Lake Masek

Name:Lake Masek

Größe:

 Der Lake-Masek-Bereich liegt im südlichen Teil der Serengeti und umfasst ein Gebiet von etwa 500–1.000 km². Er bildet einen Übergangsraum zwischen der Ndutu-Region und den offenen Ebenen der südlichen Serengeti sowie Teilen der Ngorongoro Conservation Area.

Highlights:

Abgelegene, ruhige Lage mit wenig Verkehr, saisonaler Salzsee mit spektakulären Spiegelungen, große Tierherden während der Regenzeit, hervorragende Bedingungen für Fotografen.

Pro:

Sehr geringe Besucherzahlen
Exklusive Safari-Erfahrung
Weite offene Landschaften
Gute Chancen auf ungestörte Tierbeobachtungen.

Con:

Stark saisonabhängig
In der Trockenzeit deutlich weniger Tiere
Begrenzte Infrastruktur und wenige Unterkünfte.

Beste Zeit:

Die beste Reisezeit liegt zwischen Dezember und März, wenn sich die großen Herden der Great Migration in den südlichen Ebenen aufhalten. Besonders während der Kalbungszeit im Januar und Februar sind hohe Tierkonzentrationen zu beobachten. In der Regenzeit (März bis Mai) beginnt die Abwanderung der Herden. Während der Trockenzeit (Juni bis Oktober) ist die Region vergleichsweise ruhig und deutlich tierärmer.

Camps:

Laba Migration Camp South (Saisonal
Masek Tented Lodge

Betreiber:

Laba

Anreise:

Die Anreise erfolgt per Fahrzeug von Arusha oder Karatu aus. Alternativ per Flug über den Ndutu Airstrip mit Verbindungen aus Arusha und dem Kilimanjaro International Airport. Von dort Weiterfahrt zum Lake Masek.

Landschaft:

Die Landschaft ist geprägt von weiten, offenen Ebenen mit vulkanischen Böden und saisonalen Grasflächen. Der Lake Masek selbst ist ein flacher, alkalischer See, der je nach Wasserstand stark variiert. Während der Regenzeit entstehen spiegelnde Wasserflächen, während der See in der Trockenzeit teilweise austrocknet.

Erschließung:

Die Region ist nur wenig erschlossen. Es gibt wenige feste Pisten, viele Wege sind saisonal und abhängig von den Niederschlägen. Dadurch bleibt Lake Masek eine der ruhigeren und weniger frequentierten Regionen der südlichen Serengeti.

Gewässer:

Im Zentrum der Region steht der Lake Masek, ein flacher, alkalischer See, dessen Wasserstand stark von den Regenzeiten abhängt. Während der Regenzeit kann er sich ausdehnen und große Wasserflächen bilden, während er in der Trockenzeit teilweise austrocknet und salzhaltige Ebenen zurücklässt.
Neben dem See gibt es zahlreiche saisonale Wasserläufe und flache Senken, die sich während der Regenzeit mit Wasser füllen. Diese temporären Gewässer sind entscheidend für die Tierkonzentrationen, da sie frisches Graswachstum fördern. Dauerhafte Flüsse fehlen weitgehend, weshalb die Region stark von saisonalen Niederschlägen geprägt ist.

Tierwanderung:

Der Lake Masek gehört zu den zentralen Schauplätzen der großen Tierwanderung im südlichen Serengeti-Ökosystem und ist vor allem während der Kalbungszeit von herausragender Bedeutung. In den Monaten Januar bis März erreichen die Wanderherden hier ihre höchste Dichte, da die kurzgrasigen Ebenen rund um den See ideale Bedingungen für die Geburt der Jungtiere bieten. In dieser Phase konzentrieren sich hunderttausende Gnus und Zebras in der Region, begleitet von einer entsprechend hohen Raubtieraktivität. Mit dem Einsetzen der längeren Regenfälle ab etwa März und April beginnen die Herden, sich allmählich nach Westen und Norden zu verlagern, wodurch die Bedeutung des Lake Masek als Migrationsgebiet abnimmt. In den folgenden Monaten bis etwa Oktober ist die Region nur noch von vereinzelten Tieren geprägt, da sich die Hauptbewegungen der Migration in andere Teile der Serengeti verlagern. Erst mit den einsetzenden kurzen Regenfällen im November und Dezember kehren die Herden langsam in den südlichen Serengeti-Bereich zurück, wodurch auch die Aktivität rund um den Lake Masek wieder zunimmt, wenn auch zunächst noch ohne die hohe Konzentration der Kalbungszeit. Charakteristisch für diese Region ist somit ihre Rolle als saisonales Zentrum der Migration mit klar definiertem Höhepunkt, im Gegensatz zu ganzjährig relevanten Durchzugsgebieten.

Tiere  Überblick:

Während der Regenzeit bietet die Region eine beeindruckende Tierdichte mit großen Herden und aktiven Raubtieren. Besonders auffällig sind Geparden, die die offenen Ebenen für ihre Jagd nutzen.

Tiere Aufzählung

Weißbartgnu (Bestand: 1,5 Mio.), Thomsongazelle, Grantgazelle, Steppenzebra, Afrikanischer Büffel, Elenantilope, Kleiner Kudu, Pferdeantilope, Bleichböckchen, Kuhantilope, Steinböckchen, leierantilope, Büschelohr-Oryx, Warzenschwein, Buschbock, Kronenducker, Impala, Kirk-Dikdik, Riedbock, Wasserbock, Klippspringer, Giraffe, Bergriedböcke, Anubispavian, Afrikanischer Elefant, Erdferkel, Steppenschuppentier, Kaphase, Stachelschwein, Schliefer, Löffelhund, Kapotter, Fleckenhalsotter, Honigdachs, Zorilla, Manguste, Erdwolf, Kleinfleck-Ginsterkatze, Großfleck-Ginsterkatze, Afrikanische Zibetkatze, Serval, Falbkatze, Buschschwein
Löwe, Leopard, Gepard, Tüpfelhyäne, Streifenhyäne, Afrikanischer Goldwolf, Schabrackenschakal, Spitzmaulnashorn, Flusspferd, Südliche Grünmeerkatze, Südlicher Husarenaffe, Mantelaffe,
Reptilien: Nilkrokodil, Nilwaran, Pantherschildkröte, Nördliche Felsenpython, Afrikanische Speikobra, Puffotter, Echsen

Vögel Überblick:

Der saisonale See macht die Region besonders attraktiv für Wasservögel und Zugvögel während der Regenzeit.
Vollständige Bird Species Checklist Serengeti

Vögel Aufzählung:

Flamingos, Pelikane, Reiher, Störche, Marabus, Kiebitze, Flughühner, Strauße, Geierarten, Schreiseeadler, Webervögel, Nektarvögel

Pflanzen:

Die Vegetation besteht überwiegend aus Kurzgras-Savannen auf nährstoffreichen Böden. Diese Grasflächen wachsen schnell nach Regenfällen und bilden die Grundlage für die großen Tierherden. Rund um den See finden sich salzresistente Pflanzen sowie saisonal dichtere Vegetation in feuchteren Senken. Bäume sind selten und beschränken sich auf vereinzelte Akazien.

Interaktive Karte der Serengeti

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