Smartphone-Verbot in Indiens Nationalparks – Kurzüberblick
Seit wann?
Einführung seit Ende 2025 (gerichtliche Richtlinien)
Umsetzung in vielen Parks seit Anfang 2026
Wo gilt das?
Vor allem in Tigerreservaten
Beispiele: Ranthambore, Kanha, Bandhavgarh, Pench, Tadoba, Kaziranga
Weitere Parks (z. B. Jim Corbett) führen es schrittweise ein. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Was ist verboten?
Nutzung von Smartphones während Safaris
Teilweise auch Mitnahme komplett untersagt
Alternativ: nur ausgeschaltet erlaubt oder Abgabe am Eingang
Was bleibt erlaubt?
Kameras sind weiterhin zugelassen
Warum?
Schutz der Wildtiere (Lärm, Stress)
Vermeidung von riskantem Verhalten (Selfies, Annäherung)
Reduktion von Verkehrschaos durch Weitergabe von Tier-Sichtungen
Praktische Handhabung
Jeder Park setzt die Vorgaben selbst und teilweise recht eigenwillig um. Wir haben von Kunden gehört, dass die Smartphones eingesammelt und nach Passieren der Parkgrenze zur Nutzung wieder ausgehändigt werden. Wir haben ebenso erfahren, dass die Handys in Metallboxen verschlossen wurden und aufgrund von Erschütterungen leicht beschädigt zurückkamen. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Gerät gut und stoßsicher verpackt sind. Insgesamt scheint es keinen roten Faden in der Umsetzung zu geben. Rechnen Sie mit Strafen bei Nichtbeachtung der Vorschriften. Diese Strafen scheinen sich im mittleren zweistelligen Eurobereich zu bewegen. Beachten Sie aber bitte auch, dass die Guides wesentlich härter bestraft werden, wenn Sie als Gast die Regeln nicht einhalten. Guides und Fahrer können Ihre Lizenzen verlieren und damit in existentielle Nöte geraten.
Fazit:
Kein landesweit einheitliches Gesetz
Aber: breite Umsetzung seit 2026 in vielen wichtigen Parks

