Eastern Highlands
Die Eastern Highlands erstrecken sich entlang der Grenze zwischen Simbabwe und Mosambik und zählen zu den landschaftlich eindrucksvollsten Regionen des Landes. Hier erhebt sich mit dem 2.592 Meter hohen Mount Nyangani der höchste Berg Simbabwes. Tiefe Täler, bewaldete Berghänge, Hochplateaus und zahlreiche Flüsse prägen das abwechslungsreiche Landschaftsbild. Zu den bekanntesten Naturattraktionen gehören die spektakulären Mtarazi Falls, die mit rund 762 Metern Fallhöhe zu den höchsten Wasserfällen Afrikas zählen, sowie die Nyangombe Falls und die Pungwe Falls.
Zu den wichtigsten Schutzgebieten der Region gehören der Nyanga National Park, der Chimanimani National Park und der Bvumba Mountains National Park. Sie bieten hervorragende Möglichkeiten zum Wandern, Mountainbiken, Forellenangeln und zur Vogelbeobachtung. Die Eastern Highlands werden im Vergleich zu den bekannten Safariregionen Simbabwes nur selten besucht und überzeugen daher mit einer ruhigen, ursprünglichen Atmosphäre. Besonders Ornithologen schätzen die Region aufgrund ihrer außergewöhnlich großen Vielfalt an Vogelarten.
Für klassische Wildtiersafaris mit großen Säugetieren sind die Eastern Highlands hingegen weniger geeignet. Wer Elefantenherden, Löwen oder andere Großtiere beobachten möchte, findet in Nationalparks wie Hwange oder Mana Pools bessere Voraussetzungen. Die Eastern Highlands begeistern stattdessen mit ihren spektakulären Berglandschaften, tiefen Schluchten, dichten Wäldern, rauschenden Wasserfällen und einer außergewöhnlichen Naturkulisse, die zu den schönsten des südlichen Afrikas zählt.
| Ort: | Eastern Highlands |
| Nächste Flughäfen: | Mutare Airport: etwa 12 Kilometer nordwestlich von Mutare, der größten Stadt in den Eastern Highlands |
| Wichtigste Tiere: | Säugetiere: Leopard, Serval, Karakal, Schakal, Tüpfelhyäne (vereinzelt), Klippspringer, Buschbock, Riedbock, Kronenducker, Blauducker, Warzenschwein, Pavian, Samtmeerkatze, Buschschwein, Stachelschwein. Vögel: Taita-Falke, Augurbussard, Kronenadler, Verreaux-Adler, Turako, Narina-Trogon, Afrikanischer Smaragdkuckuck, Bergpieper, Bergstelze, Schwarzkopfpirol, Gelbbauch-Bülbül, Felsenhopf, Scharlachbrust-Nektarvogel. Endemische bzw. nahezu endemische Vogelarten der Eastern Highlands: Chirinda-Apalis (Chirinda Apalis), Robertsprinie (Roberts's Warbler), Swynnerton-Rotkehlchen (Swynnerton's Robin), Striped Flufftail (regional bedeutend), Zimtbrustmeise (Cinnamon-breasted Tit, regional). |
| Vegetation: | Die Eastern Highlands unterscheiden sich durch ihr feuchteres und kühleres Klima deutlich von den übrigen Landesteilen Simbabwes. Die Vegetation reicht von immergrünen Berg- und Nebelwäldern über ausgedehnte Grasländer und Heidelandschaften bis hin zu Bergsavannen und Flusstälern. In den höheren Lagen wachsen zahlreiche Baumfarne, Wildblumen und Orchideen, während die geschützten Täler von dichten Wäldern mit Gelbholzbäumen, Stinkholz, Feigen und anderen einheimischen Baumarten geprägt werden. Die Region zählt zu den botanisch artenreichsten Gebieten des südlichen Afrikas und beherbergt zahlreiche seltene sowie regional endemische Pflanzenarten. |
| Beste Besuchszeit: | Die Eastern Highlands können grundsätzlich das ganze Jahr über bereist werden. Als beste Reisezeit gelten die trockeneren Monate von Mai bis Oktober. In dieser Zeit herrschen angenehme Temperaturen, die Fernsicht ist häufig besonders gut und die Bedingungen zum Wandern, Mountainbiken und zur Vogelbeobachtung sind ideal. Während der Regenzeit von November bis April präsentieren sich die Wälder und Berglandschaften besonders üppig und grün. Zudem führen die Wasserfälle deutlich mehr Wasser und bieten dann ein besonders eindrucksvolles Naturschauspiel. |
| Klima | Aufgrund der Höhenlage herrscht in den Eastern Highlands ein deutlich kühleres und feuchteres Klima als im übrigen Simbabwe. Die Sommermonate von November bis März sind warm und niederschlagsreich, wobei Schauer häufig am Nachmittag auftreten. Von Mai bis August ist es überwiegend trocken und tagsüber angenehm mild, während die Nächte in den höheren Lagen kühl bis kalt werden können. Die Region gehört zu den niederschlagsreichsten Gebieten Simbabwes und zeichnet sich durch eine üppige Vegetation aus, die sich deutlich von den trockeneren Savannen des Landes unterscheidet. |
Lodges & Camps in den Eastern Highlands
| Lodge/Camp | Sterne | Max. Gästezahl | Region | Land |
|---|---|---|---|---|
| Musangano Lodge | 32 | Eastern Highlands | Simbabwe |
