Mokoro-Ausflüge und Nachtfahrten. Die Konzession ermöglicht den darin gelegenen Camps ständigen Wasserzugang und damit ganzjährige Wasseraktivitäten.

Mehr

NG 22 Okavango Community Concession Kwedi (Vumbura)

Die Kwedi Konzession ist bekannt für die großen Tierherden, die sich auf den Vumbura Plains aufhalten und von Löwe, Leopard, Gepard und Wildhund bejagt werden. Die Konzession ist mit nur 2 Camps recht exklusiv.

Mehr

NG 23 Duba-Plains-Konzession

Die Duba-Plains-Konzession ist deswegen berühmt geworden, weil das Tierfilmer-Ehepaar Dereck und Beverly Joubert hier seine Dokumentarfilme „Relentless Enemies“ und „The Last Lions“ gedreht hat. Darin geht es um die ständige Auseinandersetzung zwischen großen Löwenrudeln und noch viel größeren Büffelherden.
In jüngster Zeit wurden in d

Mehr

NG 23A-Konzession

Diese Konzession sucht noch nach ihrer Bestimmung. Verschiedene Camps haben hier im Laufe der Zeit eröffnet und wieder geschlossen. Stand Juni 2023 gibt es noch keine Camps, aber bis zum Jahresende 2023 sollen drei Luxus-Camps neu eröffnet werden. 

Mehr

NG 24 Jedibe-Konzession

Über fast 2 Jahrzehnte wurde die Konzession touristisch nicht genutzt. Erst 2018 wurde das erste Camp dort eröffnet. Inzwischen sind es 3, eins davon ein Treehouse, das man nur als Ganzes buchen kann. Die Konzession besteht fast zu 100% aus Tiefwasserzonen.

Mehr

NG 25 Jao-Konzession

Die Jao Konzession bietet das volle Spektrum an Okavango-Lebensräumen, hat aber ihre Stärken bei den Wasserlandschaften. Sechs anspruchsvolle bis luxuriöse Camps stehen zur Auswahl, einige davon sehen absolut idyllisch auf kleinen Inseln und entfalten von Mai bis August die volle Magie.

Mehr

NG 26 Abu-Konzession

Die Abu-Konzession wurde vor Allem durch den 90-minütigen Dokumentarfilm „Naledi“ bekannt. Darin geht es um ein verwaistes Elefantenbaby, das in der Konzession aufgezogen wird. Hintergrund dafür ist, dass es in der Konzession ein auf Elefanten spezialisiertes Camp gibt, das über Ställe, Tierpfleger und Tierärzte verfügte. Heute hat die Konzession keine Beobachtungsschwerpunkte mehr. Man kann mit allem rechnen, aber vor Allem das Reiter Camp und die Kweene Trails gehen den Raubtieren lieber aus dem Weg.

Mehr

NG 27A Pom-Pom-Konzession

In dieser Konzession gibt es viel Abwechslung auf kleinem Raum, und zwar in der Kernzone des Deltas. Der Xudum River durchschneidet das Gebiet und liefert Wasser für die Schwemmebenen und sumpfigen Zonen. 

Mehr

NG 27B Xaxaba-Konzession

Eine sehr wasserreiche Konzession im Herzen des Deltas, die für Wasseraktivitäten gut geeignet ist, nicht jedoch für Game Drives. Der Boro River grenzt die Konzession gegen das Moremi Game Reserve und Chief’s Island ab.

Mehr

NG 28 Moremi Game Reserve - Öffentlicher Teil

Das Moremi Game Reserve ist die Krone aller Safari-Destinationen im südlichen Afrika. Es gibt kein zweites Gebiet, in dem gleichzeitig so viele Tiere und so viele Tierarten leben und das dann noch einen so idyllischen Eindruck erzeugt wie eben Moremi.

Mehr

NG 28 Moremi Game Reserve - Private Konzessionen

Der Kern dieses Gebietes ist das langgestreckte Chief’s Island, an dessen Ufern und Rändern sich das gleiche breite Spektrum an Landschaften, Lebensräumen Pflanzen- und Tierarten gebildet hat wie in der Xakanaxa Region im öffentlichen Moremi-Teil.
Weil Chief’s Island schon immer durch die tieferen Flüsse an seinen Flanken gut gegen Wilderei geschützt war (es fehlten einfach die Wege für den Abtransport der Beute), hat sich bis heute ein phänomenaler Wildbestand gehalten.

Mehr

NG 29-Konzession

NG 29 ist eine relativ trockene Konzession. Nur der Matsebe River fließt auf ihrer Ostseite, wenn er denn fließt, denn mitunter führt er gar kein Wasser. Nach einem Brand ist die einzige relevante Safari-Unterkunft, die andBeyond Xudum Okavango Delta Lodge, nicht wieder eröffnet worden, so dass es nur noch ein einziges Camp im gesamten Gebiet gibt, das sich allerdings speziell an Reiter richtet und keine fokussierten Game Drives anbietet.

Mehr

NG 30 Ranns-Konzession

Diese Konzession hängt mit ihrer westlichen Nachbarin der NG 29 Konzession recht eng zusammen und ist auch weitgehend ähnlich, nur ist sie nicht ganz so trocken.

Mehr

NG 31 Chitabe- und Sandibe-Konzession

Die Konzession bietet zusammen mit der Kwara Konzession wahrscheinlich die besten Raubtiersichtungen im Okavango-Delta; Der Botswana Predator Conservation Trust ist in dieser Konzession aktiv, ein Beleg für die gesicherte Präsenz vieler Raubkatzen und Wildhunde.

Mehr

NG 32 South-East Okavango Community Concession

Das Konzessionsgebiet ist sehr abwechslungsreich, aber die Wahl des Camps entscheidet darüber, ob es nun wirklich abwechslungsreich wird und ob man Zugang zu tiefem Wasser hat. Tierbeobachtungen werden umso besser, je weiter man vom Tierschutzzaun entfernt ist.

Mehr

NG 34 Sankuyu Community Concession

Die Konzession ist deswegen nicht sehr bedeutend, weil sie sehr trocken ist und nur an der Westgrenze auf signifikante Wasserläufe stößt nämlich den Mboroga-Gomoti River. 

Mehr

NG 41 Mababe Zokotsama Community Concession

Die Konzession wird gerade für den Tourismus entdeckt und entwickelt. Der Hintergrund ist, dass die Khwai Community Concession inzwischen vollkommen überlastet ist und das Safari-Erlebnis dort durch die große Anzahl von Fahrzeugen auf kleinem Gebiet kompromittiert wird.

Mehr

NG 43 Sankuyo-Tshwaragano-Konzession

Am westlichen Rand der Konzession gibt es zwei Camps, die sich dem Fototourismus gewidmet haben, aber eigentlich handelt es sich um eine Jagdkonzession mit riesigen Ausmaßen.  Da die Konzession über keinerlei Fließgewässer verfügt, ist sie für den Fototourismus nur mäßig interessant. 

Mehr

Buchung

Büro Frankfurt

Afripolar GmbH
In der Witz 9a
65719 Hofheim (bei Frankfurt)

[email protected]

+49 6192 9799574