Mkomazi National Park
| Name: | Mkomazi National Park |
| Größe: | ca. 3.300 km² |
| Highlights: | Der Mkomazi-Nationalpark ist ein echter Geheimtipp im Norden Tansanias und besticht durch seine raue, halbtrockene Savannenlandschaft. Zu den absoluten Highlights gehören das Mkomazi Rhino Sanctuary (Schutzgebiet für Spitzmaulnashörer) sowie das Zuchtprojekt für die seltenen Afrikanischen Wildhunde. Vor der beeindruckenden Kulisse der Pare- und Usambara-Berge lassen sich zudem große Herden von Oryx-Antilopen, Gerenuks (Giraffengazellen) und diverse Raubkatzen beobachten. |
| Pro: | Exklusive Tierbeobachtungen abseits der Massen Einzigartige Schutzprojekte (Nashörner & Wildhunde) Spektakuläre Gebirgspanoramen |
| Con: | Geringere Tierdichte als in den berühmten Nord-Parks Infrastruktur im Park ist noch moderat ausgebaut Wenige Unterkünfte |
Beste Zeit: | Die beste Zeit für einen Besuch ist die Trockenzeit von Juni bis Oktober, wenn sich die Tiere an den wenigen Wasserstellen sammeln. Die Landschaft ist von März bis Juni besonders grün und bietet die besten Fotomotive, wobei die Sichtbarkeit der Tiere durch die höhere Vegetation etwas eingeschränkt sein kann.. |
| Camps: | Mkomazi Wilderness Retreat |
| Betreiber: | Nur der Betreiber des einzigen Camps |
| Anreise: | Der Park ist am besten von Moshi (ca. 120 km) oder Arusha (ca. 200 km) aus zu erreichen. Die Fahrt führt über gut ausgebaute Straßen in Richtung Südosten. Der Haupteingang ist das Zange Gate bei Same. Auch von Dar es Salaam aus ist der Park im Rahmen einer längeren Überland-Safari erreichbar. |
| Landschaft: | Die Landschaft ist geprägt durch eine halbtrockene (semi-aride) Savanne, die stark an den Tsavo-West-Nationalpark in Kenia erinnert, an den Mkomazi direkt angrenzt. Weite Ebenen werden von markanten Inselbergen und den Ausläufern der Pare- und Usambara-Berge eingerahmt. Charakteristisch sind rote Erde, offenes Grasland und dichte Akazienwälder. |
| Erschließung: | Der Park ist touristisch noch wenig erschlossen, was seinen Reiz als Wildnis-Geheimtipp ausmacht. Es gibt ein überschaubares Netz an Pirschwegen, die hauptsächlich den südlichen und westlichen Teil des Parks abdecken. Die Anbindung erfolgt meist über das Zange Gate nahe der Stadt Same. |
| Tiere Überblick: | Die Tierwelt des Mkomazi ist einzigartig, da sie eine Brücke zwischen den Ökosystemen Ostafrikas und der nördlichen Trockengebiete schlägt. Der Park ist besonders für Arten bekannt, die in anderen Parks Tansanias selten vorkommen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Schutz und der Wiederansiedlung hochgradig bedrohter Tierarten. |
| Tiere Aufzählung | Spitzmaulnashörner (im Sanctuary), Afrikanische Wildhunde, Oryx-Antilopen, Gerenuks (Giraffengazellen), Kleine Kudus, Elenantilopen, Zebras, Giraffen, Elefanten, Büffel, Löwen, Leoparden, Geparden und Hyänen. |
| Vögel Überblick: | Mit über 450 verzeichneten Arten ist Mkomazi ein herausragendes Ziel für Vogelbeobachter. Man findet hier sowohl typische Savannenvögel als auch spezialisierte Arten der Trockengebiete. Während der Regenzeit wird das Gebiet zudem von zahlreichen europäischen Zugvögeln aufgesucht. |
| Vögel Aufzählung: | Strauß, Sekretär, Kori-Trappe, Kampfadler, Gaukler (Terathopius ecaudatus), Gelbkehlfrankolin, Perlhühner, diverse Webervögel, Racken und verschiedene Arten von Eisvögeln sowie Nashornvögeln. |
| Pflanzen: | Die Vegetation ist charakteristisch für eine semi-aride Trockensavanne. Weite, offene Grasflächen wechseln sich mit dichtem Akaziengebüsch und Commiphora-Wäldern (Myrrhengewächse) ab. In der Landschaft markante Punkte setzen die massiven Affenbrotbäume (Baobabs) sowie die vereinzelten Schirmakazien. In den höheren Hanglagen der angrenzenden Berge geht die Vegetation in feuchtere Bergwälder über. |






