Safari-Monatskalender - Süd- & Westtansania

Safaris im Süden und Westen Tansanias unterscheiden sich deutlich vom Norden des Landes. Während Ruaha und der Nyerere Nationalpark ganzjähriger bereisbar sind, gelten Katavi, Mahale und Gombe als stark saisonabhängig. Besonders die westlichen Parks sind während der Regenzeit nur eingeschränkt erreichbar.

Deshalb macht ein Monatskalender hier nur Sinn, wenn die Regionen unterschiedlich betrachtet werden.

Januar, Februar: Grüne Saison mit wenig Besuchern
Ruaha Nationalpark: Sehr schöne Reisezeit mit grüner Landschaft, angenehmen Temperaturen und vielen Jungtieren. Die Tierdichte an Wasserstellen ist geringer als in der Trockenzeit, dafür wirkt die Landschaft besonders lebendig.

Nyerere Nationalpark / Selous: Gute Bedingungen für Bootsafaris und Kombinationen aus Safari und Lodge-Aufenthalt. Kurze Regenschauer sind möglich.

Katavi Nationalpark: Nur bedingt empfehlenswert. Die Regenfälle nehmen zu und Tierbeobachtungen werden weniger konzentriert.

Mahale & Gombe: Sehr grüne, tropische Landschaften. Schimpansen-Trekking bleibt möglich, allerdings halten sich die Tiere oft weiter oben in den Bergen auf.

Ideal für: Fotografen, Vogelbeobachter und Reisende, die wenig Besucher bevorzugen.

 

März bis Mai: Regenzeit und eingeschränkte Erreichbarkeit
Ruaha Nationalpark: Ruaha bleibt grundsätzlich bereisbar, allerdings können einzelne Straßen schwierig werden. Die Landschaft ist jetzt besonders grün.

Nyerere Nationalpark / Selous: Viele Camps schließen während der langen Regenzeit. Große Teile des Parks sind nur eingeschränkt zugänglich.

Katavi Nationalpark: Kaum empfehlenswert. Viele Gebiete stehen unter Wasser und zahlreiche Camps schließen komplett.

Mahale & Gombe: Sehr feuchte Bedingungen mit anspruchsvollerem Trekking. Landschaftlich spektakulär, aber keine klassische Reisezeit.

Ideal für: Erfahrene Afrika-Reisende und Gäste mit Fokus auf Landschaft und Naturstimmung.

 

Juni: Beginn der Trockenzeit
Ruaha & Nyerere / Selous: Die Tierbeobachtung verbessert sich deutlich. Wasserstellen werden wichtiger und Safaris zunehmend intensiver.

Katavi: Der Park öffnet wieder vollständig. Erste große Tieransammlungen entstehen.

Mahale & Gombe: Sehr gute Zeit für Schimpansen-Trekking. Die Wege trocknen ab und Sichtungen werden einfacher.

Ideal für: Kombinationen aus Safari und Schimpansen-Trekking.

 

Juli bis Oktober: Beste Reisezeit für Süd- und Westtansania
Ruaha Nationalpark: Jetzt herrschen exzellente Safari-Bedingungen. Große Elefantenherden, viele Raubtiere und intensive Tierbeobachtungen entlang der Flüsse.

Nyerere Nationalpark / Selous: Sehr trockene Bedingungen und hervorragende Pirschfahrten. Bootsafaris sind weiterhin ein großes Highlight.

Katavi Nationalpark: In diesen Monaten zählt Katavi zu den spektakulärsten Safari-Gebieten Afrikas. Riesige Büffelherden, Flusspferde und extreme Tierkonzentrationen an Wasserstellen.

Mahale & Gombe: Die beste Zeit für Schimpansen-Trekking. Angenehme Temperaturen, trockene Wege und sehr gute Sichtungsmöglichkeiten.

Ideal für: Klassische Safari-Reisen, Tierfotografie und Erstbesucher.

 

November, Dezember: Übergang zur Green Season
Ruaha Nationalpark: Die ersten Regenfälle setzen ein, die Tierbeobachtung bleibt aber weiterhin sehr gut.

Nyerere Nationalpark / Selous: Die Landschaft wird wieder grüner und die Temperaturen steigen leicht.

Katavi Nationalpark: Noch gute Safari-Bedingungen, bevor die stärkeren Regenfälle einsetzen.

Mahale & Gombe: Die Wälder werden wieder dichter und grüner. Trekking bleibt möglich.

Ideal für: Gäste, die gute Tierbeobachtung mit grüner Landschaft kombinieren möchten.

Safari-Lodges und Camps in Tansania

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